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	<title>Bernhard Jodeleit Blog</title>
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		<title>Konvergenz statt Kampagne</title>
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		<pubDate>Thu, 11 Mar 2010 09:33:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard Jodeleit</dc:creator>
				<category><![CDATA[Public Relations]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
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Der folgende Text ist ein Vorab-Auszug aus dem Mitte 2010 erscheinenden Buch Social Media Relations.
 
 
 
 
Werbung und PR waren in der Vergangenheit deutlich voneinander abgegrenzt. Sowohl das Marketing als auch die Unternehmenskommunikation standen mit Medien in Kontakt, der reinen Lehre nach idealerweise mit unterschiedlichen Abteilungen. W&#228;hrend der Werber mit der Anzeigenabteilung sprach, [...]]]></description>
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<p><em>Der folgende Text ist ein Vorab-Auszug aus dem Mitte 2010 erscheinenden Buch </em><a href="http://blog.jodeleit.de/social-media-relations"><em>Social Media Relations</em></a><em>.</em></p>
<p><em> </em></p>
<p><em> </em></p>
<p><em> </em></p>
<p><em> </em></p>
<div id="attachment_928" class="wp-caption alignnone" style="width: 310px"><a href="http://blog.jodeleit.de/wp-content/uploads/2010/03/megafon-latest.jpg"><img class="size-medium wp-image-928" src="http://blog.jodeleit.de/wp-content/uploads/2010/03/megafon-latest-300x111.jpg" alt="Megafon-latest-300x111 in Konvergenz statt Kampagne" width="300" height="111" /></a><p class="wp-caption-text">Zeitgem&#228;&#223;e Kampagnen? Foto: thetank, photocase</p></div>
<p>Werbung und PR waren in der Vergangenheit deutlich voneinander abgegrenzt. Sowohl das Marketing als auch die Unternehmenskommunikation standen mit Medien in Kontakt, der reinen Lehre nach idealerweise mit unterschiedlichen Abteilungen. W&#228;hrend der Werber mit der Anzeigenabteilung sprach, tauschte sich der Pressesprecher mit der Redaktion aus. Kein Geheimnis, dass Interessenverflechtungen und Querverbindungen dabei leider oft zum Alltag geh&#246;rten und heute noch geh&#246;ren.</p>
<p>Wenn ich nun feststelle, dass Werbung und &#214;ffentlichkeitsarbeit n&#228;her zusammenr&#252;cken m&#252;ssen, so m&#246;chte ich dabei keinesfalls die Trennung von Redaktion und Werbung in Frage stellen. Ich m&#246;chte auch nicht dazu aufrufen, dass sich Medien, gleich ob Print oder elektronisch, zu einer Vermengung monet&#228;rer Interessen mit redaktionellen Entscheidungen hinrei&#223;en lassen. Nein: Gerade PR-Profis m&#252;ssen sich solchen Tendenzen vehement entgegenstellen.</p>
<p>Dennoch m&#252;ssen Werber und PR-Verantwortliche in Sachen Onlinekommunikation k&#252;nftig den Schulterschluss suchen – wo aufgrund vorhandener Social-Media-Kompetenz in beiden Abteilungen m&#246;glich. Die Alternative: Einer &#252;bernimmt den Lead und schleift den anderen mit auf dem Weg durch die Abenteuerwelt von Social Media und Social Networking. Die Entscheidung &#252;ber Zust&#228;ndigkeiten kann von Unternehmen zu Unternehmen und Projekt zu Projekt unterschiedlich ausfallen.</p>
<p>Mikro Kaminski, Gesch&#228;ftsf&#252;hrer der Agentur “achtung!” in Hamburg, hat es in einem Gastbeitrag im Blog der PR-Agentur Sympra trefflich formuliert. PR-Profis k&#246;nne die Zukunft geh&#246;ren, schreibt er dort, weil sie seit jeher tiefer in den Dialog einsteigen. Weil sie schon bisher damit rechnen m&#252;ssen, dass im Rahmen einer Pressekonferenz oder eines unerwarteten Telefonanrufs vom kritischen Journalisten pl&#246;tzlich eine Nachfrage kommt, die so ganz und gar nicht in die liebevoll ausgefeilte Kommunikationsstrategie passt. Dem Werber konnte das bisher nicht ohne Weiteres passieren.</p>
<h3>Augenh&#246;he statt Kampagne</h3>
<p>Mit Social Media und Social Networking kommen Werber pl&#246;tzlich viel h&#228;ufiger auf Augenh&#246;he mit den Zielgruppen, die sie ansprechen m&#246;chten. Wer twittert oder bei Facebook Fans einsammelt, der bekommt pl&#246;tzlich ganz ungefiltert mit, was die Menschen da drau&#223;en &#252;ber die “Kampagne” denken. Pl&#246;tzlich – m&#246;chte ich behaupten – passt das Wort “Kampagne” eigentlich gar nicht mehr so richtig. Zum aus Richtung Public Relations kommenden Social-Media-Ansatz, den ich “Social Media Relations” nennen m&#246;chte, sowieso nicht. Doch auch zu anderen Ma&#223;nahmen mit Dialogorientierung nicht. Kampagne – kann ein Wort, das vom Ursprung her f&#252;r einen “Feldzug” steht, tats&#228;chlich f&#252;r eine Ma&#223;nahme im Rahmen seri&#246;ser, auf Dauer angelegter &#214;ffentlichkeitsarbeit stehen? Nein. Bei einem Feldzug m&#246;chte ich Menschen besiegen. Indem ich sie &#252;berrede. Oder &#252;bers Ohr haue. Genau das ergibt aus Sicht langfristig angelegter Public Relations keinen Sinn. Im Gegenteil, wer nachhaltig &#252;berzeugen m&#246;chte, muss hinter seinem Thema stehen und sich auf Augenh&#246;he mit seinen Dialogpartnern begeben. Das gilt k&#252;nftig immer mehr auch f&#252;r Werber.</p>
<p>Mir ist das Reflektieren des Begriffs “Kampagne” so wichtig, weil sich dabei unmittelbar offenbart, wie gro&#223; die Unterschiede in der Denke zwischen einem nach alter Schule journalisitsch ausgebildeten Public-Relations-Menschen und einem Werber sein k&#246;nnen. W&#228;hrend dem Werber die dialogorientierte und detailverliebte Herangehensweise eines PR-Menschen an eine Social-Media-Strategie ungemein umst&#228;ndlich, langsam und kostenintensiv vorkommen mag, nervt mich als PR-Mensch heute noch die eine oder andere Attit&#252;de, mit der Werber an solche Projekte herangehen. Hier mal kurz bei einem eigenen Foto- oder Videowettbewerb f&#252;r den Kunden ein paar Bewertungen aus dem eigenen Dunstkreis abgeben. Dort mal in einem Forum als Karl Keule einen bissigen Beitrag ablassen. All das geht aus Sicht von PR, die auf Basis etablierter moralischer Codizes steht, ganz und gar nicht. Ab und zu habe ich auch den Eindruck, dass Werber schlicht und ergreifend keine Lust haben, &#252;ber ihre tolle Idee und deren Umsetzung hinaus viel weiter zu denken, sich in die Perspektive der Zielgruppen hineinzuversetzen und zu &#252;berlegen, was die Menschen, die Kunden, so umtreibt, wenn sie auf der tollen Kampagnen-Site unterwegs sind und dort ihren Senf zur tollen kreativen Idee hinterlassen d&#252;rfen. Warum auch, man kann ja hinterher messen, wie erfolgreich sie war – die Kampagne. Und als Person auf das eigene Versagen &#246;ffentlich &#252;ber Social-Media-R&#252;ckkan&#228;le angesprochen zu werden? Lieber nicht. Ausnahmen best&#228;tigen die Regel.</p>
<h3>Community Management integrieren</h3>
<p>&#220;ber den Werber und den PR-Menschen hinaus kommen k&#252;nftig noch weitere Spezialisten hinzu, die ebenfalls kommunizieren, bisher nur nicht so viel Ruhm und Ehre daf&#252;r einheimsen. Etwa der Community Manager, der, oft schlecht bezahlt und wenig anerkannt, mit viel Empathie, Zeiteinsatz rund um die Uhr und auf Basis gro&#223;er Menschenkenntnis auf Augenh&#246;he mit Forenmitgliedern oder Facebook-Fans kommuniziert. Wenn Sie einen solchen Menschen bei der Planung Ihrer PR-Ma&#223;nahmen in der Social-Media-Sph&#228;re einbeziehen k&#246;nnen, dann wird er auch bei der Umsetzung eher auf Ihrer Seite sein. Ein unsch&#228;tzbarer Vorteil. Ich habe bereits in der Praxis erlebt, wie Community Management und Unternehmenskommunikation in engem Schulterschluss Agenda Setting und Social Media Relations betreiben k&#246;nnen. Wer das Wissen eines erfahrenen Community Managers zur strategischen Planung heranziehen kann hat bereits gewonnen.</p>
<p>Aus meiner Sicht ist es eine der wichtigsten Voraussetzungen f&#252;r den vor allem auch langfristigen Erfolg von Social Media Relations, dass Unternehmen die Kompetenzen b&#252;ndeln und immer wieder Marketing, PR, Community Management, aber auch Personal- und Rechtsabteilung an einen Tisch bringen, um &#252;ber Social-Media-Strategien zu beraten. Richtige Anl&#228;sse daf&#252;r sind meines Erachtens die Erstellung von Social Media Guidelines, aber auch das Brainstorming &#252;ber anstehende Kommunikationsstrategien f&#252;r einzelne Marken, Events oder sonstige Anl&#228;sse. Immer, wenn die Weichen f&#252;r die Social-Media-Kommunikation in den n&#228;chsten Monaten gestellt werden, sollte das Ganze nicht nur aus einer Perspektive betrachtet werden. Sind Sie Kleinunternehmer und erf&#252;llen in Person mehrere der oben beschriebenen Aufgaben, so ist der Austausch mit externen Experten eine gute Idee.</p>
<h3>PR hat die Dialogkompetenz nicht gepachtet</h3>
<p>Um auf das erw&#228;hnte Blogposting von Mirko Kaminski zur&#252;ckzukommen: Public-Relations-Verantwortlichen k&#246;nne die Zukunft geh&#246;ren, schreibt er dort. Weil sie von der Pieke auf Dialogkompetenz erlernt h&#228;tten und sich in Fachthemen aufgrund drohender R&#252;ckfragen tiefer einarbeiten m&#252;ssten als beispielsweise Werber. Soweit, so gut. Nur, Hand aufs Herz: L&#228;ngst nicht alle Public-Relations-Menschen haben und pflegen Dialogkompetenz. L&#228;ngst nicht alle arbeiten sich intensiv in die Themen ein, die sie nach au&#223;en zu vertreten haben. Mancher Marketingmensch oder Community Manager &#252;berholt seinen PR-Kollegen schon auf den ersten Metern, wenn es um kompetente und dialogorientiere &#214;ffentlichkeitsarbeit geht. Also: Legen wir unsere Hybris ab und kommen wir aus unseren Public-Relations-Elfenbeinturm. Gute Chancen, unternehmensweit die F&#252;hrung zu &#252;bernehmen, was die Kommunikation nach innen und au&#223;en betrifft, hat in Zukunft derjenige, der seine Zielgruppen und die Themen, die er zu vertreten hat, ernst nimmt und sich in beide Aspekte intensivst einarbeitet. Schlechte Zeiten f&#252;r Eintagsfliegen und Spezialisten, die den schnellen Erfolg versprechen. Gute Zeiten f&#252;r Menschen, die es verstehen, den unternehmensweiten Change-Prozess, den Social Media und Social Networking zwangsl&#228;ufig mit sich bringen, zu moderieren.</p>
<p>Links zum Thema:</p>
<p><a href="http://www.facebook.com/pages/Social-Media-Relations/316359590661?ref=ts">Facebook-Seite zum Buchprojekt &#8220;Social Media Relations&#8221;</a><br />
<a href="http://blog.sympra.de/2009/07/27/pr-profis-kann-die-zukunft-gehoeren/">&#8220;PR-Profis kann die Zukunft geh&#246;ren&#8221; &#8211; Mirko Kaminski von &#8220;achtung!&#8221; im Sympra-Blog<br />
</a><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kampagne">Wie das Wort &#8220;Kampagne&#8221; im 17. Jahrhundert entstand (Wikipedia)</a></p>
<p><a href="http://blog.sympra.de/2009/07/27/pr-profis-kann-die-zukunft-gehoeren/"> </a></p>
<p align="left"><a class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=Konvergenz+statt+Kampagne+http://bit.ly/9xwHpp" title="Post to Twitter"><img class="nothumb" src="http://blog.jodeleit.de/wp-content/plugins/tweet-this/icons/tt-twitter.png" alt="Tt-twitter in Konvergenz statt Kampagne"  /></a> <a class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=Konvergenz+statt+Kampagne+http://bit.ly/9xwHpp" title="Post to Twitter">Tweet This Post</a></p>
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		<title>In eigener Sache</title>
		<link>http://blog.jodeleit.de/in-eigener-sache/</link>
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		<pubDate>Mon, 08 Mar 2010 08:27:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard Jodeleit</dc:creator>
				<category><![CDATA[Public Relations]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Bernhard Jodeleit]]></category>
		<category><![CDATA[fischerAppelt]]></category>

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Seit heute Fr&#252;h ist es raus: Ich starte am 1.4. bei fischerAppelt, relations.
Grund zur Freude aus vielen Gr&#252;nden! Nicht nur, weil ich Gelegenheit hatte, mein neues Team bereits kennen- und sehr sch&#228;tzen zu lernen. Auch, weil der Schritt so schl&#252;ssig ist. fischerAppelt b&#252;ndelt als Agenturgruppe alle Aspekte der Kommunikation &#8211; ob klassische &#214;ffentlichkeitsarbeit, Werbung, Design [...]]]></description>
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<p>Seit heute Fr&#252;h ist es raus: <a href="http://www.fischerappelt.de/fischerappelt/_aktuell/meldung.php?NavEbene1=1&amp;we_objectID=3290">Ich starte am 1.4. bei fischerAppelt, relations.</a></p>
<p>Grund zur Freude aus vielen Gr&#252;nden! Nicht nur, weil ich Gelegenheit hatte, mein neues Team bereits kennen- und sehr sch&#228;tzen zu lernen. Auch, weil der Schritt so schl&#252;ssig ist. fischerAppelt b&#252;ndelt als Agenturgruppe alle Aspekte der Kommunikation &#8211; ob klassische &#214;ffentlichkeitsarbeit, Werbung, Design oder auch Social Media. Jenseits vom aktuellen Hype. Ich freue mich auf eine Arbeitsweise, bei der PR und Dialogorientierung im Mittelpunkt stehen, bei der man aber dennoch Kollegen aus anderen Bereichen wie Design und Werbung unternehmensintern ansprechen und beim Entwickeln von Konzepten einbinden kann. Am Standort Stuttgart kommt die geballte Bewegtbildkompetenz von fischerAppelt, tv media hinzu. Alles in allem ganz hervorragende Voraussetzungen f&#252;r umfassende, medien&#252;bergreifende PR-Konzepte aus einem Guss.</p>
<p>Die Zeit bei Sympra war f&#252;r mich ungemein spannend. Wir haben viel gemeinsam aufgebaut. Ich durfte dabei unheimlich viel lernen und hatte gro&#223;en Spa&#223;. Dem Team in der Stafflenbergstra&#223;e bleibe ich freundschaftlich verbunden. Herzlichen Dank!</p>
<p>Im M&#228;rz werde ich im Vorfeld meines Starts bei fischerAppelt mit Priorit&#228;t die Arbeit am Buchprojekt Social Media Relations abschlie&#223;en und freue mich dabei auf weitere kritische Begleitung.</p>
<p>Links zum Thema:</p>
<p><a href="http://kress.de/tagesdienst/detail/beitrag/102902-fischerappelt-relations-jodeleit-leitet-stuttgarter-buero.html">Meldung bei Kress</a><br />
<a href="http://www.facebook.com/pages/Social-Media-Relations/316359590661?ref=nf">Buchprojekt Social Media Relations bei Facebook</a></p>
<p>Foto (Teaser auf Startseite): thotti, photocase</p>
<p align="left"><a class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=In+eigener+Sache+http://bit.ly/a5TqW8" title="Post to Twitter"><img class="nothumb" src="http://blog.jodeleit.de/wp-content/plugins/tweet-this/icons/tt-twitter.png" alt="Tt-twitter in In eigener Sache"  /></a> <a class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=In+eigener+Sache+http://bit.ly/a5TqW8" title="Post to Twitter">Tweet This Post</a></p>
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		</item>
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		<title>Pressearbeit mit Twitter und Facebook?</title>
		<link>http://blog.jodeleit.de/pressearbeit-mit-twitter-und-facebook/</link>
		<comments>http://blog.jodeleit.de/pressearbeit-mit-twitter-und-facebook/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 25 Feb 2010 19:52:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard Jodeleit</dc:creator>
				<category><![CDATA[Public Relations]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media Relations]]></category>
		<category><![CDATA[Medienarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Pressearbeit]]></category>

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Der folgende Text ist ein Vorab-Auszug aus dem Mitte 2010 erscheinenden Buch Social Media Relations.
Eine Frage, die in der Beratung relativ h&#228;ufig auftaucht: Kann ich &#252;ber Social Networks und Social Media auch Journalisten erreichen? Die Antwort: Ja, man kann, sollte sich aber erstens keinen Illusionen hingeben &#8211; das Social Web ist keine Wunderwaffe f&#252;r effizientere [...]]]></description>
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<p><em>Der folgende Text ist ein Vorab-Auszug aus dem Mitte 2010 erscheinenden Buch <a href="http://blog.jodeleit.de/social-media-relations">Social Media Relations</a>.</em></p>
<div id="attachment_905" class="wp-caption alignnone" style="width: 310px"><a href="http://blog.jodeleit.de/wp-content/uploads/2010/02/pressearbeit_latest.jpg"><img class="size-medium wp-image-905" src="http://blog.jodeleit.de/wp-content/uploads/2010/02/pressearbeit_latest-300x111.jpg" alt="Pressearbeit Latest-300x111 in Pressearbeit mit Twitter und Facebook?" width="300" height="111" /></a><p class="wp-caption-text">Pressearbeit funktioniert vielleicht doch noch ganz traditionell. Bild: photocase.com/ohneski</p></div>
<p>Eine Frage, die in der Beratung relativ h&#228;ufig auftaucht: Kann ich &#252;ber Social Networks und Social Media auch Journalisten erreichen? Die Antwort: Ja, man kann, sollte sich aber erstens keinen Illusionen hingeben &#8211; das Social Web ist keine Wunderwaffe f&#252;r effizientere Medienarbeit &#8211; und zweitens nicht mit der T&#252;r ins Haus fallen.</p>
<p>Nach wie vor kann ein Thema am Telefon oder im pers&#246;nlichen Gespr&#228;ch lanciert und in die Medien gebracht werden &#8211; und das macht sogar besonders viel Spa&#223;. Wenn&#8217;s denn klappt. Einige Male durfte ich solche Erfolge f&#252;r mich verbuchen und die Themenplanung von Massenmedien mit Millionenreichweite durch ein pers&#246;nliches Gespr&#228;ch mit der entsprechenden Redaktion beeinflussen. Wie ich das gemacht habe? &#220;berredung war nicht im Spiel, auch keine gezinkten Karten. Das Schl&#252;sselwort lautet Vertrauen. Und: Man muss etwas wirklich Interessantes zu sagen haben. In all den F&#228;llen war eine durch mehrmaligen Kontakt gewachsene Vertrauensbeziehung zu den entsprechenden Redakteuren grundlegend. Keine Freundschaft, auch keine intensive Bekanntschaft. Keine Seilschaft. Einfach einige gemeinsame Drehs und Telefonate. Eine funktionierende Arbeitsbeziehung. Verbunden mit der Gewissheit, dass ich keinen allzu blanken Unsinn erz&#228;hle, wenn mir vor der Kamera eine Fachfrage gestellt wird. Das reicht schon!</p>
<h3>Social Networking erleichtert das Kontakthalten mit Journalisten</h3>
<p>Eine relativ oberfl&#228;chliche, aber pers&#246;nliche Bekanntschaft zu den Entscheidern in Redaktionen ist die beste Basis f&#252;r erfolgreiches Agenda Setting. Ich durfte in der Vergangenheit erleben, welches Level an Vertrauen und Effizienz in der Zusammenarbeit selbst mit vermeintlich bissigen oder &#8220;gef&#228;hrlichen&#8221; Medien, gerade im TV-Metier gibt es davon ja einige, m&#246;glich ist. Das hat auch ohne Online-PR ganz gut funktioniert. Doch wie viel einfacher w&#228;re es f&#252;r mich in meiner einige Jahre zur&#252;ckliegenden Rolle als Sprecher einer Medienmarke gewesen, wenn ich damals schon auf das Web 2.0 h&#228;tte zur&#252;ckgreifen k&#246;nnen, um mit den entsprechenden Personen in Kontakt zu bleiben! Damals musste tats&#228;chlich immer wieder ein konkreter Anlass f&#252;r einen Kontakt geschaffen werden. Da musste ab und zu eine eigentlich gar nicht so interessante Pressemitteilung als Grund zur Kontaktaufnahme herhalten &#8211; zumindest anfangs, so lange, bis auf Redaktionsseite das Vertrauen so gro&#223; war, dass auch ein Anruf mit der schlichten Frage: &#8220;Gibt&#8217;s bei Ihnen was Neues?&#8221; oder dem Hilfsersuchen: &#8220;Wir haben diskutiert, das k&#246;nnte doch ein Thema sein, was sagen Sie dazu?&#8221; kein Thema mehr war. Das Internet hilft mir heute ungemein beim Kontakthalten unterhalb dieser Schwelle, die wir alle kennen, dieser H&#252;rde: &#8220;Den sollte ich mal wieder anrufen, aber ich will ihn nicht st&#246;ren oder im falschen Moment erwischen.&#8221;</p>
<h3>Agenda Setting im Web 2.0? Ja: Auf Basis gewachsener Vertrauensverh&#228;ltnisse! Und nur so.</h3>
<p>Social Media und Social Networks k&#246;nnen Public-Relations-Verantwortlichen sowohl beim Beobachten als auch beim Setzen von Themen gro&#223;artige Dienste leisten. Allerdings haben sie nicht den Charakter kurzfristig nutzbarer Werkzeuge. Zun&#228;chst m&#252;ssen Sie investieren. Seit Social-Media-Instrumente in der breiten Diskussion sind habe ich schon einige Male Last-Minute-Anfragen von Unternehmensseite erhalten. Strickmuster im Grunde genommen immer gleich: Wir haben da eine Veranstaltung in etwa vier bis acht Wochen. Da sollten wir noch etwas machen. K&#246;nnen wir da nicht ein paar Journalisten ansprechen? Per Twitter? Oder per Xing? Schon die Frage macht klar: Nein, k&#246;nnen „wir“, also in diesem Fall der Fragensteller und Kunde, nicht. Denn wer sein via Xing oder Twitter genutztes pers&#246;nliches Netzwerk so wenig einsch&#228;tzen kann, dass er die Frage nicht selbst zu beantworten vermag, der ist einfach noch nicht so weit.</p>
<p>Der Kanal ist sekund&#228;r. Social-Media-Instrumente sind, weil sie so viele PR-Menschen falsch verstehen, sicherlich prim&#228;r ein weiterer Weg, auf dem wir Public-Relations-Menschen Journalisten nerven und von ihrer Arbeit abhalten. Richtig verstanden sind sie ein Weg, um Kontakt zu halten und langfristig Vetrauen aufzubauen. Die eigentliche Kontaktaufnahme zum konkreten Anlass erfolgt dann mit viel h&#246;herer Wahrscheinlichkeit per E-Mail oder wom&#246;glich per Telefon als per Twitter, Facebook oder gar Xing. Schmunzelnd erinnere ich mich in diesem Zusammenhang an den genervten Profileintrag eines mir ganz gut bekannten Journalisten bei Xing, der sich auf diesem Wege verbat, Informationen von PR-Menschen &#252;ber dieses Social Network zu erhalten. Dazu, schrieb er dort, gebe es schlie&#223;lich die Redaktionsadresse. Als ich Monate sp&#228;ter dem gleichen Journalisten ganz spontan per Facebook-Chat ein Thema vorschlug, fiel mir das siedend hei&#223; wieder ein, ich entschuldigte mich. „Ach“, war die Reaktion, „das gilt doch nicht f&#252;r Dich; wir kennen uns ja!“</p>
<p>Was denken Sie: L&#228;sst sich via Twitter und Facebook schneller der Draht in klassische Redaktionen finden? Oder pflichten Sie mir in meiner Einsch&#228;tzung bei, dass die schnelle Kontaktaufnahme mit Redakteuren &#252;ber Twitter und Facebook ohne gewachsene Bindungen eine Illusion ist?</p>
<p align="left"><a class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=Pressearbeit+mit+Twitter+und+Facebook%3F+http://bit.ly/94ZfbI" title="Post to Twitter"><img class="nothumb" src="http://blog.jodeleit.de/wp-content/plugins/tweet-this/icons/tt-twitter.png" alt="Tt-twitter in Pressearbeit mit Twitter und Facebook?"  /></a> <a class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=Pressearbeit+mit+Twitter+und+Facebook%3F+http://bit.ly/94ZfbI" title="Post to Twitter">Tweet This Post</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Wer hat Angst vor dem b&#246;sen Blogger?</title>
		<link>http://blog.jodeleit.de/wer-hat-angst-vor-dem-boesen-blogger/</link>
		<comments>http://blog.jodeleit.de/wer-hat-angst-vor-dem-boesen-blogger/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 22 Feb 2010 11:46:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard Jodeleit</dc:creator>
				<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Public Relations]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media Relations]]></category>
		<category><![CDATA[Blogger Relations]]></category>
		<category><![CDATA[Blogs]]></category>
		<category><![CDATA[PR-Agenturen]]></category>
		<category><![CDATA[Trigami]]></category>

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		<description><![CDATA[

Bei diesem Posting handelt es sich um einen Vorab-Auszug aus dem Mitte des Jahres erscheinenden Buch &#8220;Social Media Relations&#8221;, zu dem es weitere Informationen, einen Twitter-Account und eine Facebook-Seite gibt. Ich als Autor (Profil, Twitter) freue mich auf den Dialog und ber&#252;cksichtige dabei gewonnene Erkenntnisse im noch bis Ende M&#228;rz laufenden Schreibprozess.
 
 
 
 [...]]]></description>
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<p><em>Bei diesem Posting handelt es sich um einen Vorab-Auszug aus dem Mitte des Jahres erscheinenden Buch &#8220;Social Media Relations&#8221;, zu dem es <a href="http://blog.jodeleit.de/social-media-relations">weitere Informationen</a>, einen <a href="http://twitter.com/socialmediarel">Twitter-Account</a> und eine <a href="http://www.facebook.com/pages/Social-Media-Relations/316359590661">Facebook-Seite</a> gibt. Ich als Autor (<a href="http://a.gd/jod">Profil</a>, <a href="http://twitter.com/jodeleit">Twitter</a>) freue mich auf den Dialog und ber&#252;cksichtige dabei gewonnene Erkenntnisse im noch bis Ende M&#228;rz laufenden Schreibprozess.</em></p>
<p><em> </em></p>
<p><em> </em></p>
<p><em> </em></p>
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<div id="attachment_889" class="wp-caption alignnone" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-889" src="http://blog.jodeleit.de/wp-content/uploads/2010/02/angst-vor-bloggern-latest-300x111.jpg" alt="Angst-vor-bloggern-latest-300x111 in Wer hat Angst vor dem bösen Blogger?" width="300" height="111" /><p class="wp-caption-text">Blogger Relations - f&#252;r uns Public-Relations-Menschen oft nicht ganz leicht (Foto: froodmat, photocase.com)</p></div>
<p><em>Anmerkung zum Kontext: Diesem Textabschnitt voraus geht im Buch eine ausf&#252;hrliche Ratgeberstrecke rund um das eigene Corporate Blog.</em></p>
<p>Unternehmenskommunikation und Blogs – das hei&#223;t vor allem selbst zu bloggen, wertvolle Inhalte in die Diskussion zu geben und so mit Menschen ins Gespr&#228;ch zu kommen, Vertrauen aufzubauen.</p>
<p>Sind Sie in der Unternehmenskommunikation t&#228;tig, so werden Sie im Rahmen dieses Leitfadens unter Umst&#228;nden dennoch konkrete Tipps und Hinweise dazu erwarten, wie Sie Blogger am besten ansprechen. Sollen Blogger in den Presseverteiler aufgenommen werden und Pressemitteilungen erhalten? Sollte man sie anrufen und zu ihren Pr&#228;ferenzen befragen? Wenn Sie zu dieser Fragestellung recherchieren w&#252;rden, so fl&#246;gen Ihnen etliche Beitr&#228;ge diverser Experten um die Ohren, die im Brustton der &#220;berzeugung postulieren: Blo&#223; nicht! Blogger in den Presseverteiler! Wehe! Das Schlimmste, was man machen kann! Blogger f&#252;hlen sich manipuliert und bel&#228;stigt, wenn man ihnen Presseinformationen schickt.</p>
<h2>Schlammschlachten pr&#228;gen das Image der deutschen Blogosph&#228;re</h2>
<p>Meines Erachtens alles K&#228;se. Man kann nicht alle Blogger &#252;ber einen Kamm scheren. Klar, da gibt es furchteinfl&#246;&#223;ende Beispiele wie diesen Thomas K., Ex-Handelsblatt und heute PR-Berater, der in der Vergangenheit keine Gelegenheit ausgelassen hat, PR-Berater/innen als &#8220;Tanja-Anja&#8221; aus der &#8220;kleinen Agentur am Rande der Stadt&#8221; zu stigmatisieren, die von Journalismus keine Ahnung haben und von &#214;ffentlichkeitsarbeit sowieso nicht. Ja, ich verstehe Spa&#223; und finde das auch lustig. Dennoch. Gern wurden von K. in der Vergangenheit verh&#228;ltnism&#228;&#223;ig unbedeutende Vorg&#228;nge wie ein ungl&#252;cklicher Anruf oder eine wenig kompetent getextete Presseinformation zum Anlass genommen, den Absender &#246;ffentlich bei lebendigem Leibe zu sezieren und anschlie&#223;end, in letzten Zuckungen dem Ende entgegensehend, an den Pranger zu schn&#252;ren. Ob jeder Account Manager in Agenturen soviel Spa&#223; verstanden hat, wenn seine Junior-Beraterin der Agentur und dem Kunden durch ein Missgeschick zu solch zweifelhaftem Ruhm verholfen hat? Vermutlich nicht. Ja, ganz ehrlich: Das hat mir, auch wenn ich Spa&#223; verstehe, in der Vergangenheit auch schon Angst eingefl&#246;&#223;t. Mein pers&#246;nliches Verh&#228;ltnis zu Bloggern, die sich so verhalten, ist durchwachsen beziehungsweise in den meisten F&#228;llen schlicht und ergreifend nicht vorhanden.</p>
<p>Soviel also zum Schreckgespenst des amokschreibenden W&#252;st-Bloggers. Doch Hand aufs Herz: Was scheren Sie sich um die K.s, Don Alfonsos oder wie sie sonst noch alle hei&#223;en? Ich habe die Namen ehrlich gesagt vergessen und auch keine Lust, sie zu recherchieren. Blogger Relations in Deutschland, so habe ich den Eindruck, k&#246;nnten weitaus entwickelter sein als sie das sind, wenn nicht immer wieder w&#252;ste Schlammschlachten durch die deutsche Blogosph&#228;re wabern w&#252;rden, die am Ende nicht etwa den Beteiligten schaden. Die steigern ja durch gegenseitiges Diffamieren prim&#228;r ihren Bekanntheitsgrad und zweifelhaften Ruf. Nein, geschadet haben die Schlammschlachten am Ende den ganz normalen Durchschnittsbloggern. An die traut sich n&#228;mlich keiner mehr heran – es gilt ja: Blogger sind gef&#228;hrliche Bestien, die nur darauf warten, PR-Menschen in der Luft zu zerrei&#223;en.</p>
<h2>Advertorials im Silber-Pack statt pers&#246;nlicher Beziehungen?</h2>
<p>Statt gesunder Beziehungen zwischen Public Relations und Blogosph&#228;re hat sich daher leider eine Situation entwickelt, in der Anbieter wie das Unternehmen Trigami aus der Schweiz PR-Agenturen bezahlte Pr&#228;senz in Blogs anbieten. Dann muss das Agenturpersonal diese gef&#228;hrlichen Blogger n&#228;mlich nicht selbst anfassen. Bei Trigami gibt es zwecks Zielerreichung ohne pers&#246;nlichen Kontakt sogenannte Advertorials im Start-, Silber- oder Gold-Paket. Ich zitiere, wie Trigami das definiert: &#8220;Advertorials sind redaktionelle Werbetexte, geschrieben von Bloggern, 100% positiv durch Inhaltskontrolle Ihrerseits.&#8221; Alternativ gibt es auch &#8220;Text-Reviews&#8221;, hier werden die Blogger zwar ebenfalls bezahlt, sind aber – nat&#252;rlich – v&#246;llig frei in der Meinungs&#228;u&#223;erung. Buchen Sie gern bei Trigami, aber dann geben Sie dieses Buch bitte an jemanden weiter, der mehr damit anfangen kann.</p>
<p>Oder k&#252;mmern Sie sich selbst um Blogger Relations. Folgen Sie dem Leitsatz: &#8220;Blogger sind ganz normale Menschen wie andere auch.&#8221; Warten Sie einmal ab, wie schnell Sie zu Ihren ganz pers&#246;nlichen Kontakten in die Blogosph&#228;re kommen, wenn Sie via Twitter und Corporate Blog interessante Inhalte zur Diskussion im Social Web beisteuern. Treten Sie in den Dialog – dann klappt es auch mit den Bloggern.</p>
<p>Kollegen in Agenturen werden an dieser Stelle einwenden, dass ein solcher auf pers&#246;nlichen Bindungen beruhender Ansatz angesichts der Themenvielfalt gar nicht m&#246;glich ist. Das ist nachvollziehbar. Auch wir PR-Menschen k&#246;nnen nicht &#252;berall gleichzeitig sein. Obwohl wir so oberfl&#228;chlich sind. Stimmt also – aber: Blogger sind sensible Menschen. Blogger bemerken es, wenn Sie als Agenturmensch ein gutes Standing in Ihrer eigenen Branche aufgebaut haben. Die haben da einen Riecher &#8216;f&#252;r. Sind Sie in der Twitter- und Blogosph&#228;re rund um Public-Relations-Themen gut vernetzt und renommiert, so wird dies ein Blogger, der beispielsweise im Kulturbereich t&#228;tig ist, bemerken, wenn sie ihn kontaktieren. Er wird Ihrer Kontaktaufnahme potenziell positiver gegen&#252;berstehen, wenn er Ihren Namen bereits kennt, wenn er beim fl&#252;chtigen Googeln oder schon an Ihrer E-Mail-Signatur sieht, dass Sie im Social Web engagiert sind und das Web 2.0 nicht nur als Vehikel betrachten.</p>
<p>Fazit: Es gibt keine Patentrezepte in der &#214;ffentlichkeitsarbeit gegen&#252;ber Bloggern. Es kann richtig oder falsch sein, einen Blogger in den Presseverteiler Ihres Unternehmens aufzunehmen oder ihn zu einer Presseveranstaltung einzuladen. Richtig ist in jedem Fall, jeden Blogger wie einen f&#252;r Sie wichtigen Journalisten mit der Zeit genauer kennenzulernen und den Informationsfluss sowie die Kontaktfrequenz exakt so zu justieren wie es diesem f&#252;r Sie wichtigen Multiplikator recht ist.</p>
<p><em>Ich freue mich auf Reaktionen und Kommentare zu den Vorab-Ausz&#252;gen aus meinem Manuskript. Stimmen Sie zu? Liege ich falsch? Habe ich etwas &#252;bersehen?</em></p>
<p align="left"><a class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=Wer+hat+Angst+vor+dem+b%C3%B6sen+Blogger%3F+http://bit.ly/bQaEml" title="Post to Twitter"><img class="nothumb" src="http://blog.jodeleit.de/wp-content/plugins/tweet-this/icons/tt-twitter.png" alt="Tt-twitter in Wer hat Angst vor dem bösen Blogger?"  /></a> <a class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=Wer+hat+Angst+vor+dem+b%C3%B6sen+Blogger%3F+http://bit.ly/bQaEml" title="Post to Twitter">Tweet This Post</a></p>
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		<title>Social Media Relations: Ein Buch, das zuh&#246;rt</title>
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		<pubDate>Sun, 21 Feb 2010 19:49:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard Jodeleit</dc:creator>
				<category><![CDATA[Social Media Relations]]></category>

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In den vergangenen beiden Jahren habe ich mehrere Unternehmen auf dem Weg ins Social Web begleitet und in Fragen rund um Social Media und Social Networking beraten. Zudem haben wir bei der PR-Agentur Sympra Social Media als neues Gesch&#228;ftsfeld aufgebaut. Zeit, einmal zu reflektieren, Wissen weiterzugeben und zur Diskussion zu stellen. Derzeit arbeite ich deshalb [...]]]></description>
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<div id="attachment_850" class="wp-caption alignnone" style="width: 216px"><a rel="attachment wp-att-850" href="http://blog.jodeleit.de/social-media-relations/social-media-relations/"><img class="size-medium wp-image-850 " src="http://blog.jodeleit.de/wp-content/uploads/2010/02/Social-Media-Relations-206x300.jpg" alt="Social-Media-Relations-206x300 in Social Media Relations: Ein Buch, das zuhört" width="206" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Social Media Relations - Leitfaden f&#252;r erfolgreiche PR-Strategien und &#214;ffentlichkeitsarbeit im Web 2.0</p></div>
<p>In den vergangenen beiden Jahren habe ich mehrere Unternehmen auf dem Weg ins Social Web begleitet und in Fragen rund um Social Media und Social Networking beraten. Zudem haben wir bei der PR-Agentur Sympra Social Media als neues Gesch&#228;ftsfeld aufgebaut. Zeit, einmal zu reflektieren, Wissen weiterzugeben und zur Diskussion zu stellen. Derzeit arbeite ich deshalb sehr intensiv an einem Buchprojekt, in dem ich Erfahrungen dokumentieren und gewonnenes Wissen an PR-Entscheider weitergeben m&#246;chte. Das Ganze soll ein praktischer Leitfaden werden. Dennoch soll das Buch Social Media stets vor dem Hintergrund der gesamten Kommunikationsstrategie eines Unternehmens betrachten. Redaktionsschluss ist Ende M&#228;rz, Mitte des Jahres wird &#8220;Social Media Relations&#8221; hoffentlich im dpunkt.verlag, einer Tochtergesellschaft des heise-Verlags, erscheinen.</p>
<p>Ich m&#246;chte in den kommenden Wochen gern vorab Textausz&#252;ge, Gedanken, Thesen aus dem Buch ver&#246;ffentlichen und freue mich sehr auf Feedback. &#8220;Social Media Relations&#8221; soll ein Buch werden, das, w&#228;hrend es entsteht, zuh&#246;rt. Ich bin offen f&#252;r Vorschl&#228;ge und Kritik und werde versuchen, Anregungen, die in den kommenden Wochen via Blog, Facebook und Twitter eingehen, im derzeit laufenden Schreibprozess noch zu ber&#252;cksichtigen.</p>
<p>Es w&#228;re klasse, wenn Ihr, liebe Twitter-Follower, Facebook-Freunde und Blogleser mich auf diesem Weg in den n&#228;chsten Wochen begleiten w&#252;rdet.</p>
<p>Social Media Relations bei Facebook: <a href="http://www.facebook.com/pages/Social-Media-Relations/316359590661">Hier Fan werden!</a><br />
Twitter-Account zum Buchprojekt: <a href="http://twitter.com/socialmediarel">@socialmediarel</a></p>
<p align="left"><a class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=Social+Media+Relations%3A+Ein+Buch%2C+das+zuh%C3%B6rt+http://bit.ly/aGGYsW" title="Post to Twitter"><img class="nothumb" src="http://blog.jodeleit.de/wp-content/plugins/tweet-this/icons/tt-twitter.png" alt="Tt-twitter in Social Media Relations: Ein Buch, das zuhört"  /></a> <a class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=Social+Media+Relations%3A+Ein+Buch%2C+das+zuh%C3%B6rt+http://bit.ly/aGGYsW" title="Post to Twitter">Tweet This Post</a></p>
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		<title>Microblogging als Faktor f&#252;r Kreativit&#228;t</title>
		<link>http://blog.jodeleit.de/microblogging-als-faktor-fuer-kreativitaet/</link>
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		<pubDate>Fri, 12 Feb 2010 11:23:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard Jodeleit</dc:creator>
				<category><![CDATA[Asides]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Social Networking]]></category>

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Thomas Pfeifer berichtet heute bei den Webevangelisten &#252;ber die St&#228;rken schwacher Bindungen, und auch in Google Buzz lief dazu eine kleine Diskussion. Kernaussage aus meiner Sicht: Microblogging schafft Br&#252;cken zwischen unterschiedlichen sozialen Sph&#228;ren, die Kreativit&#228;t und Innovation erm&#246;glichen.
Ich lese gerade &#8220;Think!&#8221; von Edward de Bono. Der Mann hat zahlreiche Methoden entwickelt, die Kreativit&#228;t in gro&#223;em [...]]]></description>
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<p>Thomas Pfeifer berichtet heute bei den Webevangelisten &#252;ber die St&#228;rken schwacher Bindungen, und auch in Google Buzz lief dazu eine kleine Diskussion. Kernaussage aus meiner Sicht: Microblogging schafft Br&#252;cken zwischen unterschiedlichen sozialen Sph&#228;ren, die Kreativit&#228;t und Innovation erm&#246;glichen.</p>
<p>Ich lese gerade &#8220;Think!&#8221; von Edward de Bono. Der Mann hat zahlreiche Methoden entwickelt, die Kreativit&#228;t in gro&#223;em Umfang lernbar und gezielt anwendbar machen. Eine dieser Methoden basiert auf dem Ausgehen von einem Zufallswort. Der Anwender besorgt sich nach dem Zufallsprinzip ein Substantiv und denkt von diesem ausgehend auf seine Probleml&#246;sung zu. Ergebnis: neue Ideen abseits ausgetretener Pfade.</p>
<h3>Microblogging bringt kreative Impulse</h3>
<p>Social Media hat f&#252;r mich sehr viel mit diesem Prinzip zu tun. Es liefert kontinuierlich neue Impulse und bietet mir permanenten Perspektivwechsel. Ein gutes Training f&#252;r mehr Empathie und Kreativit&#228;t. Wer Microblogging und Social Networking ernst nimmt und sich davon inspirieren l&#228;sst, der wird jeden Tag auf viele Weisen inspiriert. Der Preis daf&#252;r: Es wird schwerer, fokussiert zu bleiben. Dabei kann wiederum GTD (Getting things done) helfen.</p>
<p><a href="http://webevangelisten.de/die-staerke-schwacher-bindungen/" target="_blank">&#8220;Die St&#228;rke schwacher Bindungen&#8221;</a> von Thomas Pfeiffer<br />
<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Edward_de_Bono" target="_blank">Edward de Bono</a> (Wikipedia.de), sein Buch &#8220;<a href="http://www.amazon.de/product-reviews/3868820183/ref=dp_top_cm_cr_acr_txt?ie=UTF8&amp;showViewpoints=1" target="_blank">Think!</a>&#8221; (Amazon)<br />
<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Getting_Things_Done">Getting things done</a> (dito)<br />
<a href="http://www.google.com/buzz/114356857651526199159/4DyZMNSVzyW/Hab-bei-buzz-jetzt-10-der-follower-von-twitter" target="_blank">Google Buzz &#8211; weak ties?</a> (Diskussion in Buzz)</p>
<p align="left"><a class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=Microblogging+als+Faktor+f%C3%BCr+Kreativit%C3%A4t+http://bit.ly/aLXWwT" title="Post to Twitter"><img class="nothumb" src="http://blog.jodeleit.de/wp-content/plugins/tweet-this/icons/tt-twitter.png" alt="Tt-twitter in Microblogging als Faktor für Kreativität"  /></a> <a class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=Microblogging+als+Faktor+f%C3%BCr+Kreativit%C3%A4t+http://bit.ly/aLXWwT" title="Post to Twitter">Tweet This Post</a></p>
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		<title>Warum Buzz rockt</title>
		<link>http://blog.jodeleit.de/warum-buzz-rockt/</link>
		<comments>http://blog.jodeleit.de/warum-buzz-rockt/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 11 Feb 2010 19:13:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard Jodeleit</dc:creator>
				<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Social Networking]]></category>
		<category><![CDATA[TK & IT]]></category>

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Google Buzz fasziniert. Google Buzz irritiert. Die &#252;blichen Verd&#228;chtigen, die Early Adopters in der und rund um die deutsche Medien-, Internet- und Kreativszene sind auf den Zug aufgesprungen, st&#246;hnen &#252;ber einen weiteren Inputkanal, den es zu pflegen gilt. Schon bekennen erste Verweigerer freim&#252;tig den Buzz-Ausstieg. Ist ja auch eine Ansage. Wenn man schon einmal etwas [...]]]></description>
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<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">Google Buzz fasziniert. Google Buzz irritiert. Die &#252;blichen Verd&#228;chtigen, die Early Adopters in der und rund um die deutsche Medien-, Internet- und Kreativszene sind auf den Zug aufgesprungen, st&#246;hnen &#252;ber einen weiteren Inputkanal, den es zu pflegen gilt. Schon bekennen erste Verweigerer freim&#252;tig den Buzz-Ausstieg. Ist ja auch eine Ansage. Wenn man schon einmal etwas dazu sagen m&#246;chte. So abschlie&#223;end.</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">Soweit, so gut. Der &#252;bliche Hype, das &#252;bliche Bashing, wenn eine neue Plattform im Social Web an den Start geht. Doch in mir regt sich das Gef&#252;hl, dass wir, die Informierten, die das Web wie ihre Westentasche kennen und Unternehmen auf ihrem Weg in und durch selbiges beraten, diesmal vielleicht daneben liegen. Ich glaube, wir haben Buzz noch nicht verstanden.</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">Ich glaube nicht, dass Buzz ein Angriff auf Twitter ist. Buzz ist kein Angriff auf Twitter. Und kein Angriff auf Facebook. Buzz k&#246;nnte mittelfristig das niederschwelligste aller Social Networks werden. You know what I mean by &#8211; &#8220;niederschwellig&#8221;? Xing: f&#252;rs Business. Schwelle zur Kontaktaufnahme eher hoch, f&#252;r anst&#228;ndige Menschen zumindest. Facebook: auch, und f&#252;r Privates. Twitter: nehmen viele Menschen f&#228;lschlicherweise nur als Microblogging-Plattform wahr, dabei ist es &#8211; wie die Blogosph&#228;re ebenfalls &#8211; auch ein Social Network. Nur eben ein niederschwelliges. Schwelle zur Kontaktaufnahme durch Verfolgen Anderer: nicht vorhanden, Limit ist lediglich das eigene Interesse an den Statusupdates der anderen Person. Folgen, entfolgen, das geht noch leichter von der Hand als Frienden und De-Frienden. Ganz zu schweigen von Xingen und, faux pas, De-Xingen.  Dennoch: Twitter ist ein Social Network. Ein niederschwelliges. Eins mit schwachen Bindungen. Gerade das ist Twitters Erfolgsrezept. Und wie wir alle wissen, bringen uns oft gerade die schwachen Bindungen ganz unverhofft im Leben massiv weiter. Nicht unsere Frau oder Freundin verschafft uns Auftrag. Es ist der Mensch, den wir um drei Ecken kennen. Oder von Twitter.</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">Noch niederschwelliger als Twitter ist Buzz. Es rockt. Google nimmt uns hier tendenziell die Entscheidung ab, wem wir folgen. Schl&#228;gt uns wie Google Reader laufend neue Informationsquellen vor. Ich lass&#8217; mir das gern gefallen. Autofollowing als Key-Feature, faszinierend. Buzz ist ein Social Network, das extrem niederschwellig, fl&#252;chtig und v&#246;llig im Fluss ist. Es lebt von den Daten in unserem GMail-Account, k&#252;nftig vielleicht noch mehr als schon heute vom Social Graph.</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">Und es lebt von Location! Nicht die Tatsache, dass Buzz mobil funktioniert, sondern wie es mobil funktioniert, ist das Erfrischende. Und wir stehen ja erst ganz am Anfang. Toll!  Ich gebe frei heraus zu, dass mich das leicht euphorisiert: Unterhaltsam, am iPhone in Form von Sprechblasen in Google Maps zu sehen, was in meiner Stadt heute gebuzzt wurde. Und sehr vielversprechend vor allem die Tatsache, dass ich, befinde ich mich an einem Ort, aufgefordert werde, hier an Ort und Stelle zu buzzen, sprich: Meine Meinung zu diesem Ort zu formulieren. Nein, nicht stumpfes &#8220;Einchecken&#8221; um Punkte zu sammeln. Los, sag was! Diesen Appell wird Google k&#252;nftig nicht nur dem elit&#228;ren Kreis der Hypervernetzten entgegenwerfen. Nein, auch ganz normale Konsumenten k&#246;nnten sich bald damit konfrontiert sehen. Leute, die vielleicht gar keinen Wert darauf legen, mit unsereinem via Twitter und Facebook &#252;ber das Neueste aus der Netzpolitik zu diskutieren. Normalos, die Google schlicht und ergreifend anvertrauen, ob&#8217;s g&#8217;schmeckt hat in dem Restaurant. Digitale Reputation von Orten, ich verwende den leicht gestelzten Fachbegriff nicht wirklich gern. Doch dahinter steckt nichts Anderes. Mit Google Buzz kommt User Generated Stuff nun hoffentlich endg&#252;ltig auf die digitale Landkarte und damit in unseren Alltag. Wird mir Google Maps in zwei Jahren sagen, wo ich heute zu meinen Pr&#228;ferenzen passende Unterhaltung finde, wohin ich ausgehen sollte, wo sich viele Menschen mit &#228;hnlichen Interessen tummeln, die ich vielleicht weder pers&#246;nlich noch online kenne, an deren Footprint ich mich aber dennoch orientieren kann? Ich glaube ja. Und ich find&#8217;s gut.</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">Das ist meines Erachtens der wahre Kern von Buzz &#8211; noch niederschwelligeres Social Networking aus Basis von Semantik und Geoinformationen, der Durchbruch von geobasiertem Microblogging, von geobasierten Nutzerrezensionen und von Location Based Marketing und PR. Ich finde das wahnsinnig aufregend, und ich finde das gut. Das ist Location Based Buzz. Hat Zukunft. Wetten wir?</div>
<div id="attachment_844" class="wp-caption alignnone" style="width: 272px"><a href="http://blog.jodeleit.de/wp-content/uploads/2010/02/photocase4pzz4mja1.jpg"><img class="size-medium wp-image-844 " src="http://blog.jodeleit.de/wp-content/uploads/2010/02/photocase4pzz4mja1-262x300.jpg" alt="Photocase4pzz4mja1-262x300 in Warum Buzz rockt" width="262" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">So viel zu sagen - und das &#252;berall! Foto: pixx | photocase.com</p></div>
<p>Google Buzz fasziniert. Google Buzz irritiert. Die &#252;blichen Verd&#228;chtigen, die Early Adopters in der und rund um die deutsche Medien-, Internet- und Kreativszene sind auf den Zug aufgesprungen, st&#246;hnen &#252;ber einen weiteren Inputkanal, den es zu pflegen gilt. Schon bekennen erste Verweigerer den Buzz-Ausstieg. Ist ja auch eine Ansage.</p>
<p>Soweit, so gut. Der &#252;bliche Hype, das &#252;bliche Bashing, wenn eine neue Plattform im Social Web an den Start geht. Doch haben wir die neue Plattform &#252;berhaupt schon verstanden?</p>
<p>Ich glaube nicht, dass Buzz ein Angriff auf Twitter ist. Buzz ist kein Angriff auf Twitter. Und kein Angriff auf Facebook. Buzz k&#246;nnte mittelfristig das niederschwelligste aller Social Networks werden. You know what I mean by &#8211; &#8220;niederschwellig&#8221;? Xing: f&#252;rs Business. Schwelle zur Kontaktaufnahme eher hoch, f&#252;r anst&#228;ndige Menschen zumindest. Facebook: auch, und f&#252;r Privates. Twitter: nehmen viele Menschen f&#228;lschlicherweise nur als Microblogging-Plattform wahr, dabei ist es &#8211; wie die Blogosph&#228;re ebenfalls &#8211; auch ein Social Network. Nur eben ein niederschwelliges. Schwelle zur Kontaktaufnahme durch Verfolgen Anderer: nicht vorhanden, Limit ist lediglich das eigene Interesse an den Statusupdates der anderen Person. Folgen, entfolgen, das geht noch leichter von der Hand als Frienden und De-Frienden. Ganz zu schweigen von Xingen und, faux pas, De-Xingen.  Dennoch: Twitter ist ein Social Network. Ein niederschwelliges. Eins mit schwachen Bindungen. Gerade das ist Twitters Erfolgsrezept. Und wie wir alle wissen, bringen uns oft gerade die schwachen Bindungen ganz unverhofft im Leben massiv weiter. Wer verschafft uns pl&#246;tzlich einen Auftrag, einen Auftritt, eine Gelegenheit? Es ist der Mensch, den wir um drei Ecken kennen. Oder von Twitter.</p>
<p>Noch niederschwelliger als Twitter ist Buzz. Es rockt. Google nimmt uns hier tendenziell die Entscheidung ab, wem wir folgen. Schl&#228;gt uns wie Google Reader laufend neue Informationsquellen vor. Ich lass&#8217; mir das gern gefallen. Autofollowing als Key-Feature, faszinierend. Buzz ist ein Social Network, das extrem niederschwellig, fl&#252;chtig und v&#246;llig im Fluss ist. Es lebt von den Daten in unserem GMail-Account, k&#252;nftig vielleicht noch mehr als schon heute vom Social Graph.</p>
<div id="attachment_834" class="wp-caption alignleft" style="width: 330px"><a href="http://blog.jodeleit.de/wp-content/uploads/2010/02/ds6.jpg"><img class="size-full wp-image-834" src="http://blog.jodeleit.de/wp-content/uploads/2010/02/ds6.jpg" alt="Ds6 in Warum Buzz rockt" width="320" height="480" /></a><p class="wp-caption-text">Location Based Microblogging bei Google Buzz</p></div>
<p>Und es lebt von Location! Nicht die Tatsache, dass Buzz mobil funktioniert, sondern wie es mobil funktioniert, ist das Erfrischende. Und wir stehen ja erst ganz am Anfang. Toll! Unterhaltsam, am iPhone in Form von Sprechblasen in Google Maps zu sehen, was in meiner Stadt heute gebuzzt wurde. Und bald auch n&#252;tzlich. Denn sehr vielversprechend ist die Tatsache, dass ich, befinde ich mich an einem Ort, aufgefordert werde, hier an Ort und Stelle zu buzzen, sprich: Meine Meinung zu diesem Ort zu formulieren. Nein, nicht stumpfes &#8220;Einchecken&#8221; um Punkte zu sammeln. &#8220;Los, sag was!&#8221; Diesen Appell wird Google k&#252;nftig nicht nur dem elit&#228;ren Kreis der Hypervernetzten entgegenwerfen. Nein, auch ganz normale Konsumenten k&#246;nnten sich bald damit konfrontiert sehen. Unterwegs. Dort, wo die Betroffenheit entsteht. Leute, die vielleicht gar keinen Wert darauf legen, mit unsereinem via Twitter und Facebook &#252;ber das Neueste aus der Netzpolitik zu diskutieren. Normalos, die Google schlicht und ergreifend anvertrauen, <em>ob&#8217;s g&#8217;schmeckt hat </em>in dem Restaurant. Digitale Reputation von Orten, ich verwende den leicht gestelzten Fachbegriff nicht wirklich gern. Doch dahinter steckt nichts Anderes. Mit Google Buzz kommt User Generated Stuff nun hoffentlich endg&#252;ltig auf die digitale Landkarte und damit in unseren Alltag. Wird mir Google Maps in zwei Jahren sagen, wo ich heute zu meinen Pr&#228;ferenzen passende Unterhaltung finde, wohin ich ausgehen sollte, wo sich viele Menschen mit &#228;hnlichen Interessen tummeln, die ich vielleicht weder pers&#246;nlich noch online kenne, an deren Footprint ich mich aber dennoch orientieren kann? Ich glaube ja. Und ich find&#8217;s gut.</p>
<p>Das ist meines Erachtens der wahre Kern von Buzz &#8211; noch niederschwelligeres Social Networking auf Basis von Semantik und Geoinformationen, der Durchbruch von geobasiertem Microblogging, von geobasierten Nutzerrezensionen und von Location Based Marketing und PR. Ich finde das wahnsinnig aufregend, und ich finde das gut. Das ist Location Based Buzz. Hat Zukunft. Wetten wir?</p>
<p align="left"><a class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=Warum+Buzz+rockt+http://bit.ly/a8Ymkm" title="Post to Twitter"><img class="nothumb" src="http://blog.jodeleit.de/wp-content/plugins/tweet-this/icons/tt-twitter.png" alt="Tt-twitter in Warum Buzz rockt"  /></a> <a class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=Warum+Buzz+rockt+http://bit.ly/a8Ymkm" title="Post to Twitter">Tweet This Post</a></p>
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		<title>Google Wave und das Erwartungsmanagement</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Nov 2009 09:42:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard Jodeleit</dc:creator>
				<category><![CDATA[Public Relations]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[TK & IT]]></category>

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		<description><![CDATA[

Wer twittert, der h&#246;rt bekanntlich das Gras wachsen. Was ich in den vergangenen Tagen wachsen h&#246;re: die Entt&#228;uschung &#252;ber und teilweise sogar Ablehnung von Google Wave in der deutschen Twittersphere. Wer Zugang zu dem neuen Echtzeit-Kommunikationstool (&#8220;E-Mail-Killer&#8221;) wollte, musste in den vergangenen Wochen auf Einladungen durch andere Nutzer hoffen, die Google seinerseits f&#252;r einen variablen [...]]]></description>
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<div id="attachment_825" class="wp-caption alignnone" style="width: 624px"><a href="http://blog.jodeleit.de/wp-content/uploads/2009/11/photocase_leicagirl_see.jpg"><img class="size-full wp-image-825" src="http://blog.jodeleit.de/wp-content/uploads/2009/11/photocase_leicagirl_see.jpg" alt="Photocase Leicagirl See in Google Wave und das Erwartungsmanagement" width="614" height="264" /></a><p class="wp-caption-text">Still ruht der See - oder doch nicht? (Foto: photocase.com | leicagirl)</p></div>
<p>Wer twittert, der h&#246;rt bekanntlich das Gras wachsen. Was ich in den vergangenen Tagen wachsen h&#246;re: die Entt&#228;uschung &#252;ber und teilweise sogar Ablehnung von Google Wave in der deutschen Twittersphere. Wer Zugang zu dem neuen Echtzeit-Kommunikationstool (&#8220;E-Mail-Killer&#8221;) wollte, musste in den vergangenen Wochen auf Einladungen durch andere Nutzer hoffen, die Google seinerseits f&#252;r einen variablen Zeitraum &#8211; den nur Google kannte &#8211; zur&#252;ckhielt. In den vergangenen Tagen hat nun das Angebot verf&#252;gbarer Einladungen in Early-Adopter-Kreisen die Nachfrage &#252;berschritten.</p>
<p>Aus meiner Sicht hat die Innovationskommunikation von Google bei Wave das Gegenteil von den (hoffentlich) gesteckten Zielen erreicht. Falls die Absicht war, das Thema Realtime-Kommunikation &#252;ber affine Multiplikatoren im Social Web nach vorne zu bringen, hat die Vermarktung von Wave &#252;ber exklusive Betatest-Einladungen diesem Ziel einen B&#228;rendienst erwiesen. Denn durch das rigide Einladungsmanagement wurden die Erwartungen in astronomische H&#246;hen geschraubt. Google hat an dieser Stelle mit dem Neid- und Prestigefaktor der Exklusivit&#228;t gespielt. Wer eine Wave-Einladung zu vergeben hatte, der geh&#246;rte in den ersten Tagen von Wave zur digitalen Avantgarde. Interessant zu beobachen, dass in diesen ersten Tagen &#246;ffentliche Kritik an Wave noch sehr verhalten war &#8211; man geh&#246;rte als Tester ja zu einem exklusiven Club. Diese wird erst jetzt lauter: Die Exklusivit&#228;t ist dahin, die Kinderkrankheiten von Wave sind selbstverst&#228;ndlich immer noch vorhanden, die Produktentt&#228;uschung ist gro&#223;.</p>
<p>Ihre Gr&#252;nde kann diese Entt&#228;uschung nur teilweise darin haben, dass Bedienbarkeit und Geschwindigkeit von Wave noch nicht optimal sind. Ein weiterer, wohl wichtigerer Grund: Wave ist ein zun&#228;chst in sich geschlossenes System, das im Moment &#8211; aufgrund seiner Realtime-Funktionalit&#228;t logischerweise &#8211; nur mithilfe spezieller Anwendungen nach au&#223;en kommunizieren kann. Daher kam bei den Testern nie das Gef&#252;hl auf, via Wave eine kritische Masse Gleichgesinnter zu erreichen und mit diesen kommunizieren zu k&#246;nnen. Die Folge ist Frust: Ich bin drin &#8211; und jetzt? Ja, man k&#246;nnte die eigenen Kollegen fragen, aber haben die Zeit &#8211; und Lust? Gibt es nichts Wichtigeres zu tun, als ein neuartiges Kommunikationssystem zu testen, das nur eingeschr&#228;nkt nach au&#223;en kommunizieren kann? Bei einigen angesprochenen  Kollegen, etwa bei <a href="http://twitter.com/veit64" target="_blank">@veit64</a>, hielt sich die Begeisterung &#252;ber meinen Vorschlag, gemeinsam Wave zu testen, zun&#228;chst in Grenzen.</p>
<p>Ob aus Wave noch eine gro&#223;e Sache wird und wie es um die technische G&#252;te der Plattform bestellt ist, kann ich nicht beurteilen, das m&#246;chte ich klarstellen. Besser einsch&#228;tzen zu k&#246;nnen glaube ich den kommunikativen Aspekt. Und da stelle ich die These auf: Meines Erachtens war die Produkteinf&#252;hrung eine kommunikative Fehlleistung.</p>
<div id="attachment_824" class="wp-caption alignnone" style="width: 310px"><a href="http://blog.jodeleit.de/wp-content/uploads/2009/11/wavescreen.jpg"><img class="size-medium wp-image-824" src="http://blog.jodeleit.de/wp-content/uploads/2009/11/wavescreen-300x188.jpg" alt="Wavescreen-300x188 in Google Wave und das Erwartungsmanagement" width="300" height="188" /></a><p class="wp-caption-text">Google Wave - und jetzt?</p></div>
<p align="left"><a class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=Google+Wave+und+das+Erwartungsmanagement+http://bit.ly/5NKgnr" title="Post to Twitter"><img class="nothumb" src="http://blog.jodeleit.de/wp-content/plugins/tweet-this/icons/tt-twitter.png" alt="Tt-twitter in Google Wave und das Erwartungsmanagement"  /></a> <a class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=Google+Wave+und+das+Erwartungsmanagement+http://bit.ly/5NKgnr" title="Post to Twitter">Tweet This Post</a></p>
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		<title>To blog or not to blog&#8230;</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Nov 2009 20:03:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard Jodeleit</dc:creator>
				<category><![CDATA[Asides]]></category>
		<category><![CDATA[Vermischtes]]></category>

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To blog or not to blog; ich hatte mir in j&#252;ngster Zeit ab und zu wieder die Frage gestellt, ob ich dem Anspruch, den ich an mein pers&#246;nliches Blog habe, noch gerecht werden kann. Oder ob ich es lieber aus dem Google-Index nehme. Sowohl bei der Qualit&#228;t der Postings als auch bei der Quantit&#228;t gelten [...]]]></description>
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<p>To blog or not to blog; ich hatte mir in j&#252;ngster Zeit ab und zu wieder die Frage gestellt, ob ich dem Anspruch, den ich an mein pers&#246;nliches Blog habe, noch gerecht werden kann. Oder ob ich es lieber aus dem Google-Index nehme. Sowohl bei der Qualit&#228;t der Postings als auch bei der Quantit&#228;t gelten schlie&#223;lich bestimmte Limits, unter denen es einfach nicht geht. Was die Qualit&#228;t betrifft &#8211; das sei Urteil der Leser hier. Doch quantitativ lief in den vergangenen Monaten viel zu wenig, das ist Fakt.</p>
<p>Umso mehr habe ich mich heute dar&#252;ber gefreut, dass Bloggen einfach wirkt. Ich bin beeindruckt &#252;ber das Interesse an meinem aktuellen Diskussionsbeitrag zu <a href="http://blog.jodeleit.de/ein-plaedoyer-gegen-den-dialog-um-jeden-preis/">Social Media und Cluetrain</a>, und ich m&#246;chte mich daf&#252;r bedanken. Das motiviert unheimlich, &#252;ber die Postings im Sympra-Agenturblog hinaus, das ich bei dieser Gelegenheit sehr empfehlen m&#246;chte, auch hier ab und zu Dinge zur Diskussion zu stellen.</p>
<div id="attachment_817" class="wp-caption alignnone" style="width: 310px"><a href="http://blog.jodeleit.de/wp-content/uploads/2009/11/stats.jpg"><img class="size-medium wp-image-817" src="http://blog.jodeleit.de/wp-content/uploads/2009/11/stats-300x255.jpg" alt="Stats-300x255 in To blog or not to blog..." width="300" height="255" /></a><p class="wp-caption-text">Traffic im Bernhard Jodeleit Blog 11/2009</p></div>
<p align="left"><a class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=To+blog+or+not+to+blog%E2%80%A6+http://bit.ly/46VqfQ" title="Post to Twitter"><img class="nothumb" src="http://blog.jodeleit.de/wp-content/plugins/tweet-this/icons/tt-twitter.png" alt="Tt-twitter in To blog or not to blog..."  /></a> <a class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=To+blog+or+not+to+blog%E2%80%A6+http://bit.ly/46VqfQ" title="Post to Twitter">Tweet This Post</a></p>
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		<title>Ein Pl&#228;doyer gegen den Dialog um jeden Preis</title>
		<link>http://blog.jodeleit.de/ein-plaedoyer-gegen-den-dialog-um-jeden-preis/</link>
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		<pubDate>Mon, 16 Nov 2009 08:50:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard Jodeleit</dc:creator>
				<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Public Relations]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Cluetrain]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media Relations]]></category>
		<category><![CDATA[Strategie]]></category>
		<category><![CDATA[Twitter]]></category>

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		<description><![CDATA[

Social Media ist Dialog, M&#228;rkte sind Gespr&#228;che. Ja, klar. Dass Online-Kommunikation und -Marketing zwangsl&#228;ufig dialogorientiert sein m&#252;ssen &#8211; es ist eine politisch korrekte Verallgemeinerung, an der man dank mir &#252;brigens viel zu missionarisch-eindimensionalem Cluetrain-Manifest eigentlich nichts auszusetzen haben darf. Eine anerkannte Weisheit, tausendfach gepostet, hoch und herunter diskutiert und demnach in Stein gemei&#223;elt.
M&#228;rkte sind Gespr&#228;che. [...]]]></description>
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<p>Social Media ist Dialog, M&#228;rkte sind Gespr&#228;che. Ja, klar. Dass Online-Kommunikation und -Marketing zwangsl&#228;ufig dialogorientiert sein m&#252;ssen &#8211; es ist eine politisch korrekte Verallgemeinerung, an der man dank mir &#252;brigens viel zu missionarisch-eindimensionalem Cluetrain-Manifest eigentlich nichts auszusetzen haben darf. Eine anerkannte Weisheit, tausendfach gepostet, hoch und herunter diskutiert und demnach in Stein gemei&#223;elt.</p>
<div id="attachment_804" class="wp-caption alignleft" style="width: 283px"><a href="http://blog.jodeleit.de/wp-content/uploads/2009/11/photocase.com-©-JOEXX-ruhe.jpg"><img class="size-medium wp-image-804" src="http://blog.jodeleit.de/wp-content/uploads/2009/11/photocase.com-©-JOEXX-ruhe-273x300.jpg" alt="Photocase Com- -JOEXX-ruhe-273x300 in Ein Plädoyer gegen den Dialog um jeden Preis" width="273" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Gespr&#228;che ja, aber nicht um jeden Preis. Foto: photocase.com/JOEXX </p></div>
<p>M&#228;rkte sind Gespr&#228;che. Nein! Sind sie &#8211; oder eben auch nicht. M&#252;ssen prominente Fu&#223;ballspieler und Schauspieler wirklich online mit ihren Fans im Dialog stehen, um geh&#246;rt, geliebt und akzeptiert zu werden? Nein, das m&#252;ssen sie nicht! M&#252;ssen Guerilla-Marketeers ernsthaft in den Dialog mit Zielgruppen eintreten, um mit dubiosen Methoden Meinung im Web zu machen? Leider nicht. Muss die Onlineredaktion des ZDF &#8220;Wetten dass!&#8221;-begleitend twittern, damit die Sendung online diskutiert wird? Nat&#252;rlich nicht, nur wenige der &#8220;Wetten dass!&#8221;-Twitterer haben es &#252;berhaupt bemerkt. Und eine der erfolgreichsten Social-Media-Kampagnen &#252;berhaupt kann wohl die ARD f&#252;r sich verbuchen: &#220;ber nichts wird am Sonntagabend mehr getwittert als &#252;ber den &#8220;Tatort&#8221;. Einfach so. Ganz ohne dialogorientiere Social-Media-Arbeit. Social-Media-Erfolg ohne gezielte Social Media Relations, na so etwas!</p>
<p>Nein: Social Media und Dialogorientierung sind f&#252;r Unternehmen keine Pflicht. L&#228;ngst nicht alle M&#228;rkte sind Gespr&#228;che. Nicht immer sollten sich Marken direkt in den Dialog einmischen.</p>
<p>Zuviel Dialog wirkt aufgesetzt. Wer wird schon an der Supermarktkasse gerne bei jedem Einkauf gefragt: &#8220;Waren Sie zufrieden mit unserem Service&#8221;? Zuh&#246;ren und auf Anfragen reagieren &#8211; wichtig. Aber: Nein, es muss nicht &#252;ber jedes Thema im Web diskutiert werden. Nicht jeder Produktmanager und jeder Callcenter-Mitarbeiter muss den guten Namen seines Arbeit- oder Auftraggebers emsig mit pers&#246;nlichem Einsatz in Foren, Blogs und auf Twitter vertreten. Denn das wirkt leicht auch &#8211; bem&#252;ht. Oder gar: peinlich.</p>
<p>Manchmal ist es auch gut, das Social Web lediglich im ganz privaten Rahmen zu nutzen. Viele Menschen sind aus den unterschiedlichsten Gr&#252;nden gut beraten, im &#246;ffentlichen Web nicht zu exponiert aufzutreten und nicht die pers&#246;nliche Trennung Beruf/Privat komplett aufzuheben, denn die sprachlichen und strategischen Anforderungen sind hoch, will man sich dort nicht in die Nesseln setzen. Kollege Mirko Lange von talkabout communications hat es neulich <a href="http://www.youtube.com/watch?v=S0TJYNMHQ_8" target="_blank">wunderbar auf den Punkt gebracht</a>.</p>
<p>Mir war diese Klarstellung einfach ein Anliegen, weil auf der H&#246;he des Twitter-Hype im Moment so viele von uns Kommunikationsberatern mit diesem bedeutungsschwangeren Gesichtsausdruck durch die Lande ziehen, jederzeit bereit, anzusetzen zu dieser furchtbar besserwisserischen Frage: &#8220;Was, Du twitterst noch nicht? Wie, Ihr macht noch nichts mit Social Media&#8221;?</p>
<p>Wenn dann doch die T&#252;rglocke l&#228;utet und er kommt, Sie angesichts Ihrer R&#252;ckst&#228;ndigkeit zur Rede stellt, der Twitter-Berater, &#8211; und er wird fr&#252;her oder sp&#228;ter kommen, wie die Zeugen Jehovas! &#8211; dann fragen Sie doch mal nach:</p>
<p>- Wie beurteilen Sie unser aktuelles Onlinemarketing?<br />
- Analysieren Sie doch mal eben unsere aktuelle PR-Strategie.<br />
- Warum sollten wir denn twittern?<br />
- Wer sollte in unserem Unternehmern twittern?<br />
- Wie f&#228;llt speziell in unserem Fall die Chancen-/Risikoabw&#228;gung aus?<br />
- Wie greifen Social Media und klassische Medienarbeit ineinander?<br />
- M&#252;ssen nicht Marketing/Werbung und PR bestens vernetzt sein?<br />
- Schlagen Sie mir jetzt Social Media Marketing oder Social Media Relations im Rahmen einer PR-Strategie vor?<br />
- Wie binden wir die Mitarbeiter ein, die bereits im Social Web aktiv sind?</p>
<p>Gerade die letzte Frage ist ganz zentral: Wie binden Sie Ihre eigenen Web-2.0-Heroes in die Social-Media-Strategie ein?</p>
<p>Denn bei all der Kritik am derzeitigen Hype ist eines ungemein wichtig: Sozial- und Networkingkompetenz bei Mitarbeitern ist online ein ebenso wertvolles, mitunter seltenes Gut wie offline. F&#246;rdern Sie gezielt die Mitarbeiter, die besondere Networking-/Sozialkompetenz im Social Web haben und beziehen Sie diese gezielt in Ihre Kommunikationsstrategie ein.</p>
<p>Und schaffen Sie die Voraussetzungen und Strukturen daf&#252;r, dass Online-Networking im Namen des Unternehmens nicht plan- und kopflos verl&#228;uft. Kommunikation wird in Zukunft eine viel breiter im Unternehmen verankerte Aufgabe als jemals zuvor. Gerade deshalb gilt: Der Social Media Manager oder aber der PR-Manager mit ausgepr&#228;gter Social-Media-Kompetenz ist innerhalb der Unternehmenskommunikation k&#252;nftig eine feste Gr&#246;&#223;e. Auch, oder gerade weil eben nicht alle M&#228;rkte Gespr&#228;che sind, aber alle Gespr&#228;che kompetent gef&#252;hrt werden sollten.</p>
<p align="left"><a class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=Ein+Pl%C3%A4doyer+gegen+den+Dialog+um+jeden+Preis+http://bit.ly/25Yrq" title="Post to Twitter"><img class="nothumb" src="http://blog.jodeleit.de/wp-content/plugins/tweet-this/icons/tt-twitter.png" alt="Tt-twitter in Ein Plädoyer gegen den Dialog um jeden Preis"  /></a> <a class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=Ein+Pl%C3%A4doyer+gegen+den+Dialog+um+jeden+Preis+http://bit.ly/25Yrq" title="Post to Twitter">Tweet This Post</a></p>
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