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Bernhard Jodeleit Blog: Aktuell

Just another Hype

Der Hype legt sich. Das ist amüsant, denn es ist in, Facebook-Profile zu löschen, seinen bürgerlichen Namen bei Facebook gegen einen Fantasienamen zu tauschen oder im Urlaub offline zu sein 1).  Selbst Social-Media-Evangelisten der vergangenen Jahre wehren sich plötzlich, wenn sie als Social-Media-Experten bezeichnet werden 2). Wenig erstaunlich: Den medial überzogenen Erwartungen folgt in Regelmäßigkeit übertriebene Ernüchterung. Zyklische [...]

Kurz & knapp

  • Seit "Social Media Relations" erschienen ist, wurde ich immer wieder auf Rezensionen aufmerksam (gemacht) und habe diese auf der Facebook-Seite zum Buch veröffentlicht. Heute habe ich erstmals zusammengestellt, was bisher an Rezensionen erschienen ist, und stelle fest, dass es inzwischen doch eine ganze Menge positiver Meinungen sind, die zum Buch veröffentlicht wurden. An dieser Stelle ganz herzlichen Dank an alle, die rezensiert haben. Ich war und bin offen für Kritik - aber ich möchte heute auch einmal zum Ausdruck bringen, dass mich die fast ausschließlich positiven Rückmeldungen ungemein freuen. #
  • “Social Media Relations” erscheint am 27. Juni 2010. Und wie im Buch angekündigt freue ich mich hier auf Ihr Feedback zum Titel. Kritik, Anregungen, Ideen? Dies ist der Platz dafür. Ich bin gespannt und dankbar für jeden Kommentar! #
  • Genial. Wer uns Baden-Württemberger kennt, der weiß, dass ungehemmte Begeisterung bei uns nicht so schnell aufkommt bzw. geäußert wird. Heute habe ich aber ausnahmsweise den Wunsch, mich öffentlich über eine Entdeckung zu freuen: über Grooveshark in Verbindung mit dem iPhone. Seit Jahren war ich auf der Suche nach einer Musikflatrate, bei der ich Titel spontan streamen, auch im Offline-Modus nutzen und weiterempfehlen kann. Insbesondere auf dem iPhone. Einige Zeit nutzte ich Napster mit kompatiblen Playern - bis das DRM zu sehr nervte. Spotify kam meinem Anforderungsprofil dagegen relativ nahe. Doch da es diesem Anbieter noch nicht gelungen ist, entsprechende Deals abzuschließen, ist der Dienst nur in manchen Ländern nutzbar. Es sind abgefahrene Tricks notwendig, um als deutscher Nutzer auf Spotify zugreifen zu können. Grooveshark scheint nun all diese Probleme zu lösen. Für rund 30 US-Dollar im Jahr wird man Premium-Nutzer und kann die Grooveshark-App auf dem iPhone nutzen. Voraussetzung ist allerdings ein Jailbreak. Mein erster Eindruck von der App: Aufs Nötigste beschränkt und äußerst funktional. Problemlos lassen sich die im Account vorhandenen Playlists und Favoriten abrufen und unterwegs streamen. Ein automatischer Offline-Modus puffert Musik zwischen und sorgt dafür, dass die Wiedergabe im Funkloch nicht aussetzt. Die Titeldatenbank scheint ausreichend bestückt. Und in Verbindung mit der via Cydia erhältlichen Zusatz-App "Backgrounder" kann man die Wiedergabe im Hintergrund laufen lassen, während man andere Anwendungen nutzt. Im Moment sitze ich beispielsweise im Zug, nutze das iPhone via MyWi als WLAN-Accesspoint für mein Notebook und streame Musik via Grooveshark. Für mich perfekt! Und der Preis stimmt auch. Wie gesagt - genial. #
  • Thomas Pfeifer berichtet heute bei den Webevangelisten über die Stärken schwacher Bindungen, und auch in Google Buzz lief dazu eine kleine Diskussion. Kernaussage aus meiner Sicht: Microblogging schafft Brücken zwischen unterschiedlichen sozialen Sphären, die Kreativität und Innovation ermöglichen. Ich lese gerade "Think!" von Edward de Bono. Der Mann hat zahlreiche Methoden entwickelt, die Kreativität in großem Umfang lernbar und gezielt anwendbar machen. Eine dieser Methoden basiert auf dem Ausgehen von einem Zufallswort. Der Anwender besorgt sich nach dem Zufallsprinzip ein Substantiv und denkt von diesem ausgehend auf seine Problemlösung zu. Ergebnis: neue Ideen abseits ausgetretener Pfade. Microblogging bringt kreative Impulse Social Media hat für mich sehr viel mit diesem Prinzip zu tun. Es liefert kontinuierlich neue Impulse und bietet mir permanenten Perspektivwechsel. Ein gutes Training für mehr Empathie und Kreativität. Wer Microblogging und Social Networking ernst nimmt und sich davon inspirieren lässt, der wird jeden Tag auf viele Weisen inspiriert. Der Preis dafür: Es wird schwerer, fokussiert zu bleiben. Dabei kann wiederum GTD (Getting things done) helfen. "Die Stärke schwacher Bindungen" von Thomas Pfeiffer Edward de Bono (Wikipedia.de), sein Buch "Think!" (Amazon) Getting things done (dito) Google Buzz - weak ties? (Diskussion in Buzz) #
  • Jeden Tag entdecke ich im Google Reader interessante Branchen-News, während ich mit dem iPhone unterwegs bin. Das Interessanteste veröffentliche ich auf meiner öffentlichen Google Reader Page. Das klappt komfortabel mit nur einem Klick. Weitaus umständlicher: mobiles Twittern von Links. Abhilfe schafft ab jetzt - hoffentlich - ein Mashup: Mithilfe des Atom-Feeds auf meiner Google Reader Page, Yahoo Pipes und Twitterfeed habe ich die Möglichkeit, direkt aus dem Google Reader heraus mit nur einem Klick den Link auf einen interessanten Beitrag zu twittern - auf Wunsch mit Anmerkung. Wie das geht, steht bei Tim Adler. Ich bin jetzt total gespannt, ob alles wie gewünscht funktioniert, und werde den Link auf dieses Posting vom eigenen Google Reader aus twittern. Verrückt! #

Willkommen beim Bernhard Jodeleit Blog

Bernhard Jodeleit

arbeitet seit 1994 in Journalismus und PR, ist derzeit spezialisiert auf High-Tech-Themen und Social Media Relations. Seit 4/2010 Standortleiter fischerAppelt, relations in Stuttgart. Auf dieser Website vertretene Meinungen sind persönlich und nicht mit meinem Arbeitgeber abgestimmt.

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