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	<title>Social Media Relations &#187; Datenschutz</title>
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	<description>Notizen von Bernhard Jodeleit</description>
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		<title>Google Chrome &#8211; der beste Browser</title>
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		<pubDate>Thu, 23 Apr 2009 19:41:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard Jodeleit</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Oops!...I Did It Again - nach einem l&#228;ngeren, geduldigen Test von Safari habe ich auch auf dem letzten privaten Rechner wieder Google Chrome zum Standardbrowser gemacht. Geschwindigkeit und Usability sind einfach unschlagbar. Das f&#228;ngt schon bei den zahlreichen Auto-Vervollst&#228;ndigungsmechanismen an. Zuletzt besuchte Websites? Auf jedem neuen Tab pr&#228;sent. Suchabfragen? Einfach in die Adresszeile eingeben, ...]]></description>
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<p class="wp-flattr-button"></p><p>Oops!&#8230;I Did It Again &#8211; nach einem l&#228;ngeren, geduldigen Test von Safari habe ich auch auf dem letzten privaten Rechner wieder Google Chrome zum Standardbrowser gemacht. Geschwindigkeit und Usability sind einfach unschlagbar. Das f&#228;ngt schon bei den zahlreichen Auto-Vervollst&#228;ndigungsmechanismen an. Zuletzt besuchte Websites? Auf jedem neuen Tab pr&#228;sent. Suchabfragen? Einfach in die Adresszeile eingeben, sie werden automatisch aufgrund der History erg&#228;nzt. Neues Browserfenster mit schon vorhandenem Inhalt gef&#228;llig, weil er n&#228;herer Betrachtung parallel zu anderem Content oder etwa einem CMS bedarf? Einfach einen Tab hinausziehen &#8211; gerne von Bildschirm 1 auf Bildschirm 2 hin&#252;ber. Und ebenfalls zur&#252;ck: Brauche ich den Tab nicht mehr extern, schiebe ich ihn einfach wieder in den Hauptbrowser.</p>
<p>Google Chrome war der gro&#223;e Wurf &#8211; und der Hype beim Launch war legitim.</p>
<p>Ich kenne IE, Firefox und Opera recht gut und nun auch Safari auf Windows ein bisschen. Und ich bleibe dabei: Google Chrome ist nicht nur der schnellste Browser, sondern auch der mit Abstand benutzerfreundlichste. Und, dank unkompliziertem Stealth Mode, auch der datenschutzfreundlichste.</p>
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		<title>Profil zeigen mit Google Profiles</title>
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		<pubDate>Wed, 22 Apr 2009 15:34:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard Jodeleit</dc:creator>
				<category><![CDATA[Digital Strategy]]></category>
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		<description><![CDATA[Viele Internetnutzer googeln nach anderen Personen. Der neue Kollege, Chef, Mieter, Vermieter - wer ist das, welche Informationen finden sich im Web? Fr&#252;her oder sp&#228;ter gibt der Eine oder Andere auch den eigenen Namen mehr oder minder regelm&#228;&#223;ig bei Google ein und schaut, was es da so alles gibt an Suchergebnissen. Sch&#246;n, wenn die ...]]></description>
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<p class="wp-flattr-button"></p><p><img class="alignleft size-full wp-image-636" src="http://blog.jodeleit.de/wp-content/uploads/2009/04/profile-small.jpg" alt="Profile-small in " width="240" height="240" />Viele Internetnutzer googeln nach anderen Personen. Der neue Kollege, Chef, Mieter, Vermieter &#8211; wer ist das, welche Informationen finden sich im Web? Fr&#252;her oder sp&#228;ter gibt der Eine oder Andere auch den eigenen Namen mehr oder minder regelm&#228;&#223;ig bei Google ein und schaut, was es da so alles gibt an Suchergebnissen. Sch&#246;n, wenn die Treffer erfreulich sind, weniger sch&#246;n, wenn weniger vorteilhafte Suchergebnisse ausgespuckt werden.</p>
<p>Dass Menschen neugierig aufeinander sind, nutzen seit einiger Zeit verschiedene Formen von Personensuchmaschinen und Profildiensten. Da gibt es Dienste wie myON-ID, yidd oder den  Service retaggr, der die sch&#246;ne Profilkarte mit meinem Social Graph anzeigt, die in diesem und anderen Blogs neben meinem Autorennamen auftaucht, wenn man mit dem Mauszeiger dar&#252;berf&#228;hrt. Auch Social Networks wie Xing erlauben mir als Nutzer, Profile und Fundstellen zu meiner Person selbst zusammenzutragen. Andere Suchmaschinen erledigen diese Arbeit vollautomatisch ohne mein Zutun. Sie generieren ohne meine Zustimmung Trefferseiten zu meinem Namen im Web, die mehr oder weniger zutreffende Informationen enthalten k&#246;nnen &#8211; Yasni ist so ein Beispiel.</p>
<h3><strong>Die pers&#246;nliche Visitenkarte &#8211; hosted by Google</strong></h3>
<p>All diese Dienste haben Eines gemeinsam: Sie bekommen ab sofort Konkurrenz von Google. Denn lieferte Google bislang lediglich die &#252;blichen Trefferlisten, wenn Nutzer die Namen von Personen googeln, so werden ab sofort auf Wunsch &#8220;Google Profiles&#8221; mit ausgegeben. Das sind pers&#246;nliche Visitenkarten, die jeder selbst gestalten kann. Wo bin ich bei Facebook, Twitter, Flickr unterwegs? Wo arbeite ich, habe ich gearbeitet? Was sind meine Interessen? Diese Informationen kann ich ab sofort direkt im Google-Profil hinterlegen. Hier der Link zu <a href="http://www.google.com/profiles/jodeleit" target="_blank">meinem Google-Profil</a>.</p>
<h3><strong>Lieber Google als dubiose Personensuchmaschinen</strong></h3>
<p>Aus meiner Sicht sind die Google-Profile kein Nachteil f&#252;r den Datenschutz, sondern ein Vorteil. Endlich gibt es eine zentrale und als marktf&#252;hrende Suchmaschine vor allem auch dazu berufene Stelle, an der ich ein pers&#246;nliches Profil pflegen kann. Ich muss klar sagen, dass ich Google hier (teilweise) dubiosen Personensuchmaschinen aus der zweiten oder gar dritten Reihe eindeutig vorziehe. Warum Profile an vielen Stellen pflegen &#8211; warum sich mit den Kopien besch&#228;ftigen, wenn man das Original haben kann? Wichtig sind aus meiner Sicht zwei Dinge: Ich m&#246;chte a) jederzeit Kontrolle &#252;ber mein Profil behalten und b) nie erleben, dass die Suchmaschine einem Personenprofil automatisch Treffer hinzuf&#252;gt. Denn das ist nach dem heutigen (4/2009) Stand der Technik seri&#246;s und ohne menschliche Filter nicht m&#246;glich &#8211; menschliche Namen sind schlie&#223;lich nicht eindeutig.</p>
<h3><strong>Google wird zum Social Network &#8211; noch 2009</strong></h3>
<p>Interessant zudem, wie konsequent Google im Moment daran arbeitet, zum Social Network zu werden. Die neuen Google Profiles und Google Friend Connect sind hier wichtige Bestandteile. Vielversprechend finde ich in diesem Kontext auch die Frage, wie sich <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/OpenSocial" target="_blank">Open Social</a> im Laufe des Jahres entwickeln wird &#8211; selbst Xing hat hier ja <a href="http://blog.xing.com/2009/04/xing-and-opensocial/" target="_blank">einige Pl&#228;ne</a> in der Pipeline, &#252;ber die wir laut Ank&#252;ndigung des neuen CEO in einem Interview ja noch im zweiten Quartal mehr erfahren werden. Ich bin sehr gespannt.</p>
<p><span style="font-family: mceinline;">[Foto hier und aktuelles Teaserfoto zum Beitrag auf der Startseite von blog.jodeleit.de: time | photocase.com]</span></p>
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		<title>wolfgang-schaeuble.de gehackt</title>
		<link>http://blog.jodeleit.de/wolfgang-schaeublede-gehackt/</link>
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		<pubDate>Tue, 10 Feb 2009 21:41:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard Jodeleit</dc:creator>
				<category><![CDATA[TK & IT]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Website von Wolfgang Sch&#228;uble ist offensichtlich gehackt worden. Am Abend des 10. Februar enth&#228;lt die Homepage &#252;ber Stunden hinweg unter anderem einen dominant als neuesten Eintrag prangenden Link: "Visit: --&#62; Vorratsdatenspeicherung &#60;--", der direkt auf http://www.vorratsdatenspeicherung.de f&#252;hrt (via http://twitter.com/insideX). Selbstverst&#228;ndlich wird das Thema  an diesem Abend bei Twitter intensiv diskutiert. Die Schadenfreude in der Internet-Szene ist ...]]></description>
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<p class="wp-flattr-button"></p><p><a href="http://blog.jodeleit.de/wp-content/uploads/2009/02/ws.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-500" src="http://blog.jodeleit.de/wp-content/uploads/2009/02/ws-150x150.jpg" alt="Ws-150x150 in " width="54" height="54" /></a>Die Website von Wolfgang Sch&#228;uble ist offensichtlich gehackt worden. Am Abend des 10. Februar enth&#228;lt die Homepage &#252;ber Stunden hinweg unter anderem einen dominant als neuesten Eintrag prangenden Link: &#8220;Visit: &#8211;&gt; Vorratsdatenspeicherung &lt;&#8211;&#8221;, der direkt auf <a href="http://www.vorratsdatenspeicherung.de/">http://www.vorratsdatenspeicherung.de</a> f&#252;hrt (via <a href="http://twitter.com/insideX">http://twitter.com/insideX</a>). Selbstverst&#228;ndlich wird das Thema  an diesem Abend bei Twitter intensiv diskutiert. Die Schadenfreude in der Internet-Szene ist gro&#223;, und die Hacker bedienen den Humor der Zielgruppe passgenau: So ist beispielsweise der Lebenslauf von Herrn Sch&#228;uble um den neuesten <a href="http://blog.jodeleit.de/wp-content/uploads/2009/02/ws2.jpg" target="_blank">Eintrag</a> erg&#228;nzt worden: &#8220;Ich benutze eine unsichere Version von Typo 3.&#8221; (Typo 3 ist das Content-Management-Systen, auf dessen Basis die Homepage des Ministers offensichtlich betrieben wird.)</p>
<p>Nachtrag: N&#228;heres am &#8220;Tag danach&#8221; <a href="http://www.heise.de/newsticker/Website-von-Wolfgang-Schaeuble-ueber-Typo3-Luecke-gehackt-Update--/meldung/132315/" target="_blank">bei heise</a>.</p>
<p><span style="color: #551a8b; text-decoration: underline;"><br />
</span></p>
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		<title>Facebook und die Datensicherheit</title>
		<link>http://blog.jodeleit.de/facebook-und-die-datensicherheit/</link>
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		<pubDate>Wed, 04 Feb 2009 10:59:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard Jodeleit</dc:creator>
				<category><![CDATA[Digital Strategy]]></category>
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		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
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		<description><![CDATA[Einiges Echo hat vor wenigen Tagen die inzwischen bereits wieder dementierte Ank&#252;ndigung gefunden, dass Facebook k&#252;nftig pers&#246;nliche Daten registrierter Mitglieder zu Marktforschungszwecken nutzt. Auf der einen Seite ist der Aufschrei verst&#228;ndlich: Wer das derzeit erfolgreichste und weltgr&#246;&#223;te SocialNetwork intensiv nutzt und dort jede Menge privater Informationen und Vorlieben bis hin zu Beziehungsstatus, politischer &#220;berzeugung ...]]></description>
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<p class="wp-flattr-button"></p><p>Einiges Echo hat vor wenigen Tagen die inzwischen bereits wieder dementierte <a href="http://www.telegraph.co.uk/finance/newsbysector/mediatechnologyandtelecoms/4413483/Networking-site-cashes-in-on-friends.html" target="_blank">Ank&#252;ndigung</a> gefunden, dass Facebook k&#252;nftig pers&#246;nliche Daten registrierter Mitglieder zu Marktforschungszwecken nutzt. Auf der einen Seite ist der Aufschrei verst&#228;ndlich: Wer das derzeit erfolgreichste und weltgr&#246;&#223;te SocialNetwork intensiv nutzt und dort jede Menge privater Informationen und Vorlieben bis hin zu Beziehungsstatus, politischer &#220;berzeugung und mehr hinterlegt hat, der mag &#252;berrascht und emp&#246;rt sein. Schienen die Daten doch bisher pers&#246;nlich, kontrollierbar, nur einem erlesenen Kreis pers&#246;nlicher Kontakte zug&#228;nglich.</p>
<p>Mich pers&#246;nlich &#252;berrascht die Entwicklung aus mehreren Gr&#252;nden &#252;berhaupt nicht. Zum einen, weil bekannt ist, dass Social Networks es aufgrund der Klickverhaltens der Nutzer, die sich vom Networking durch Werbebanner nicht so einfach ablenken lassen, mit der Refinanzierung gar nicht so leicht haben, dass im Falle Facebook der Speicherplatz f&#252;r Fotos und Videos der Mitglieder j&#228;hrlich -zig Millionen Dollar kostet. Zum anderen aber, weil Facebook selbst und insbesondere manche Programmierer von Fremdanwendungen auf der Plattform sowieso vor allem durch eines gl&#228;nzten: das Fehlen ausreichender Sensibilit&#228;t f&#252;r die Privat- und Intimsph&#228;re seiner Nutzer.</p>
<p>Warum das so ist, m&#246;chte ich gern begr&#252;nden:</p>
<p><strong>1. Privatsph&#228;re bei Facebook ist eine Wissenschaft.</strong> &#8220;Gute&#8221; Social Networks sind mehr oder minder intuitiv sicher bedienbar. Klar ist es immer wieder am&#252;sant und peinlich, wenn, um nur ein Beispiel zu nennen, bei Xing Antworten auf eine &#246;ffentliche Termineinladung, die sehr privater Natur sind, &#246;ffentlich gepostet werden (&#8220;Ja, ich versuche zur Vereinsversammlung zu kommen, wenn sie mir den Abwasch erl&#228;&#223;t&#8221; -lesbar f&#252;r Dutzende oder Hunderte  statt, wie gedacht, nur f&#252;r den Einladenden). Doch meist h&#228;lt sich der Schaden in Grenzen. Bei Facebook aber habe ich den Eindruck &#8211; und andere teilen ihn mit mir -, dass regelm&#228;&#223;ig nicht verstanden wird, was in welchem Umfang &#246;ffentlich wird. Die Kombination aus &#246;ffentlicher &#8220;Wall&#8221; und aus dem ebenso &#246;ffentlichen Newsfeed ist fatal. Erst gestern las ich im Newsfeed den Wall-Eintrag einer offensichtlich weniger mit Social Networking im Web vertrauten Dame, die laut eigenem Bekunden nicht wusste, was Xing ist (&#8220;Ich lebe wohl hinter dem Mond&#8221;). Diese Person schrieb mit gro&#223;er Offenheit ihrer Bekannten, die ihrerseits sehr onlineaffin ist, &#246;ffentlich an die Wall: &#8220;Du hast ja unglaublich viele m&#228;nnliche Kontakte hier, da k&#246;nnte man neidisch werden.&#8221;</p>
<p><strong>2. Facebook und Fotoalben &#8211; eine heikle Kombination.</strong> Sie speichern private Fotos bei Facebook und teilen sie dort mit ihren Freunden? Kein Problem, weil die Fotos dort ja sicher und nur f&#252;r Ihre Freunde einsehbar sind? Trugschluss: Wenn Sie durch entsprechende Datenschutzeinstellungen nicht eigens vorgesorgt haben, so werden ihre Fotos regelm&#228;&#223;ig unfreiwillig ganz sch&#246;n &#246;ffentlich. Wenn ein direkter Facebook-Freund Ihre Schnappsch&#252;sse kommentiert, so erhalten dessen direkte Kontakte einen Hinweis darauf &#8211; und Zugriff auf das komplette zugrundeliegende Fotoalbum. Also bitte nicht wundern, wenn Ihr Gesch&#228;ftskollege Sie demn&#228;chst auf die eigentlich nur f&#252;r Ihren engsten Facebook-Freundeskreis bestimmten Urlaubsfotos anspricht.</p>
<p><strong>3. Sie laden keine Fotos hoch? Trotzdem Pech gehabt &#8211; Tagging in Facebook macht&#8217;s m&#246;glich. </strong>Schon der Umgang mit selbst hochgeladenen Fotos ist bei Facebook eine Sache f&#252;r sich. Noch viel unberechenbarer ist  aber die Tatsache, dass ein Facebook-Mitglied von anderen auf Bildern eingekreist und markiert, &#8220;getaggt&#8221; werden kann. Passen Sie also auf, wenn Sie auf Partys unterwegs und nicht mehr gut in Form sind: Der unvorteilhafte Schnappschuss, an den Sie sich selbst vielleicht gar nicht mehr erinnern, wird Ihnen vielleicht schon bald vom Chef  serviert. Selbst nicht bei Facebook angemeldet zu sein bringt nicht unbedingt etwas: Die Party People im weltgr&#246;&#223;ten Social Network sind so flei&#223;ige Bilderhochlader, dass auch Web-Abstinenz nicht gegen Pr&#228;senz in den Facebook-Bildergalerien sch&#252;tzt. Ein mir bekannter Journalist staunte neulich nicht schlecht, als ihm ein Kollege aus dem PR-Metier von seiner guten Laune auf der Party in Japan berichtete &#8211; dem IT-Redakteur war bis zu diesem Zeitpunkt nicht klar, dass ein Kollege die n&#228;chtlichen Schnappsch&#252;sse bei Facebook hochgeladen hatte. Ungefragt, versteht sich.</p>
<p><strong>4. Facebook schafft Tatsachen und &#228;ndert auch nachtr&#228;glich Einstellungen zur Privatsph&#228;re. </strong>Wer bei Facebook Mitglied wird, dort ein pers&#246;nliches Profil erstellt und Einstellungen zur Privatsph&#228;re definiert, der muss erfahrungsgem&#228;&#223; damit rechnen, dass Facebook nachtr&#228;glich die Art und Weise &#228;ndert, wie es mit pers&#246;nlichen Daten und der Privatsph&#228;re verf&#228;hrt. Es gibt offensichtlich keinen Bestandsschutz. So geschehen beispielsweise mit dem &#246;ffentlich via Google auffindbaren Facebook-Profil von Mitgliedern. Fr&#252;her war dort nicht viel mehr zu finden als der Name des jeweiligen Mitglieds und eine zuf&#228;llige Liste einiger Freunde (die sich, was ebenfalls fragw&#252;rdig ist, nach einer Geheim- oder vielmehr Zufallsformel rekrutiert, die nur Facebook bekannt ist). Pl&#246;tzlich &#228;nderte Facebook mit einer Ank&#252;ndigungsfrist von einigen Wochen den Umgang mit diesem &#246;ffentlichen Profil, k&#252;ndigte an, auch &#8220;sites that you are fan of&#8221; dort zu listen, also Websites, Produkte usw., die der Facebook-Nutzer irgendwann als cool empfunden und &#8220;Become fan of&#8221; geklickt hatte. Wer die E-Mail-Ank&#252;ndigung von Facebook &#252;bersah oder dank Spamfilter nicht wahrnahm, der wurde sich der Tatsache im Zweifelsfall erst bewusst, nachdem er von Au&#223;enstehenden &#8211; die nicht zum Facebook-Freundeskreis geh&#246;ren und vielleicht nicht einmal Facebook-Mitglieder sind &#8211; darauf aufmerksam gemacht wurde &#8211; um einmal ein harmloses Beispiel zu w&#228;hlen: &#8220;Was, Du bist also auch Nutella-Fan?&#8221;</p>
<p>Nun muss man ja nicht zwingend darauf verzichten, Facebook zu nutzen &#8211; aber wenn man es nutzt, so empfiehlt es sich, ein paar Minuten in die zur pers&#246;nlichen Nutzung passenden Datenschutzeinstellungen zu investieren. Nick O&#8217;Neill beschreibt in einem <a href="http://www.allfacebook.com/2009/02/facebook-privacy/" target="_blank">vertiefenden Artikel</a> (englischsprachig) sehr genau, welche M&#246;glichkeiten es gibt &#8211; unter anderem:</p>
<ul>
<li>Den Fakt, dass andere Facebook-Nutzer Sie auf Fotos und in Videos entdecken und &#246;ffentlich kennzeichnen k&#246;nnen, k&#246;nnen Sie unterbinden. Das funktioniert unter &#8220;Einstellungen &#8211; Privatsph&#228;re &#8211; Profil &#8211; Allgemeines&#8221;, dort l&#228;sst sich dann festlegen (<a href="http://blog.jodeleit.de/wp-content/uploads/2009/02/fb1.jpg" target="_self">Screenshot</a>), dass Fotos oder Videos, auf denen man markiert ist, nur man selbst sehen darf. Strikt betrachtet sind damit nicht die Fotos gemeint &#8211; sondern die Markierungen, also die Zuordnung von Foto zu Person.</li>
<li>Die Einstellungen zu &#8220;Neuigkeiten und Pinnwand&#8221; unter Privatsph&#228;re (<a href="http://blog.jodeleit.de/wp-content/uploads/2009/02/fb2.jpg" target="_self">Screenshot</a>) lassen sich &#252;berpr&#252;fen, dort kann beispielsweise die Option deaktiviert werden, dass ein &#8220;Entfernen des Beziehungsstatus&#8221; &#246;ffentlich angezeigt wird (&#8220;Ich bin jetzt Single&#8221;) &#8211; sofern man solche Informationen &#252;berhaupt Facebook anvertrauen m&#246;chte.</li>
<li>Bedenkenswert ist auch, die Einstellungen zu &#228;ndern, die &#252;ber den Link rechts oben an der eigenen Pinnwand (&#8220;Wall&#8221;) erreichbar sind, denn dort l&#228;sst sich festlegen, wer an selbige schreiben und wer dies lesen darf. Denn immer wieder unterscheiden manche Facebook-Nutzer bewusst oder unbewusst nicht zwischen Wall-Posting und pers&#246;nlicher Direktnachricht.</li>
<li>Das eigene Suchprofil aus der Facebook-internen Suche und der Google-Suche entfernen: Ein aus meiner Sicht nicht sonderlich n&#252;tzlicher Tipp nach dem Motto &#8220;Social Networking, aber bitte ohne zuviel Networking&#8221;.</li>
<li>Facebook-Freunde in Listen kategorisieren</li>
<li>Privatsph&#228;re-Einstellungen pro Fotoabum festlegen</li>
</ul>
<p>&#8230; und einiges mehr ist anpassbar &#8211; ich kann das oben erw&#228;hnte Posting von Nick sehr zur Lekt&#252;re empfehlen. Und habe selbst soeben einige dieser Einstellungen &#252;berarbeitet &#8211; f&#252;hle mich nun ein wenig entspannter bei und mit Facebook.</p>
<p><span style="color: #888888;">(Foto zum Thema auf der Homepage: kallejp/photocase.com)</span></p>
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		<title>Instant Messaging wird mobil</title>
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		<pubDate>Tue, 18 Dec 2007 17:28:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard Jodeleit</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mit Interesse verfolge ich seit einiger Zeit die Entwicklung von Fring. Dabei handelt es sich um eine Software f&#252;r zahlreiche Handys und Smartphones, die es m&#246;glich macht, VoIP-Telefonate via SIP oder skype auch unterwegs zu f&#252;hren. Dabei l&#228;sst sich ein beliebiger SIP-Anbieter nutzen und sehr viel leichter konfigurieren als etwa mit dem nativen SIP-Client ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p class="wp-flattr-button"></p><p>Mit Interesse verfolge ich seit einiger Zeit die Entwicklung von Fring. Dabei handelt es sich um eine Software f&uuml;r zahlreiche Handys und Smartphones, die es m&ouml;glich macht, VoIP-Telefonate via SIP oder skype auch unterwegs zu f&uuml;hren. Dabei l&auml;sst sich ein beliebiger SIP-Anbieter nutzen und sehr viel leichter konfigurieren als etwa mit dem nativen SIP-Client von Nokia. Mindestens ebenso n&uuml;tzlich wie die mobile Internettelefonie: Die Anwendung befreit auch Instant Messaging endg&uuml;ltig vom PC. Unabh&auml;ngig davon, ob skype, ICQ, MSN, Google Talk oder andere IM-L&ouml;sungen eingesetzt werden, lassen sich diese mit Hilfe von Fring auch unterwegs nutzen. Allerdings unter Preisgabe pers&ouml;nlicher Daten, schlie&szlig;lich m&uuml;ssen die Login-Informationen der genutzten Dienste auf den Fring-Servern hinterlegt werden. Dies ruft die Notwendigkeit in Erinnerung, via Instant Messaging keine vertraulichen Themen zu diskutieren.</p>
<p><script type="text/javascript" src="http://reg.fring.com/app/status/statusv3.php?id=jZXzzSIq0lb28fSGdRQuRg%3D%3D"></script></p>
<p>Seit einiger Zeit im Beta-Test und heute auch offiziell angek&uuml;ndigt: das Fring-Widget f&uuml;r beliebige HTML-Seiten, das sich als Java-Script einbinden l&auml;sst. Mit Hilfe des kleinen Code-Schnipsels kann jeder Website-Besucher mit dem Fring-Client auf dem mobilen Endger&auml;t Kontakt aufnehmen und somit spontan einen Chat initiieren. Geschmackssache: Die GPS-Position des mit Fring ausgestatteten Mobiltelefons kann ebenso ver&ouml;ffentlicht werden &#8211; was aktuell eher einer Spielerei oder einem Machbarkeitsbeweis gleichkommt. Erste Erfahrungen zeigen, dass die Kommunikation zwischen Widget und mobilem Fring-Client tats&auml;chlich funktioniert. Das Widget in diesem Posting ist aktuell &uuml;brigens tats&auml;chlich aktiv, darf gerne getestet werden&nbsp;und erm&ouml;glicht eine direkte Kontaktaufnahme zu meinem mobilen Client.</p>
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		<title>50 Gigabyte Gratis-Onlinespeicher</title>
		<link>http://blog.jodeleit.de/50-gigabyte-gratis-speicher/</link>
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		<pubDate>Wed, 21 Nov 2007 17:35:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard Jodeleit</dc:creator>
				<category><![CDATA[TK & IT]]></category>
		<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>

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		<description><![CDATA[50 Gigabyte kostenlosen Speicherplatz online als Alternative zur externen Festplatte oder kosteng&#252;nstige Backup-L&#246;sung: Dies kann sich jeder vollj&#228;hrige Nutzer bei ADrive sichern (via), meines Wissens stellt dies den zurzeit gr&#246;&#223;ten Gratis-Speicher dar. Wie sicher die Daten dort vor fremden Augen sind, kann sich der potenzielle Nutzer nicht nur denken, der Anbieter macht es fairerweise ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p class="wp-flattr-button"></p><p>50 Gigabyte kostenlosen Speicherplatz online als Alternative zur externen Festplatte oder kosteng&uuml;nstige Backup-L&ouml;sung: Dies kann sich jeder vollj&auml;hrige Nutzer bei <a href="http://www.adrive.com">ADrive</a> sichern (<a target="_blank" href="http://www.freeware-blog.org/2007-11-20/50gb-gratis-onlinespeicherplatz/trackback/">via</a>), meines Wissens stellt dies den zurzeit gr&ouml;&szlig;ten Gratis-Speicher dar. Wie sicher die Daten dort vor fremden Augen sind, kann sich der potenzielle Nutzer nicht nur denken, der Anbieter macht es fairerweise selbst transparent. Auszug aus den <a target="_blank" href="http://www.adrive.com/terms">Terms of Service</a>: &quot;ADrive may monitor Your access, use, files and/or Storage Data to detect signs of misuse.&quot;</p>
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		<title>Vergesslichkeit mit Folgen</title>
		<link>http://blog.jodeleit.de/vergesslichkeit-mit-folgen/</link>
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		<pubDate>Mon, 19 Nov 2007 18:34:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard Jodeleit</dc:creator>
				<category><![CDATA[TK & IT]]></category>
		<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Security]]></category>

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		<description><![CDATA[Anfang Oktober hatte ich zum Thema Mobile Security auf ein Interview bei ebigo.de verwiesen. Wie schwerwiegend die Probleme bei der mobilen Nutzung von Notebook und Handy inzwischen sind, zeigt die politische Diskussion in UK. Dort k&#246;nnte demn&#228;chst die Justiz f&#252;r mehr Datenschutz sorgen: Wer ein Notebook mit unverschl&#252;sselten pers&#246;nlichen Daten Dritter verliert, der soll ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p class="wp-flattr-button"></p><p>Anfang Oktober hatte ich zum Thema Mobile Security auf ein Interview bei ebigo.de <a href="http://blog.jodeleit.de/?p=195">verwiesen</a>. Wie schwerwiegend die Probleme bei der mobilen Nutzung von Notebook und Handy inzwischen sind, zeigt die politische Diskussion in UK. Dort k&ouml;nnte demn&auml;chst die Justiz f&uuml;r mehr Datenschutz sorgen: Wer ein Notebook mit unverschl&uuml;sselten pers&ouml;nlichen Daten Dritter verliert, der soll strafrechtlich verfolgt werden. Diese Forderung hat nun der Datenschutzbeauftragte der dortigen Regierung <a target="_blank" href="http://www.computerworlduk.com/management/security/data-control/news/index.cfm?newsid=6241">erhoben</a>, nachdem zahlreiche F&auml;lle schwerwiegender Datenverluste verzeichnet wurden (<a target="_blank" href="http://computerworlduk.com/management/security/data-control/news/index.cfm?newsid=2992">Beispiele</a>).</p>
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		<title>Interview zu Mobile Security</title>
		<link>http://blog.jodeleit.de/interview-zu-mobile-security/</link>
		<comments>http://blog.jodeleit.de/interview-zu-mobile-security/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 09 Oct 2007 09:06:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard Jodeleit</dc:creator>
				<category><![CDATA[TK & IT]]></category>
		<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Handy]]></category>
		<category><![CDATA[Security]]></category>

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		<description><![CDATA[In einem Interview f&#252;r die Mittelstandsinitiative &#34;ebigo.de - E-Business. IT. Antworten f&#252;r den Mittelstand&#34; nehme ich f&#252;r connect&#160;zu folgenden Fragen Stellung:

    Nehmen Unternehmen das Thema Mobile Security ernst?
    Woran fehlt es beim Schutz am h&#228;ufigsten?
    Welche Gefahren drohen den Unternehmen heute?
    Bringt&#160;die ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p class="wp-flattr-button"></p><p>In einem Interview f&uuml;r die Mittelstandsinitiative &quot;ebigo.de &#8211; E-Business. IT. Antworten f&uuml;r den Mittelstand&quot; nehme ich f&uuml;r connect&nbsp;zu folgenden Fragen Stellung:</p>
<ul>
<li>Nehmen Unternehmen das Thema Mobile Security ernst?</li>
<li>Woran fehlt es beim Schutz am h&auml;ufigsten?</li>
<li><span class="fliesstextbold" face="arial, helvetica" size="2" color="#000000">Welche Gefahren drohen den Unternehmen heute?</span></li>
<li><span class="fliesstextbold" face="arial, helvetica" size="2" color="#000000">Bringt&nbsp;die Zukunft mobile Gefahren, an die heute noch niemand wirklich denkt?</span></li>
</ul>
<p><span class="fliesstextbold" face="arial, helvetica" size="2" color="#000000">Tenor: <span class="fliesstext" face="arial, helvetica" size="2" color="#000000">W&auml;hrend die Diskussion um Handyviren ma&szlig;los &uuml;bertrieben ist, sind Schutzma&szlig;nahmen in ganz anderen Bereichen sinnvoll und wichtig. Nicht nur das, sie sind teils auch einfach umsetzbar. Dazu z&auml;hlen Datenverschl&uuml;sselung und Device Management. &#8230;</span></span></p>
<p><span class="fliesstextbold" face="arial, helvetica" size="2" color="#000000"><span class="fliesstext" face="arial, helvetica" size="2" color="#000000"><a target="_blank" href="http://www.ebigo.de/unternehmensbereiche/interview/05322/index.html">weiterlesen bei ebigo.de</a></span></span></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Neue Qualit&#228;t von Gefahren im Web</title>
		<link>http://blog.jodeleit.de/neue-qualitaet-von-gefahren-im-web/</link>
		<comments>http://blog.jodeleit.de/neue-qualitaet-von-gefahren-im-web/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 01 Oct 2007 18:02:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard Jodeleit</dc:creator>
				<category><![CDATA[TK & IT]]></category>
		<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>

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		<description><![CDATA[Warm anziehen ist angesagt - weil der Herbst Einzug h&#228;lt, aber auch, weil es im Internet immer ungem&#252;tlicher wird. L&#228;ngst muss es nicht mehr ein illegaler Musikdownload sein, der zu ernsthaften Problemen im Zusammenhang mit der Internetnutzung f&#252;hrt. Es kann bereits ausreichen, die falsche Website aufzurufen.
Gleich an zwei Beispielen wird heute die neue Qualit&#228;t ...]]></description>
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<p class="wp-flattr-button"></p><p>Warm anziehen ist angesagt &#8211; weil der Herbst Einzug h&auml;lt, aber auch, weil es im Internet immer ungem&uuml;tlicher wird. L&auml;ngst muss es nicht mehr ein illegaler Musikdownload sein, der zu ernsthaften Problemen im Zusammenhang mit der Internetnutzung f&uuml;hrt. Es kann bereits ausreichen, die falsche Website aufzurufen.</p>
<p>Gleich an zwei Beispielen wird heute die neue Qualit&auml;t klar: Zum einen <a target="_blank" href="http://www.tagesspiegel.de/politik/deutschland/BKA;art122,2390884">berichtet</a> der Tagesspiegel, wie bei <a target="_blank" href="http://netzpolitik.org/2007/bka-fahndet-mit-honeypots/">netzpolitik</a> bestens zusammengefasst und bei Bernd Vetter ausf&uuml;hrlich <a target="_blank" href="http://www.lawblog.de/index.php/archives/2007/09/30/schon-mal-beim-bka-gesurft/">diskutiert</a>, dass es heute ausreicht, im Web zu recherchieren, um ins Visier der Ermittler zu geraten. Zum anderen versuchen sich inzwischen selbst Internetprovider an einer vorsorglichen Einschr&auml;nkung der freien Meinungs&auml;u&szlig;erung: Der US-Provider AT&amp;T beh&auml;lt sich <a target="_blank" href="http://yro.slashdot.org/article.pl?sid=07/09/29/104252">Berichten</a> nach vor, Kunden vom Netz abzuklemmen, die sich online in einer Art und Weise &auml;u&szlig;ern, die &quot;dazu tendiert, Namen oder Ruf&quot; von AT&amp;T oder Tochterfirmen zu besch&auml;digen (<a target="_blank" href="http://home.bellsouth.net/csbellsouth/s/s.dll?spage=cg/legal/att.htm&amp;leg=tos">Original</a>: &quot;tends to damage the name or reputation of AT&amp;T, or its parents, affiliates and subsidiaries&quot;). Diese Androhung eines Vorgehens umfasst nicht nur den Internetzugang selbst, sondern auch den Kundenaccount samt E-Mail-Adressen und Domains.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Wir h&#246;ren mit, Sie telefonieren kostenlos</title>
		<link>http://blog.jodeleit.de/wir-hoeren-mit-sie-telefonieren-kostenlos/</link>
		<comments>http://blog.jodeleit.de/wir-hoeren-mit-sie-telefonieren-kostenlos/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 25 Sep 2007 16:30:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard Jodeleit</dc:creator>
				<category><![CDATA[TK & IT]]></category>
		<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Google]]></category>

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		<description><![CDATA[Kostenlos telefonieren, ist das m&#246;glich? Eine Frage, die seit Jahren nicht aus der Mode kommt. Doch w&#228;hrend das fr&#252;her nicht wirklich funktionierte ist Gratistelefonie heute tats&#228;chlich m&#246;glich: Angebote wie Peter zahlt beweisen dies. Der Anrufer gibt im Web seine eigene sowie die anzurufende Telefonnummer ein, wird kostenlos verbunden und schaut sich im Gegenzug Werbung ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p class="wp-flattr-button"></p><p>Kostenlos telefonieren, ist das m&ouml;glich? Eine Frage, die seit Jahren nicht aus der Mode kommt. Doch w&auml;hrend das fr&uuml;her nicht wirklich funktionierte ist Gratistelefonie heute tats&auml;chlich m&ouml;glich: Angebote wie <a href="http://www.peterzahlt.de " target="_blank">Peter zahlt</a> beweisen dies. Der Anrufer gibt im Web seine eigene sowie die anzurufende Telefonnummer ein, wird kostenlos verbunden und schaut sich im Gegenzug Werbung auf dem PC-Bildschirm an &#8211; oder auch nicht. Ein Angebot, das vielleicht nicht gerade f&uuml;r Arbeitsalltag, Vertrauliches oder wichtige Telefonate geeignet, aber zumindest ganz originell ist.</p>
<p>Was jetzt die New York Times <a target="_blank" href="http://www.nytimes.com/2007/09/24/business/media/24adcol.html">berichtet</a> (<a target="_blank" href="http://lauren.vortex.com/archive/000295.html">via</a>) und bei <a target="_blank" href="http://www.Thepudding.com">Thepudding.com</a> ausprobiert werden kann zeigt jedoch wieder einmal, dass jede noch so abstruse Idee irgendwann tats&auml;chlich gedacht und, schlimmer noch, auch noch umgesetzt wird: Was w&auml;re wenn die Werbung, mit der die Gratistelefonie finanziert wird, sich auch noch am Gespr&auml;chsinhalt orientiert? Spracherkennungssoftware k&ouml;nnte den Inhalt analysieren, Software automatisch die passenden Anzeigen heraussuchen. Unterh&auml;lt man sich &uuml;ber Computer, so sieht man Werbung f&uuml;r PC-Hardware &#8211; und so weiter.</p>
<p>Brisant, dass k&uuml;nftige Stufen der Vorratsdatenspeicherung, auf die sich mancher schon <a target="_blank" href="http://www.de-bug.de/blog/archives/vorratsdatenspeicherung-geplanter-missbrauch.html#comment-276455">freut</a>, sich rein theoretisch nicht mehr auf Verbindungsdaten beschr&auml;nken, sondern anhand solcher Technologien auch gleich im gesprochenen Wort gefallene Schl&uuml;sselbegriffe umfassen k&ouml;nnten. Bemerkenswert ist auch, dass Pudding Media, wie der Anbieter hei&szlig;t, lediglich die <a target="_blank" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gmail#Kritik">Funktionsweise von Google Mail</a> aufs Telefonieren &uuml;bersetzt hat. Es w&uuml;rde mich nicht wundern, wenn Google Pudding irgendwann frisst.</p>
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