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	<title>Social Media Relations &#187; BILD</title>
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	<description>Notizen von Bernhard Jodeleit</description>
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		<title>BILD desinformiert zu Handystrahlung</title>
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		<pubDate>Mon, 27 Aug 2007 08:46:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard Jodeleit</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Schade, da verzichtet man der Arbeit zuliebe auf den sonnt&#228;glichen &#34;Tatort&#34;, und schon verpasst man etwas. Unter dem Titel &#34;strahlende Zukunft&#34; wurde die Geschichte einer Frau erz&#228;hlt, die von der Mobilfunkindustrie ins Verderben getrieben wird, weil sie an die Sch&#228;dlichkeit von Handystrahlung glaubt. Diskutabel genug. Doch heute treibt BILD das Ganze auf die Spitze. ...]]></description>
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<p class="wp-flattr-button"></p><p>Schade, da verzichtet man der Arbeit zuliebe auf den sonnt&auml;glichen &quot;Tatort&quot;, und schon verpasst man etwas. Unter dem Titel &quot;strahlende Zukunft&quot; wurde die Geschichte <a href="http://www.bild.t-online.de/BTO/news/2007/08/27/strahlenangst/handymasten-tatort-erklaerung,geo=2386770.html"><img width="301" height="237" src="http://blog.jodeleit.de/wp-content/uploads/image/bild270807.jpg" alt="Bild270807 in "  /></a>einer Frau erz&auml;hlt, die von der Mobilfunkindustrie ins Verderben getrieben wird, weil sie an die Sch&auml;dlichkeit von Handystrahlung glaubt. Diskutabel genug. Doch heute treibt BILD das Ganze auf die Spitze. Gezielte Desinformation ist das wohl nicht, denn man befragte immerhin einen Experten. Der Wille war also da, es fehlte lediglich die Kompetenz. Lesen Sie selbst:</p>
<p><a href="http://www.bild.t-online.de/BTO/news/2007/08/27/strahlenangst/handymasten-tatort-erklaerung,geo=2386770.html">O-Ton BILD Online</a> heute fr&uuml;h:</p>
<p><em>&quot;&bull; <strong>Und wie ist es mit den Sendemasten?</strong></em></p>
<p><em>Sie strahlen deutlich weniger als Handys. <strong>&bdquo;</strong>Die meisten Menschen wissen nicht, dass die abgestrahlten Energien von Mobiltelefonen im Vergleich zu den Sendemasten um den Faktor 1000 bis 10&nbsp;000 h&ouml;her liegen&ldquo;, sagt Professor Dr. Jiri Silny vom Universit&auml;tsklinikum der Rheinisch-Westf&auml;lischen Technischen Hochschule Aachen. &bdquo;Das Telefonieren mit dem Handy birgt somit ein gr&ouml;&szlig;eres potenzielles Gesundheitsrisiko als ein Sendemast in der Nachbarschaft.&quot; Allerdings strahlt ein Sendemast 24 Stunden am Tag.&quot;</em></p>
<p>Dass die abgestrahlte Leistung von Mobilfunkmasten weitaus geringer ist als die von Handys ist absoluter Nonsens. Dass Bild diese Aussage Herrn Professor Dr. Silny in den Mund legt, ist journalistisch grober Unfug. Beim Zitieren sorgf&auml;ltiger mitschreiben und erst dann ein Millionenpublikum aufkl&auml;ren &#8211; dies w&auml;re sehr empfehlenswert.</p>
<p>Richtig w&auml;re die Aussage gewesen, dass durch Telefonieren mit dem Handy am Kopf weitaus mehr Strahlung beim Menschen ankommt als bei einem Mobilfunkmasten in der Nachbarschaft. Das &auml;ndert aber nichts daran, dass die Leistung eines Handys weitaus geringer ist als die einer Basisstation.</p>
<p>Alles Wichtige zum Thema Handy-Strahlung haben wir bei connect in einem Special <a href="http://www.connect.de/themen_spezial/Funk-Verkehr_24806.html" target="_blank">zusammengefasst</a>.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Eine Ente: &#8220;Bundesregierung warnt vor WLAN-Strahlung&#8221;</title>
		<link>http://blog.jodeleit.de/eine-ente-bundesregierung-warnt-vor-wlan-strahlung/</link>
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		<pubDate>Thu, 02 Aug 2007 15:15:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard Jodeleit</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Dass angeblich die Bundesregierung vor WLAN warnt, geistert seit gestern durch den Online-Bl&#228;tterwald. Grund: Irgendein Kollege von welchem Medium auch immer dachte sich zu einem eigentlich harmlosen Vorgang eine rei&#223;erische Headline aus, die von ca. 20 anderen Journalisten unreflektiert abgeschrieben wurde. Und schon geht von WLAN eine gro&#223;e Gefahr aus - angeblich.
Nach der Diskussion ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p class="wp-flattr-button"></p><p>Dass angeblich die Bundesregierung vor WLAN warnt, geistert seit gestern durch den Online-Bl&auml;tterwald. Grund: Irgendein Kollege von welchem Medium auch immer dachte sich zu einem eigentlich harmlosen Vorgang eine rei&szlig;erische Headline aus, die von ca. 20 anderen Journalisten unreflektiert abgeschrieben wurde. Und schon geht von WLAN eine gro&szlig;e Gefahr aus &#8211; angeblich.</p>
<p>Nach der Diskussion um Handy-Strahlung sowie Funkwellen durch DECT-Telefone stellt sich nun also die Frage: Ist WLAN gef&auml;hrlich und gesundheitsch&auml;dlich?</p>
<p>Laut Bundesregierung nicht. Die eigentliche Botschaft in deren Antwort auf eine Anfrage der Gr&uuml;nen, die Keimzelle der Berichterstattung war, l&auml;sst sich nur mit viel Fantasie als &quot;Warnung vor WLAN&quot; auslegen &#8211; was leider nur merkt, wer das Originaldokument auch liest. Aber klar &#8211; in Redaktionen ist die Zeit eben knapp. Gerade habe ich auch eine Anfrage von SWR3 dazu telefonisch beantwortet und in dem Kurzinterview die Warnung vor WLAN als &quot;Ente&quot; klassifiziert &#8211; wird wohl in den n&auml;chsten Minuten gesendet. Hoffen wir, dass nicht morgen BILD dar&uuml;ber berichtet. Warum? Weil wieder einmal nichts dahinter steckt:</p>
<ul>
<li>Die Bundesregierung hat keinesfalls <em>vor dem Einsatz von WLAN gewarnt</em>. Im Gegenteil stellte sie in ihrer Antwort auf eine Anfrage der Gr&uuml;nen fest, dass g&auml;ngige Grenzwerte eingehalten werden. Zudem geht aus der Antwort der Bundesregierung hervor, dass WLAN-Ger&auml;te nur mit sehr geringen Sendeleistungen arbeiten und daher sogar unter ung&uuml;nstigsten Bedingungen, also beim Einsatz direkt am K&ouml;rper, nur extrem geringe SAR-Werte auftreten. Im <a target="_blank" href="http://www.bmu.de/files/pdfs/allgemein/application/pdf/kl__anfrage_16_6022.pdf">Original</a>:
<p>    <em>&quot;Bei extremer Nahfeldexposition einer mit Kontakt zum K&ouml;rper betriebenen WLAN Einsteckkarte f&uuml;r Laptops (Situation: Laptop auf Oberschenkeln) wurde unter Laborbedingungen ein maximaler, &uuml;ber 10g gemittelter lokaler SAR-Wert von 0,05 W/kg gemessen. Berechnungen unter Zugrundelegung ung&uuml;nstigster Annahmen f&uuml;hrten zu maximalen Werten bis 0,11 W/kg. &Uuml;berschreitungen der empfohlenen Grenzwerte werden auch unter ung&uuml;nstigsten Annahmen als unwahrscheinlich eingestuft. Die in der Praxis tats&auml;chlich auftretenden Expositionen werden in besonderem Ma&szlig;e auch vom aktuellen Datenverkehrsaufkommen im Netzwerk bestimmt und liegen &uuml;blicherweise deutlich unter den genannten Maximalwerten.&quot;</p>
<p>    </em></li>
<li>Sie bleibt lediglich dem seit einiger Zeit vom Bundesamt f&uuml;r Strahlenschutz verfolgten Motto treu, dem Verbraucher klarzumachen, dass ein vorsorglicher Verzicht auf unn&ouml;tige Funkverbindungen kein Fehler ist. Wer besonders vorsichtig sein will, der telefoniert ab und zu mit dem schnurgebundenen Festnetztelefon statt mit dem Handy, gerade bei Dauergespr&auml;chen. Und analog dazu greift er eben auch ab und zu zum Netzwerkkabel statt zur WLAN-Verbindung. Zudem l&auml;sst sich aus der Antwort der Bundesregierung der Schluss ziehen, dass man WLAN-Router ebenso wie Basisstationen von DECT-Telefonen nicht ausgerechnet direkt neben Schlaf- oder Arbeitsplatz stellen sollte. Weiterer Auszug aus der Antwort der Bundesregierung:<br />
    <em><br />
    &quot;Von so genannten WLAN- Hot-Spots in &ouml;ffentlich zug&auml;nglichen Bereichen geht f&uuml;r die allgemeine Bev&ouml;lkerung derzeit nur eine geringe zus&auml;tzliche Exposition aus. Im beruflichen und privaten Umfeld eingesetzte WLAN- Netzwerke k&ouml;nnen aber die Expositionen anderer Funkdienste durchaus dominieren, wenn ein entsprechender Abstand zum Sender (Access Point oder Endger&auml;t) unterschritten wird.&quot;</em></li>
</ul>
<p>Wie sehr die Perspektive eines Mediums dann doch die Message beeinflussen kann, das zeigt die Meldung bei it-business.de: &quot;Eine aktuelle Stellungnahme der deutschen Bundesregierung k&ouml;nnte den IT-Fachhandel in n&auml;chster Zeit in Absatzschwierigkeiten bringen.&quot; Da k&ouml;nnte was dran sein &#8211; im Gegensatz zu der Headline &quot;Bundesregierung warnt vor WLAN&quot;, die nichts ist als eine effekthascherisch motivierte Zuspitzung.</p>
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		<title>Flexispy und Babyfon: Lauschfunktionen sind nichts Neues</title>
		<link>http://blog.jodeleit.de/flexispy-und-babyfon-lauschfunktionen-sind-nichts-neues/</link>
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		<pubDate>Wed, 18 Jul 2007 21:14:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard Jodeleit</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Viel Traffic hier heute -  wohl, weil jetzt auch BILD &#252;ber Flexispy berichtet hat. "Geheim-Spion: Der Kauf eines Spionage-Programms ist laut Gesetz absolut legal", schreiben die Kollegen unter anderem. Ja - klar! Aber warum die Aufregung? Man f&#252;hre sich vor Augen, welche Funktionen unter anderem DECT-Telefone und Telefonanlagen seit Jahren bieten.

	Lauschen bei VoIP ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p class="wp-flattr-button"></p><p>Viel Traffic hier heute &#8211;  wohl, weil jetzt auch BILD &#252;ber Flexispy <a href="http://www.bild.t-online.de/BTO/tipps-trends/digital-leben/2007/07/handy-abhoeren/virus,geo=2166330.html" title="berichtet" target="_blank">berichtet</a> hat. &#8220;Geheim-Spion: Der Kauf eines Spionage-Programms ist laut Gesetz absolut legal&#8221;, schreiben die Kollegen unter anderem. Ja &#8211; klar! Aber warum die Aufregung? Man f&#252;hre sich vor Augen, welche Funktionen unter anderem DECT-Telefone und Telefonanlagen seit Jahren bieten.</p>
<ul>
<li>Lauschen bei VoIP bzw. Internettelefonie: Wer beispielsweise die AVM Fritzbox Fon besitzt, der hat die M&#246;glichkeit, mit dieser Anlage gef&#252;hrte Telefonate jederzeit abzuh&#246;ren und zu belauschen. Dazu ist wenig Fachkenntnis erforderlich &#8211; und es funktioniert von jedem Ort der Welt aus. Aus Tausenden Kilometern Entfernung kann ein Telefonat belauscht werden; zudem l&#228;sst sich die Fritzbox so einrichten, dass sie t&#228;glich eine E-Mail mit allen angerufenen Telefonnummern veschickt.</li>
<li>Funktion &#8220;Raumh&#246;ren&#8221; bei vielen ISDN-Anlagen: Hier kann der Admin der Anlage einfach an einer Nebenstelle den H&#246;rer nicht auflegen bzw. an einer Buchse ein Mini-Endger&#228;t anschlie&#223;en und dann aus der Ferne in den Raum hineinlauschen.</li>
<li>Funktion &#8220;Gespr&#228;ch &#252;bernehmen&#8221; bei ISDN-Anlagen: laufende Gespr&#228;che k&#246;nnen bei entsprechender Berechtigung unterbrochen und von einem anderen Anschluss aus &#252;bernommen werden.</li>
<li>Babyfon/Babyphone-Funktion bei Schnurlostelefonen: automatisches Lauschen bei Erreichen eines bestimmten Ger&#228;uschpegels im Raum &#8211; das DECT-Telefon ruft eine beliebige Nummer an, der Angerufene kann spitzeln</li>
</ul>
<p>Lauschen ohne Ende &#8211; serienm&#228;&#223;ig. Das hat bislang niemanden interessiert, das Handy ist eben ein emotionaler behaftetes Produkt. Dennoch sind derlei problematische Funktionen in TK-Ger&#228;ten allt&#228;glich. Wir haben bei connect in den vergangenen Jahren kontinuierlich &#252;ber diese Gefahren aufgekl&#228;rt.</p>
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