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	<title>Social Media Relations &#187; Facebook</title>
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	<description>Notizen von Bernhard Jodeleit</description>
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		<title>Google Plus und Facebook &#8211; in einem Browsertab</title>
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		<pubDate>Fri, 08 Jul 2011 08:14:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard Jodeleit</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gadgets]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
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		<description><![CDATA[Faszinierend: Die Kombination aus Google Plus und Facebook - funktionier! Derma&#223;en genial, wie schnell dank der Chrome-Entwicklergemeinde W&#252;nsche in Erf&#252;llung gehen. Etwas auf der Strecke bleibt dabei... der Datenschutz. Wenn man so dar&#252;ber nachdenkt, welche Vielzahl von Apps und Plugins Zugriff auf Facebook- und/oder Google-Konto oder den Browser verlangen, dann wird einem ganz schummrig. ...]]></description>
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<p class="wp-flattr-button"></p><p>Faszinierend: Die Kombination aus Google Plus und Facebook &#8211; funktionier! Derma&#223;en genial, wie schnell dank der Chrome-Entwicklergemeinde W&#252;nsche in Erf&#252;llung gehen. Etwas auf der Strecke bleibt dabei&#8230; der Datenschutz. Wenn man so dar&#252;ber nachdenkt, welche Vielzahl von Apps und Plugins Zugriff auf Facebook- und/oder Google-Konto oder den Browser verlangen, dann wird einem ganz schummrig. Trotzdem cool. <a href="http://crossrider.com/install/519-google-facebook">Das Plugin gibt&#8217;s hier (und zwar ohne Garantie von meiner Seite).</a></p>
<div id="attachment_1380" class="wp-caption alignleft" style="width: 575px"><a href="http://blog.jodeleit.de/wp-content/uploads/2011/07/Bildschirmfoto-2011-07-08-um-10.07.38.png"><img class="size-full wp-image-1380 " src="http://blog.jodeleit.de/wp-content/uploads/2011/07/Bildschirmfoto-2011-07-08-um-10.07.38.png" alt="Bildschirmfoto-2011-07-08-um-10 07 38 in " width="565" height="392" /></a><p class="wp-caption-text">Google Plus und Facebook - in einer Anwendung dank Chrome-Plugin</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<div class="facebook_like_button"><iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fblog.jodeleit.de%2Fgoogle-plus-und-facebook-in-einem-browsertab%2F&amp;layout=standard&amp;show-faces=true&amp;width=450&amp;action=like&amp;font=arial&amp;colorscheme=light" scrolling="no" frameborder="0" allowTransparency="true" style="padding: 0px 0px; border:none; overflow:hidden; width:450px; height:70px;"></iframe></div>
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		<title>Casual Web 2.0: Nutzwert statt Smalltalk</title>
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		<pubDate>Wed, 08 Sep 2010 19:35:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard Jodeleit</dc:creator>
				<category><![CDATA[Digital Strategy]]></category>
		<category><![CDATA[Social Networking]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[Google]]></category>
		<category><![CDATA[Twitter]]></category>

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		<description><![CDATA[Computer sind Zeitfresser. Das Social Web mit Twitter, Facebook, Xing und weiteren sozialen Netzwerken erst recht. In j&#252;ngster Zeit stelle ich fest, dass sich mein pers&#246;nliches Nutzungsverhalten ver&#228;ndert. Ich beobachte eine Entwicklung weg von der aktiven Nutzung aus Freude am Experimentieren und am Dialog hin zu einer am pers&#246;nlichen Nutzen orientierten Herangehensweise.

Ich reduziere mein ...]]></description>
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<p class="wp-flattr-button"></p><p>Computer sind Zeitfresser. Das Social Web mit Twitter, Facebook, Xing und weiteren sozialen Netzwerken erst recht. In j&#252;ngster Zeit stelle ich fest, dass sich mein pers&#246;nliches Nutzungsverhalten ver&#228;ndert. Ich beobachte eine Entwicklung weg von der aktiven Nutzung aus Freude am Experimentieren und am Dialog hin zu einer am pers&#246;nlichen Nutzen orientierten Herangehensweise.</p>
<p>Ich reduziere mein Zeitbudget bei</p>
<p>_ Twitter. Nervt total. Das Sortieren von Followings und Followern kostet unglaublich viel Zeit. Meine Timeline ist l&#228;ngst nicht mehr Informationsquelle Nr. 1, zuviel zweitverwerteter oder nutzloser Content verstopft sie. Ich versuche, meine eigene Twitter-Pr&#228;senz f&#252;r andere n&#252;tzlich zu halten, indem ich Links zu meines Erachtens wirklich interessanten Artikeln poste.</p>
<p>_ Facebook. Zeitfresser Nummer eins. Nachdem das Netzwerk dort nicht mehr in so gro&#223;er Geschwindigkeit w&#228;chst wie zu Beginn, werden redundante Muster in den &#8220;Hauptmeldungen&#8221; und &#8220;neuesten Meldungen&#8221; deutlich. Das Personal Branding oder l&#228;ssige Einwerfen von Belanglosigkeiten langweilt.</p>
<p>_ Xing. Ist ein reines Adressbuch geworden. Daf&#252;r gut, f&#252;r mehr aber nicht.</p>
<p>_ LinkedIn. Xing in negativ gesteigerter Form.</p>
<p>_ Foursquare, Gowalla, Brightkite. Nachdem ich eine gesch&#228;ftliche Mayorshop Battle am fischerAppelt-Standort Stuttgart wohl verloren habe, ist der Reiz endg&#252;ltig &#252;bersichtlich geworden. Was bringt mir die Eincheckerei?</p>
<p>_ Friendfeed. Account gel&#246;scht.</p>
<p>Dagegen erh&#246;ht sich mein Zeitbudget bei</p>
<p>_ Google Reader. Schnell und mit gr&#246;&#223;tem Informationswert versorgt mich der Feedreader mit allem, was wichtig ist.</p>
<p>_ Google Latitude. Braucht keine Zeit. Ich finde es faszinierend, meinen Standort permanent zu protokollieren. Im Moment reiner Spieltrieb, aber ich bin mir sicher: Es wird etwas Gro&#223;es daraus.</p>
<p>_ Google-Dienste im Allgemeinen: Das Innovationsfeuerwerk der f&#252;hrenden Suchmaschine ist eine reine Freude: <a href="http://www.google.de/instant/">Die neue Suche Google Instant</a>, die Ergebnisse schon w&#228;hrend des Tippens von Suchbegriffen anzeigt, finde ich ebenso cool wie <a href="http://scribe.googlelabs.com/">Google Scribe</a>, das beim Schreiben von Texten bereits vorwegnimmt, worauf man hinauswill.</p>
<p>_ <a href="http://listen.grooveshark.com/">Grooveshark</a>: Jeder denkbare Song, den ich spontan h&#246;ren m&#246;chte, ist auf allen Rechnern, die ich benutze, und auf dem iPhone &#252;berall verf&#252;gbar, wo es Internet gibt. Goodbye, Napster, rest in peace, iTunes.</p>
<p>_ iPhone Apps</p>
<p>Letztere sind ein Thema f&#252;r sich, auf das an dieser Stelle demn&#228;chst in einem weiteren Posting  eingehen m&#246;chte. Denn an den mobilen Anwendungen zeigt sich ganz besonders deutlich, wie sich die Spreu vom Weizen unterscheidet. Ich bin &#252;berzeugt davon: Im Mobile Web werden nicht die Marken gewinnen, die am lautesten klappern, sondern diejenigen, die Menschen den gr&#246;&#223;ten Nutzen bringen.</p>
<p>Casual Web 2.0, sinnvolle Anwendungen, Semantik im Sinne des Nutzers &#8211; so sieht meines Erachtens das soziale Web der Zukunft aus. Weniger private Selbstdarstellung. Mehr Nutzwert und Komfort-, Zeit- und Erkenntnisgewinn. <a href="http://carta.info/33576/googles-zukunftvision-niemals-verloren-niemals-einsam-niemals-gelangweilt/">So vielleicht.</a></p>
<div class="facebook_like_button"><iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fblog.jodeleit.de%2Fcasual-web-2-0-nutzwert-statt-smalltalk%2F&amp;layout=standard&amp;show-faces=true&amp;width=450&amp;action=like&amp;font=arial&amp;colorscheme=light" scrolling="no" frameborder="0" allowTransparency="true" style="padding: 0px 0px; border:none; overflow:hidden; width:450px; height:70px;"></iframe></div>
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		<item>
		<title>Facebook und die Datensicherheit</title>
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		<pubDate>Wed, 04 Feb 2009 10:59:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard Jodeleit</dc:creator>
				<category><![CDATA[Digital Strategy]]></category>
		<category><![CDATA[Social Networking]]></category>
		<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
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		<description><![CDATA[Einiges Echo hat vor wenigen Tagen die inzwischen bereits wieder dementierte Ank&#252;ndigung gefunden, dass Facebook k&#252;nftig pers&#246;nliche Daten registrierter Mitglieder zu Marktforschungszwecken nutzt. Auf der einen Seite ist der Aufschrei verst&#228;ndlich: Wer das derzeit erfolgreichste und weltgr&#246;&#223;te SocialNetwork intensiv nutzt und dort jede Menge privater Informationen und Vorlieben bis hin zu Beziehungsstatus, politischer &#220;berzeugung ...]]></description>
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<p class="wp-flattr-button"></p><p>Einiges Echo hat vor wenigen Tagen die inzwischen bereits wieder dementierte <a href="http://www.telegraph.co.uk/finance/newsbysector/mediatechnologyandtelecoms/4413483/Networking-site-cashes-in-on-friends.html" target="_blank">Ank&#252;ndigung</a> gefunden, dass Facebook k&#252;nftig pers&#246;nliche Daten registrierter Mitglieder zu Marktforschungszwecken nutzt. Auf der einen Seite ist der Aufschrei verst&#228;ndlich: Wer das derzeit erfolgreichste und weltgr&#246;&#223;te SocialNetwork intensiv nutzt und dort jede Menge privater Informationen und Vorlieben bis hin zu Beziehungsstatus, politischer &#220;berzeugung und mehr hinterlegt hat, der mag &#252;berrascht und emp&#246;rt sein. Schienen die Daten doch bisher pers&#246;nlich, kontrollierbar, nur einem erlesenen Kreis pers&#246;nlicher Kontakte zug&#228;nglich.</p>
<p>Mich pers&#246;nlich &#252;berrascht die Entwicklung aus mehreren Gr&#252;nden &#252;berhaupt nicht. Zum einen, weil bekannt ist, dass Social Networks es aufgrund der Klickverhaltens der Nutzer, die sich vom Networking durch Werbebanner nicht so einfach ablenken lassen, mit der Refinanzierung gar nicht so leicht haben, dass im Falle Facebook der Speicherplatz f&#252;r Fotos und Videos der Mitglieder j&#228;hrlich -zig Millionen Dollar kostet. Zum anderen aber, weil Facebook selbst und insbesondere manche Programmierer von Fremdanwendungen auf der Plattform sowieso vor allem durch eines gl&#228;nzten: das Fehlen ausreichender Sensibilit&#228;t f&#252;r die Privat- und Intimsph&#228;re seiner Nutzer.</p>
<p>Warum das so ist, m&#246;chte ich gern begr&#252;nden:</p>
<p><strong>1. Privatsph&#228;re bei Facebook ist eine Wissenschaft.</strong> &#8220;Gute&#8221; Social Networks sind mehr oder minder intuitiv sicher bedienbar. Klar ist es immer wieder am&#252;sant und peinlich, wenn, um nur ein Beispiel zu nennen, bei Xing Antworten auf eine &#246;ffentliche Termineinladung, die sehr privater Natur sind, &#246;ffentlich gepostet werden (&#8220;Ja, ich versuche zur Vereinsversammlung zu kommen, wenn sie mir den Abwasch erl&#228;&#223;t&#8221; -lesbar f&#252;r Dutzende oder Hunderte  statt, wie gedacht, nur f&#252;r den Einladenden). Doch meist h&#228;lt sich der Schaden in Grenzen. Bei Facebook aber habe ich den Eindruck &#8211; und andere teilen ihn mit mir -, dass regelm&#228;&#223;ig nicht verstanden wird, was in welchem Umfang &#246;ffentlich wird. Die Kombination aus &#246;ffentlicher &#8220;Wall&#8221; und aus dem ebenso &#246;ffentlichen Newsfeed ist fatal. Erst gestern las ich im Newsfeed den Wall-Eintrag einer offensichtlich weniger mit Social Networking im Web vertrauten Dame, die laut eigenem Bekunden nicht wusste, was Xing ist (&#8220;Ich lebe wohl hinter dem Mond&#8221;). Diese Person schrieb mit gro&#223;er Offenheit ihrer Bekannten, die ihrerseits sehr onlineaffin ist, &#246;ffentlich an die Wall: &#8220;Du hast ja unglaublich viele m&#228;nnliche Kontakte hier, da k&#246;nnte man neidisch werden.&#8221;</p>
<p><strong>2. Facebook und Fotoalben &#8211; eine heikle Kombination.</strong> Sie speichern private Fotos bei Facebook und teilen sie dort mit ihren Freunden? Kein Problem, weil die Fotos dort ja sicher und nur f&#252;r Ihre Freunde einsehbar sind? Trugschluss: Wenn Sie durch entsprechende Datenschutzeinstellungen nicht eigens vorgesorgt haben, so werden ihre Fotos regelm&#228;&#223;ig unfreiwillig ganz sch&#246;n &#246;ffentlich. Wenn ein direkter Facebook-Freund Ihre Schnappsch&#252;sse kommentiert, so erhalten dessen direkte Kontakte einen Hinweis darauf &#8211; und Zugriff auf das komplette zugrundeliegende Fotoalbum. Also bitte nicht wundern, wenn Ihr Gesch&#228;ftskollege Sie demn&#228;chst auf die eigentlich nur f&#252;r Ihren engsten Facebook-Freundeskreis bestimmten Urlaubsfotos anspricht.</p>
<p><strong>3. Sie laden keine Fotos hoch? Trotzdem Pech gehabt &#8211; Tagging in Facebook macht&#8217;s m&#246;glich. </strong>Schon der Umgang mit selbst hochgeladenen Fotos ist bei Facebook eine Sache f&#252;r sich. Noch viel unberechenbarer ist  aber die Tatsache, dass ein Facebook-Mitglied von anderen auf Bildern eingekreist und markiert, &#8220;getaggt&#8221; werden kann. Passen Sie also auf, wenn Sie auf Partys unterwegs und nicht mehr gut in Form sind: Der unvorteilhafte Schnappschuss, an den Sie sich selbst vielleicht gar nicht mehr erinnern, wird Ihnen vielleicht schon bald vom Chef  serviert. Selbst nicht bei Facebook angemeldet zu sein bringt nicht unbedingt etwas: Die Party People im weltgr&#246;&#223;ten Social Network sind so flei&#223;ige Bilderhochlader, dass auch Web-Abstinenz nicht gegen Pr&#228;senz in den Facebook-Bildergalerien sch&#252;tzt. Ein mir bekannter Journalist staunte neulich nicht schlecht, als ihm ein Kollege aus dem PR-Metier von seiner guten Laune auf der Party in Japan berichtete &#8211; dem IT-Redakteur war bis zu diesem Zeitpunkt nicht klar, dass ein Kollege die n&#228;chtlichen Schnappsch&#252;sse bei Facebook hochgeladen hatte. Ungefragt, versteht sich.</p>
<p><strong>4. Facebook schafft Tatsachen und &#228;ndert auch nachtr&#228;glich Einstellungen zur Privatsph&#228;re. </strong>Wer bei Facebook Mitglied wird, dort ein pers&#246;nliches Profil erstellt und Einstellungen zur Privatsph&#228;re definiert, der muss erfahrungsgem&#228;&#223; damit rechnen, dass Facebook nachtr&#228;glich die Art und Weise &#228;ndert, wie es mit pers&#246;nlichen Daten und der Privatsph&#228;re verf&#228;hrt. Es gibt offensichtlich keinen Bestandsschutz. So geschehen beispielsweise mit dem &#246;ffentlich via Google auffindbaren Facebook-Profil von Mitgliedern. Fr&#252;her war dort nicht viel mehr zu finden als der Name des jeweiligen Mitglieds und eine zuf&#228;llige Liste einiger Freunde (die sich, was ebenfalls fragw&#252;rdig ist, nach einer Geheim- oder vielmehr Zufallsformel rekrutiert, die nur Facebook bekannt ist). Pl&#246;tzlich &#228;nderte Facebook mit einer Ank&#252;ndigungsfrist von einigen Wochen den Umgang mit diesem &#246;ffentlichen Profil, k&#252;ndigte an, auch &#8220;sites that you are fan of&#8221; dort zu listen, also Websites, Produkte usw., die der Facebook-Nutzer irgendwann als cool empfunden und &#8220;Become fan of&#8221; geklickt hatte. Wer die E-Mail-Ank&#252;ndigung von Facebook &#252;bersah oder dank Spamfilter nicht wahrnahm, der wurde sich der Tatsache im Zweifelsfall erst bewusst, nachdem er von Au&#223;enstehenden &#8211; die nicht zum Facebook-Freundeskreis geh&#246;ren und vielleicht nicht einmal Facebook-Mitglieder sind &#8211; darauf aufmerksam gemacht wurde &#8211; um einmal ein harmloses Beispiel zu w&#228;hlen: &#8220;Was, Du bist also auch Nutella-Fan?&#8221;</p>
<p>Nun muss man ja nicht zwingend darauf verzichten, Facebook zu nutzen &#8211; aber wenn man es nutzt, so empfiehlt es sich, ein paar Minuten in die zur pers&#246;nlichen Nutzung passenden Datenschutzeinstellungen zu investieren. Nick O&#8217;Neill beschreibt in einem <a href="http://www.allfacebook.com/2009/02/facebook-privacy/" target="_blank">vertiefenden Artikel</a> (englischsprachig) sehr genau, welche M&#246;glichkeiten es gibt &#8211; unter anderem:</p>
<ul>
<li>Den Fakt, dass andere Facebook-Nutzer Sie auf Fotos und in Videos entdecken und &#246;ffentlich kennzeichnen k&#246;nnen, k&#246;nnen Sie unterbinden. Das funktioniert unter &#8220;Einstellungen &#8211; Privatsph&#228;re &#8211; Profil &#8211; Allgemeines&#8221;, dort l&#228;sst sich dann festlegen (<a href="http://blog.jodeleit.de/wp-content/uploads/2009/02/fb1.jpg" target="_self">Screenshot</a>), dass Fotos oder Videos, auf denen man markiert ist, nur man selbst sehen darf. Strikt betrachtet sind damit nicht die Fotos gemeint &#8211; sondern die Markierungen, also die Zuordnung von Foto zu Person.</li>
<li>Die Einstellungen zu &#8220;Neuigkeiten und Pinnwand&#8221; unter Privatsph&#228;re (<a href="http://blog.jodeleit.de/wp-content/uploads/2009/02/fb2.jpg" target="_self">Screenshot</a>) lassen sich &#252;berpr&#252;fen, dort kann beispielsweise die Option deaktiviert werden, dass ein &#8220;Entfernen des Beziehungsstatus&#8221; &#246;ffentlich angezeigt wird (&#8220;Ich bin jetzt Single&#8221;) &#8211; sofern man solche Informationen &#252;berhaupt Facebook anvertrauen m&#246;chte.</li>
<li>Bedenkenswert ist auch, die Einstellungen zu &#228;ndern, die &#252;ber den Link rechts oben an der eigenen Pinnwand (&#8220;Wall&#8221;) erreichbar sind, denn dort l&#228;sst sich festlegen, wer an selbige schreiben und wer dies lesen darf. Denn immer wieder unterscheiden manche Facebook-Nutzer bewusst oder unbewusst nicht zwischen Wall-Posting und pers&#246;nlicher Direktnachricht.</li>
<li>Das eigene Suchprofil aus der Facebook-internen Suche und der Google-Suche entfernen: Ein aus meiner Sicht nicht sonderlich n&#252;tzlicher Tipp nach dem Motto &#8220;Social Networking, aber bitte ohne zuviel Networking&#8221;.</li>
<li>Facebook-Freunde in Listen kategorisieren</li>
<li>Privatsph&#228;re-Einstellungen pro Fotoabum festlegen</li>
</ul>
<p>&#8230; und einiges mehr ist anpassbar &#8211; ich kann das oben erw&#228;hnte Posting von Nick sehr zur Lekt&#252;re empfehlen. Und habe selbst soeben einige dieser Einstellungen &#252;berarbeitet &#8211; f&#252;hle mich nun ein wenig entspannter bei und mit Facebook.</p>
<p><span style="color: #888888;">(Foto zum Thema auf der Homepage: kallejp/photocase.com)</span></p>
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