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	<title>Bernhard Jodeleit Blog &#187; aka-aki</title>
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		<title>&#8220;Meta Network mit Verbindung in die Wirklichkeit&#8221;</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Feb 2009 20:41:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard Jodeleit</dc:creator>
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Es ist soweit: aka-aki ist seit einigen Tagen auch f&#252;r das iPhone erh&#228;ltlich &#8211; und katapultierte sich innerhalb weniger Tage an die Spitze der Anwendungen in der AppStore-Kategorie Soziale Netzwerke. Die Server der Berliner waren j&#252;ngst immer wieder an der Kapazit&#228;tsgrenze &#8211; eine Aufstockung der Rechenleistung jagte die n&#228;chste. Da ich aka-aki seit der Gr&#252;ndung [...]]]></description>
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<div id="attachment_537" class="wp-caption alignright" style="width: 160px"><a href="http://blog.jodeleit.de/wp-content/uploads/2009/02/gabriel_yoran.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-537" src="http://blog.jodeleit.de/wp-content/uploads/2009/02/gabriel_yoran-150x150.jpg" alt="Gabriel Yoran-150x150 in " width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Gabriel Yoran von aka-aki</p></div>
<p>Es ist soweit: aka-aki ist seit einigen Tagen auch f&#252;r das iPhone erh&#228;ltlich &#8211; und katapultierte sich innerhalb weniger Tage an die Spitze der Anwendungen in der AppStore-Kategorie Soziale Netzwerke. Die Server der Berliner waren j&#252;ngst immer wieder an der Kapazit&#228;tsgrenze &#8211; eine Aufstockung der Rechenleistung jagte die n&#228;chste. Da ich aka-aki seit der Gr&#252;ndung sehr interessiert beobachte und davon ausgehe, dass Mobile Social Networks und geobasierte Social Media Services vor einer gro&#223;en Zukunft stehen habe ich dem f&#252;r Produktentwicklung zust&#228;ndigen Gesch&#228;ftsf&#252;hrer Gabriel Yoran einige Fragen gestellt. Die Antworten lassen auf eine interessante Weiterentwicklung von aka-aki in den n&#228;chsten Monaten schlie&#223;en: Die Gr&#252;nder setzen auf offene Schnittstellen und streben eine Positionierung als &#8220;Meta Network auf dem Handy&#8221; an. Damit positioniert sich aka-aki meines Erachtens strategisch sehr klug an der in vielen K&#246;pfen erst Schritt f&#252;r Schritt deutlich wichtiger werdenden Schnittstelle zwischen Web 2.0 und geobasierten Anwendungen. Disclaimer: aka-aki geh&#246;rt nicht zu meinen Kunden bzw. den Kunden von Sympra, das Interview basiert einzig auf meinem Interesse am Thema.</p>
<p><em>Bernhard: Der Launch der iPhone-Applikation hat aka-aki offensichtlich in k&#252;rzester Zeit zahlreiche neue Nutzer gebracht. Kannst Du das etwas genauer quantifizieren?</em></p>
<p><em><span style="font-style: normal;">Gabriel: Grob gesagt: Wo vorher ein Server ausgereicht hat, sind es jetzt elf. Und die neuen Nutzer sind, weil sie praktisch alle einen Datentarif haben, viel aktiver als der Durchschnitt.</span></em></p>
<p><em>Ist der momentane Zuwachs aus Deiner Sicht ein Durchbruch?</em></p>
<p>Das wissen wir leider noch nicht. Bei uns spielen viele Dinge zusammen. Die iPhone-Nutzer h&#228;tten jetzt nicht so viel Spa&#223;, wenn wir nicht letzten Herbst die Cell-ID-Unterst&#252;tzung auch f&#252;r Java-Handys eingebaut h&#228;tten. Das ist quasi die Br&#252;cke zwischen den beiden Welten Java und iPhone. Nur deswegen hatten die neuen iPhone-Mitglieder beim ersten Login bereits Leute im Umkreis. Dieser plattformunabh&#228;ngige Ansatz ist ziemlich einzigartig bei aka-aki.</p>
<p><em>In welchen Regionen Deutschlands habt Ihr besonders stark zugelegt?</em></p>
<p>F&#252;r uns stellt sich eher die Frage, wo in der Welt wir stark zugelegt haben. Und das sind wenig &#252;berraschend die USA. Hierzulande gibt es Zuwachs praktisch im gesamten Bundesgebiet. Berlin bleibt am st&#228;rksten, aber M&#252;nchen und Hamburg holen auf. Das Ruhrgebiet ist bei uns auch traditionell st&#228;rker vertreten.</p>
<p><em>Denkt Ihr schon an eine Internationalisierung?<br />
</em></p>
<p>Ja, die ganze Zeit! Einen gro&#223;en Teil der aka-aki-Mitglieder finden wir schon lange in S&#252;dostasien &#8211; dort haben unsere Mitglieder oft keinen eigenen Computer und das Handy ist ihr einziges Tor ins Internet.</p>
<p><em>Mit welchen weiteren Schritten werdet Ihr in n&#228;chster Zeit das Wachstum beschleunigen?<br />
</em></p>
<p>Dazu d&#252;rfen wir leider nichts sagen, aber es kommen noch einige &#220;berraschungen dieses Jahr.</p>
<p><em>Eure Zielgruppe scheint ziemlich jung zu sein, ich komme mir bei Euch fast wie ein &#8220;Silver Surfer&#8221; vor.<br />
</em></p>
<p>Wir haben von Anfang an auf junge Nutzer gezielt und wie es scheint, entdecken mittlerweile genau die Leute aka-aki, f&#252;r die wir es gebaut haben.</p>
<p><em>Ihr setzt auf Cell ID, GPS, WLAN und Bluetooth, um festzustellen, wo Eure Nutzer sich wann aufhalten. Wie spielt all das zusammen?<br />
</em></p>
<p>Das ist ein ziemlich kompliziertes System, das zu gro&#223;en Teilen auch patentiert ist. Ganz einfach gesagt: wir nutzen immer die Technologie, die am jeweiligen Ger&#228;t verf&#252;gbar und f&#252;r ein bestimmtes Feature die passenden Informationen liefert. Zum Beispiel Bluetooth, um andere Mitglieder in unmittelbarer N&#228;he anzuzeigen, Cell ID f&#252;r andere Leute in Laufweite oder WLAN-Lokalisation f&#252;r Ger&#228;te, die sonst nichts anderes k&#246;nnen (z.B. der iPod touch). Die verschiedenen Informationen werden dann von unserem Backend verarbeitet. Wichtig ist nur, dass der User sich draum &#252;berhaupt keine Gedanken machen muss.</p>
<p><em>Beim iPhone gibt es hier deutliche Einschr&#228;nkungen, etwa bei den n&#228;hebasierten Funktionen via Bluetooth. Bleibt das auf Dauer so? Passt sich aka-aki k&#252;nftig generell den iPhone-Limits an?<br />
</em></p>
<p>Wie gesagt: Wir versuchen aka-aki zu einem Dienst zu entwickeln, bei dem es egal ist, welche Technologie gerade verf&#252;gbar ist. Denn dar&#252;ber sollen sich unsere Nutzer keine Gedanken machen m&#252;ssen. Wir bauen &#8220;Br&#252;cken&#8221; zwischen den unterschiedlichen Technologien. Wenn das iPhone demn&#228;chst mit einer offenen BT-Schnittstelle daherkommen sollte, dann macht das f&#252;r uns die Sache nur einfacher. Es geht mit unserer Technologie aber auch ohne.</p>
<p><em>Ein gro&#223;er Nachteil f&#252;r Messaging- und Networking-Anwendungen auf dem iPhone ist meines Erachtens die fehlende Multitasking-F&#228;higkeit des Ger&#228;ts. Ist das f&#252;r Euch ein Problem?<br />
</em></p>
<p>Ja. Das ist nat&#252;rlich doof. Aber man muss auch anerkennen, dass viele Limitationen beim iPhone Fehlfunktionen vorbeugen. Keine programme im Hintergund, um den Prozessor nicht zu &#252;berlasten, strenge Auflagen f&#252;r App-Entwickler, um die Bedienbarkeit sicherzustellen und so weiter. Das alles tr&#228;gt letztlich dazu bei, dass die Benutzer des iPhones nicht frustriert werden und das Ger&#228;t lieben, also es immer wieder gern zur Hand nehmen. Und dann eben auch aka-aki starten und mehr Zeit mit der Anwendung verbringen als an einem Smartphone, wo es schon mal 30 Sekunden dauert, bis sich eine Java-Anwendung &#252;berhaupt erst ge&#246;ffnet und eine Internetverbindung hergestellt wurde. Die Sache hat also Vor- und Nachteile.</p>
<p><em>Welche Schnittstellen sind f&#252;r Euch interessant, in welche Richtung k&#246;nnte sich aka-aki mit anderen Social-Media-Anwendungen und Social Networks vernetzen?<br />
</em></p>
<blockquote><p>Einem Facebook-Mitglied w&#252;rde aka-aki auch gerne MySpace-Mitglieder in der N&#228;he anzeigen.</p></blockquote>
<p>Eigentlich mit allen. Denn wir w&#228;ren gern die Verl&#228;ngerung anderer Social Networks in die Realit&#228;t. Wir glauben grunds&#228;tzlich, dass die Zukunft von Social Networks in offenen Schnittstellen liegt und haben keine Angst, unser Network f&#252;r die Mitglieder anderer zu &#246;ffnen. Gern k&#246;nnten sich die Mitglieder eines sagen wir Networks f&#252;r Kinoliebhaber mit aka-aki auf der Stra&#223;e erkennen. Und die w&#252;rden das sicher auch m&#246;gen. Und einem Facebook-Mitglied w&#252;rde aka-aki auch gere MySpace-Mitglieder in der N&#228;he anzeigen. Als so eine Art Meta Network auf dem Handy, mit der Verbindung in die Wirklichkeit. Vielleicht ist das ja m&#246;glich im Mobilbereich, was im Internet bisher nicht m&#246;glich war. Dass auf dem Handy meine verschiedenen Mitgliedschaften in Social Applications zusammenkommen. Aber das ist noch ein langer Weg und die gro&#223;en Player aus dem Netz haben noch nicht erkannt, dass davon alle profitieren k&#246;nnten. Im Mobilbereich gibt es aber bereits Fortschritte. So hat aka-aki gemeinsam mit 12 weiteren mobile communities gerade die OSLO-Allianz (Open Sharing of Location-based Objects) gegr&#252;ndet mit dem Ziel, die einzelnen communities mit offenen Standards und Schnittstellen zu verbinden.</p>
<p><em>Google Latitude ist am Start, was bedeutet das f&#252;r Euch?</em></p>
<p>Latitude bringt das Thema Location Based Social Networks einem breiteren Publikum nahe. Wenn wir allerdings Menschen auf Stadtpl&#228;nen zu verorten f&#252;r eine gute Umsetzung des Themas gehalten h&#228;tten, h&#228;tten wir es gemacht. Wir glauben, dass Latitude wie viele Google-Dienste zu einer Plattform f&#252;r andere Anbieter wird &#8211; vielleicht auch f&#252;r aka-aki.</p>
<p><em>Rechnet Ihr damit, dass die Gro&#223;en wie Xing und Facebook demn&#228;chst auch mit geo- und n&#228;hebasierten Funktionen an den Start gehen?<br />
</em></p>
<p>Wir wundern uns seit Jahren dar&#252;ber, dass sie es nicht l&#228;ngst getan haben. Nun muss eben ein kleiner Elch den ersten Schritt machen.</p>
<p><em>Auch kommerzielle Dating-Services k&#246;nnten bald geobasierte Clients auf den Markt bringen. Die Zeit meines Erachtens bald gekommen. Was bedeutet das f&#252;r Euch?<br />
</em></p>
<p>Das kann gut sein, daf&#252;r gibt es auch sicher Platz. F&#252;r aka-aki glauben wir aber nicht an eine Vermaktung als Dating-Dienst. Nat&#252;rlich findet auch hier Dating statt. Aber wer will schon mit einem virtuellen Schild &#8220;Ich bin Single und auf der Suche&#8221; durch die Stadt laufen?Beim mobilen social networking gibt es ja diesen engen Realit&#228;tsbezug. Und in der Realit&#228;t gibt es zwar auch Speed Dating Events und Single Parties, aber die meisten Paare finden sich dann doch eher in der Uni, auf ganz normalen Parties, beim Hund gassi f&#252;hren oder im Supermarkt. In ganz normalen allt&#228;glichen Kontexten also. Wenn ganz gro&#223; &#8220;Dating&#8221; drauf steht, dann entzaubert das das Kennenlernen doch nur.</p>
<p><em>Wie sichert Ihr die Finanzierung von aka-aki?<br />
</em></p>
<p>Wir sind durch unsere Investoren sehr gut ausgestattet und k&#246;nnen uns den langen Atem leisten. Dennoch wird aka-aki noch dieses Jahr Geld verdienen und das nicht nur mit Werbung. Mehr verraten wir aber noch nicht.</p>
<p><em>Herzlichen Dank, dass Du spontan bereit warst, die Fragen zu beantworten!</em></p>
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		<title>Serie Social Networks: aka-aki</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Dec 2008 18:31:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard Jodeleit</dc:creator>
				<category><![CDATA[Social Networking]]></category>
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Wie angek&#252;ndigt m&#246;chte ich in meinem pers&#246;nlichen Blog im Rahmen einer kleinen Serie die Social Networks vorstellen, die ich selbst nutze und kennengelernt habe. Den Anfang macht aka-aki – ein 2007 an den Start gegangenes Netz, das nicht prim&#228;r geobasiert ist wie beispielsweise brightkite, sondern n&#228;hebasiert. &#220;ber geo- und n&#228;hebasierte Netze und Inhalte sowie deren Auswirkung auf [...]]]></description>
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<p>Wie angek&#252;ndigt m&#246;chte ich in meinem pers&#246;nlichen Blog im Rahmen einer kleinen Serie die Social Networks vorstellen, die ich selbst nutze und kennengelernt habe. Den Anfang macht <a href="http://www.aka-aki.com" target="_blank">aka-aki</a> – ein <a href="http://blog.jodeleit.de/?p=59" target="_self">2007 an den Start gegangenes</a> Netz, das nicht prim&#228;r geobasiert ist wie beispielsweise <a href="http://brightkite.com" target="_blank">brightkite</a>, sondern n&#228;hebasiert. &#220;ber geo- und n&#228;hebasierte Netze und Inhalte sowie deren Auswirkung auf die Medien- und Kommunikationsbranche habe ich heute auch <a href="http://blog.sympra.de/2008/12/03/online-pr-web-meets-reality/" target="_blank">bei Sympra gebloggt</a>.</p>
<p><a href="http://blog.jodeleit.de/?p=59" target="_self"></a></p>
<div id="attachment_291" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://blog.jodeleit.de/wp-content/uploads/2008/12/akaakisticker.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-291" src="http://blog.jodeleit.de/wp-content/uploads/2008/12/akaakisticker-150x150.jpg" alt="Akaakisticker-150x150 in " width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Beliebte Sticker bei aka-aki</p></div>
<p>Wie bei anderen Social Networks ebenfalls legen die User von aka-aki im Web ihr pers&#246;nliches Profil an. Das funktioniert etwas anders als bei Xing oder Facebook, n&#228;mlich mit „Stickern“, die sich jeder Nutzer ans Profil heften und damit pers&#246;nliche Eigenschaften und Interessen zum Ausdruck bringen kann.</p>
<p>Das Besondere an aka-aki ist jedoch die mobile Nutzung. Eine Handy-Software f&#252;r bluetooth- und javaf&#228;hige Handys sorgt daf&#252;r, dass jede Begegnung zwischen zwei aka-aki-Nutzern registriert wird. Mit Hilfe dieses Java-Clients protokolliert das Handy jedes Bluetooth-Signal in der Umgebung mit und gleicht die jeweilige Ger&#228;tekennung mit den aka-aki-Datenbanken ab. Ger&#228;te, die nicht f&#252;r den aka-aki-Client geeignet sind, etwa das Autotelefon oder andere leider nicht f&#252;r Java-Software geeignete Produkte wie das iPhone, lassen sich dennoch bei aka-aki registrieren, wozu leider ein bluteooth-f&#228;higer PC ben&#246;tigt wird. So aktivierte Ger&#228;te &#8211; &#8220;verzauberte&#8221;, wie sie bei aka-aki hei&#223;en, k&#246;nnen dann von Mitgliedern der Community erkannt werden, aber nicht selbst aktiv Ger&#228;te aufsp&#252;ren. Dennoch erhalten beide Seiten im Anschluss an eine Begegnung Kenntnis voneinander &#8211; via Webinterface. F&#252;r das iPhone hat aka-aki schon vor Monaten eine geeignete, meines Erachtens wohl browserbasierte Applikation angek&#252;ndigt, h&#252;llt sich aber in Schweigen (siehe Kommentare <a href="http://blog.aka-aki.com/?p=268" target="_blank">hier</a>), was das Release-Datum betrifft. Eigentlich kein Wunder: Weil Zusatzanwendungen auf dem iPhone nicht im Hintergrund laufen k&#246;nnen wird es aka-aki hier ebenso schwer haben wie Instant-Messaging-Anwendungen, die auf dem Apple-Ger&#228;t ebenfalls einfach nicht abheben wollen.</p>
<p>Hat man dagegen das Gl&#252;ck, ein voll kompatibles Ger&#228;t sein Eigen zu nennen, l&#228;uft also der aka-aki-Client auf dem Handy, so entsteht in k&#252;rzester Zeit eine beachtliche Liste registrierter Ger&#228;tenamen, die am Ger&#228;t selbst, aber auch im Mitgliederbereich von aka-aki im Web eingesehen werden kann. Ein Highlight ist es nat&#252;rlich, wenn eines der registrierten Ger&#228;te tats&#228;chlich einem anderen aka-aki-Nutzer geh&#246;rt: Dann ist die Neugierde gro&#223;, Profile werden gegenseitig besucht und Kontakte gekn&#252;pft. So stellen sich das zumindest die K&#246;pfe hinter aka-aki vor, einige junge Leute in Berlin. Dort, in Berlin, ist die Dichte an aka-aki-Nutzern angeblich auch gro&#223; genug, dass eine gewisse Wahrscheinlichkeit besteht, andere Nutzer zu treffen, die dem Netzwerk tats&#228;chlich angeh&#246;ren. Ich selbst habe w&#228;hrend einer mehrw&#246;chigen Testphase in Stuttgart und anderen St&#228;dten leider trotz bisher 982 registrierter Bluetooth-Kontakte lediglich ein einziges aka-aki-Mitglied „getroffen“.</p>
<p>Das ist genau der Knackpunkt: N&#228;hebasierte Netze leiden unter dem Henne- und Ei-Problem. Die Nutzung eines mobilen Clients f&#252;r n&#228;hebasiertes Social Networking wird erst dann attraktiv, wenn die kritische Masse von Nutzern erreicht ist. Von dieser kann man im Moment bei keinem der geo- und n&#228;hebasierten Dienste sprechen, was schade ist und zu wenig Optimismus Anlass gibt (siehe auch <a href="http://www.techcrunch.com/2007/09/11/the-holy-grail-for-mobile-social-networks/" target="_blank">Techchrunch</a> mit einer interessanten &#220;bersicht &#228;hnlicher Dienste).</p>
<p>Aus diesem Grunde sehr positiv: aka-aki erkennt seit Ende Oktober nicht nur via Bluetooth, wer in der N&#228;he ist, sondern wertet zus&#228;tzlich Informationen aus dem Mobilfunknetz (Cell ID) aus. So k&#246;nnen sich nicht nur Nutzer finden, die wenige Schritte voneinander entfernt sind, sondern auch Menschen im gleichen Stadtteil oder in der gleichen Region.</p>
<p>Fazit aus meiner Sicht: aka-aki bleibt ein sehr interessanter Ansatz, es dauert nun aber schon verd&#228;chtig lange mit dem Erreichen der kritischen Masse. Dem Team weiterhin viel Gl&#252;ck!</p>
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