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	<title>Social Media Relations &#187; Mobile Applications</title>
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	<description>Notizen von Bernhard Jodeleit</description>
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		<title>&#8220;Meta Network mit Verbindung in die Wirklichkeit&#8221;</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Feb 2009 20:41:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard Jodeleit</dc:creator>
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<p class="wp-flattr-button"></p><div id="attachment_537" class="wp-caption alignright" style="width: 160px"><a href="http://blog.jodeleit.de/wp-content/uploads/2009/02/gabriel_yoran.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-537" src="http://blog.jodeleit.de/wp-content/uploads/2009/02/gabriel_yoran-150x150.jpg" alt="Gabriel Yoran-150x150 in " width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Gabriel Yoran von aka-aki</p></div>
<p>Es ist soweit: aka-aki ist seit einigen Tagen auch f&#252;r das iPhone erh&#228;ltlich &#8211; und katapultierte sich innerhalb weniger Tage an die Spitze der Anwendungen in der AppStore-Kategorie Soziale Netzwerke. Die Server der Berliner waren j&#252;ngst immer wieder an der Kapazit&#228;tsgrenze &#8211; eine Aufstockung der Rechenleistung jagte die n&#228;chste. Da ich aka-aki seit der Gr&#252;ndung sehr interessiert beobachte und davon ausgehe, dass Mobile Social Networks und geobasierte Social Media Services vor einer gro&#223;en Zukunft stehen habe ich dem f&#252;r Produktentwicklung zust&#228;ndigen Gesch&#228;ftsf&#252;hrer Gabriel Yoran einige Fragen gestellt. Die Antworten lassen auf eine interessante Weiterentwicklung von aka-aki in den n&#228;chsten Monaten schlie&#223;en: Die Gr&#252;nder setzen auf offene Schnittstellen und streben eine Positionierung als &#8220;Meta Network auf dem Handy&#8221; an. Damit positioniert sich aka-aki meines Erachtens strategisch sehr klug an der in vielen K&#246;pfen erst Schritt f&#252;r Schritt deutlich wichtiger werdenden Schnittstelle zwischen Web 2.0 und geobasierten Anwendungen. Disclaimer: aka-aki geh&#246;rt nicht zu meinen Kunden bzw. den Kunden von Sympra, das Interview basiert einzig auf meinem Interesse am Thema.</p>
<p><em>Bernhard: Der Launch der iPhone-Applikation hat aka-aki offensichtlich in k&#252;rzester Zeit zahlreiche neue Nutzer gebracht. Kannst Du das etwas genauer quantifizieren?</em></p>
<p><em><span style="font-style: normal;">Gabriel: Grob gesagt: Wo vorher ein Server ausgereicht hat, sind es jetzt elf. Und die neuen Nutzer sind, weil sie praktisch alle einen Datentarif haben, viel aktiver als der Durchschnitt.</span></em></p>
<p><em>Ist der momentane Zuwachs aus Deiner Sicht ein Durchbruch?</em></p>
<p>Das wissen wir leider noch nicht. Bei uns spielen viele Dinge zusammen. Die iPhone-Nutzer h&#228;tten jetzt nicht so viel Spa&#223;, wenn wir nicht letzten Herbst die Cell-ID-Unterst&#252;tzung auch f&#252;r Java-Handys eingebaut h&#228;tten. Das ist quasi die Br&#252;cke zwischen den beiden Welten Java und iPhone. Nur deswegen hatten die neuen iPhone-Mitglieder beim ersten Login bereits Leute im Umkreis. Dieser plattformunabh&#228;ngige Ansatz ist ziemlich einzigartig bei aka-aki.</p>
<p><em>In welchen Regionen Deutschlands habt Ihr besonders stark zugelegt?</em></p>
<p>F&#252;r uns stellt sich eher die Frage, wo in der Welt wir stark zugelegt haben. Und das sind wenig &#252;berraschend die USA. Hierzulande gibt es Zuwachs praktisch im gesamten Bundesgebiet. Berlin bleibt am st&#228;rksten, aber M&#252;nchen und Hamburg holen auf. Das Ruhrgebiet ist bei uns auch traditionell st&#228;rker vertreten.</p>
<p><em>Denkt Ihr schon an eine Internationalisierung?<br />
</em></p>
<p>Ja, die ganze Zeit! Einen gro&#223;en Teil der aka-aki-Mitglieder finden wir schon lange in S&#252;dostasien &#8211; dort haben unsere Mitglieder oft keinen eigenen Computer und das Handy ist ihr einziges Tor ins Internet.</p>
<p><em>Mit welchen weiteren Schritten werdet Ihr in n&#228;chster Zeit das Wachstum beschleunigen?<br />
</em></p>
<p>Dazu d&#252;rfen wir leider nichts sagen, aber es kommen noch einige &#220;berraschungen dieses Jahr.</p>
<p><em>Eure Zielgruppe scheint ziemlich jung zu sein, ich komme mir bei Euch fast wie ein &#8220;Silver Surfer&#8221; vor.<br />
</em></p>
<p>Wir haben von Anfang an auf junge Nutzer gezielt und wie es scheint, entdecken mittlerweile genau die Leute aka-aki, f&#252;r die wir es gebaut haben.</p>
<p><em>Ihr setzt auf Cell ID, GPS, WLAN und Bluetooth, um festzustellen, wo Eure Nutzer sich wann aufhalten. Wie spielt all das zusammen?<br />
</em></p>
<p>Das ist ein ziemlich kompliziertes System, das zu gro&#223;en Teilen auch patentiert ist. Ganz einfach gesagt: wir nutzen immer die Technologie, die am jeweiligen Ger&#228;t verf&#252;gbar und f&#252;r ein bestimmtes Feature die passenden Informationen liefert. Zum Beispiel Bluetooth, um andere Mitglieder in unmittelbarer N&#228;he anzuzeigen, Cell ID f&#252;r andere Leute in Laufweite oder WLAN-Lokalisation f&#252;r Ger&#228;te, die sonst nichts anderes k&#246;nnen (z.B. der iPod touch). Die verschiedenen Informationen werden dann von unserem Backend verarbeitet. Wichtig ist nur, dass der User sich draum &#252;berhaupt keine Gedanken machen muss.</p>
<p><em>Beim iPhone gibt es hier deutliche Einschr&#228;nkungen, etwa bei den n&#228;hebasierten Funktionen via Bluetooth. Bleibt das auf Dauer so? Passt sich aka-aki k&#252;nftig generell den iPhone-Limits an?<br />
</em></p>
<p>Wie gesagt: Wir versuchen aka-aki zu einem Dienst zu entwickeln, bei dem es egal ist, welche Technologie gerade verf&#252;gbar ist. Denn dar&#252;ber sollen sich unsere Nutzer keine Gedanken machen m&#252;ssen. Wir bauen &#8220;Br&#252;cken&#8221; zwischen den unterschiedlichen Technologien. Wenn das iPhone demn&#228;chst mit einer offenen BT-Schnittstelle daherkommen sollte, dann macht das f&#252;r uns die Sache nur einfacher. Es geht mit unserer Technologie aber auch ohne.</p>
<p><em>Ein gro&#223;er Nachteil f&#252;r Messaging- und Networking-Anwendungen auf dem iPhone ist meines Erachtens die fehlende Multitasking-F&#228;higkeit des Ger&#228;ts. Ist das f&#252;r Euch ein Problem?<br />
</em></p>
<p>Ja. Das ist nat&#252;rlich doof. Aber man muss auch anerkennen, dass viele Limitationen beim iPhone Fehlfunktionen vorbeugen. Keine programme im Hintergund, um den Prozessor nicht zu &#252;berlasten, strenge Auflagen f&#252;r App-Entwickler, um die Bedienbarkeit sicherzustellen und so weiter. Das alles tr&#228;gt letztlich dazu bei, dass die Benutzer des iPhones nicht frustriert werden und das Ger&#228;t lieben, also es immer wieder gern zur Hand nehmen. Und dann eben auch aka-aki starten und mehr Zeit mit der Anwendung verbringen als an einem Smartphone, wo es schon mal 30 Sekunden dauert, bis sich eine Java-Anwendung &#252;berhaupt erst ge&#246;ffnet und eine Internetverbindung hergestellt wurde. Die Sache hat also Vor- und Nachteile.</p>
<p><em>Welche Schnittstellen sind f&#252;r Euch interessant, in welche Richtung k&#246;nnte sich aka-aki mit anderen Social-Media-Anwendungen und Social Networks vernetzen?<br />
</em></p>
<blockquote><p>Einem Facebook-Mitglied w&#252;rde aka-aki auch gerne MySpace-Mitglieder in der N&#228;he anzeigen.</p></blockquote>
<p>Eigentlich mit allen. Denn wir w&#228;ren gern die Verl&#228;ngerung anderer Social Networks in die Realit&#228;t. Wir glauben grunds&#228;tzlich, dass die Zukunft von Social Networks in offenen Schnittstellen liegt und haben keine Angst, unser Network f&#252;r die Mitglieder anderer zu &#246;ffnen. Gern k&#246;nnten sich die Mitglieder eines sagen wir Networks f&#252;r Kinoliebhaber mit aka-aki auf der Stra&#223;e erkennen. Und die w&#252;rden das sicher auch m&#246;gen. Und einem Facebook-Mitglied w&#252;rde aka-aki auch gere MySpace-Mitglieder in der N&#228;he anzeigen. Als so eine Art Meta Network auf dem Handy, mit der Verbindung in die Wirklichkeit. Vielleicht ist das ja m&#246;glich im Mobilbereich, was im Internet bisher nicht m&#246;glich war. Dass auf dem Handy meine verschiedenen Mitgliedschaften in Social Applications zusammenkommen. Aber das ist noch ein langer Weg und die gro&#223;en Player aus dem Netz haben noch nicht erkannt, dass davon alle profitieren k&#246;nnten. Im Mobilbereich gibt es aber bereits Fortschritte. So hat aka-aki gemeinsam mit 12 weiteren mobile communities gerade die OSLO-Allianz (Open Sharing of Location-based Objects) gegr&#252;ndet mit dem Ziel, die einzelnen communities mit offenen Standards und Schnittstellen zu verbinden.</p>
<p><em>Google Latitude ist am Start, was bedeutet das f&#252;r Euch?</em></p>
<p>Latitude bringt das Thema Location Based Social Networks einem breiteren Publikum nahe. Wenn wir allerdings Menschen auf Stadtpl&#228;nen zu verorten f&#252;r eine gute Umsetzung des Themas gehalten h&#228;tten, h&#228;tten wir es gemacht. Wir glauben, dass Latitude wie viele Google-Dienste zu einer Plattform f&#252;r andere Anbieter wird &#8211; vielleicht auch f&#252;r aka-aki.</p>
<p><em>Rechnet Ihr damit, dass die Gro&#223;en wie Xing und Facebook demn&#228;chst auch mit geo- und n&#228;hebasierten Funktionen an den Start gehen?<br />
</em></p>
<p>Wir wundern uns seit Jahren dar&#252;ber, dass sie es nicht l&#228;ngst getan haben. Nun muss eben ein kleiner Elch den ersten Schritt machen.</p>
<p><em>Auch kommerzielle Dating-Services k&#246;nnten bald geobasierte Clients auf den Markt bringen. Die Zeit meines Erachtens bald gekommen. Was bedeutet das f&#252;r Euch?<br />
</em></p>
<p>Das kann gut sein, daf&#252;r gibt es auch sicher Platz. F&#252;r aka-aki glauben wir aber nicht an eine Vermaktung als Dating-Dienst. Nat&#252;rlich findet auch hier Dating statt. Aber wer will schon mit einem virtuellen Schild &#8220;Ich bin Single und auf der Suche&#8221; durch die Stadt laufen?Beim mobilen social networking gibt es ja diesen engen Realit&#228;tsbezug. Und in der Realit&#228;t gibt es zwar auch Speed Dating Events und Single Parties, aber die meisten Paare finden sich dann doch eher in der Uni, auf ganz normalen Parties, beim Hund gassi f&#252;hren oder im Supermarkt. In ganz normalen allt&#228;glichen Kontexten also. Wenn ganz gro&#223; &#8220;Dating&#8221; drauf steht, dann entzaubert das das Kennenlernen doch nur.</p>
<p><em>Wie sichert Ihr die Finanzierung von aka-aki?<br />
</em></p>
<p>Wir sind durch unsere Investoren sehr gut ausgestattet und k&#246;nnen uns den langen Atem leisten. Dennoch wird aka-aki noch dieses Jahr Geld verdienen und das nicht nur mit Werbung. Mehr verraten wir aber noch nicht.</p>
<p><em>Herzlichen Dank, dass Du spontan bereit warst, die Fragen zu beantworten!</em></p>
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		<title>qype f&#252;rs iPhone: ein erster Test</title>
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		<pubDate>Sat, 20 Dec 2008 11:02:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard Jodeleit</dc:creator>
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Werbung, Public Relations, jede denkbare Form von Kommunikation wird k&#252;nftig auch online nicht mehr v&#246;llig ortsunabh&#228;ngig sein. Bestimmte Orte, bestimmte Pl&#228;tze, L&#228;den, Restaurants haben bereits heute eine bestimmte digitale Reputation - nur muss der Nutzer diese im Moment noch aktiv &#252;ber Suchmaschinen abrufen. Dass dies k&#252;nftig anders wird und warum ich davon ausgehe, habe ...]]></description>
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<p class="wp-flattr-button"></p><p><img class="size-full wp-image-323 alignnone" src="http://blog.jodeleit.de/wp-content/uploads/2008/12/qype.jpg" alt="Qype in " width="320" height="480" /></p>
<p>Werbung, Public Relations, jede denkbare Form von Kommunikation wird k&#252;nftig auch online nicht mehr v&#246;llig ortsunabh&#228;ngig sein. Bestimmte Orte, bestimmte Pl&#228;tze, L&#228;den, Restaurants haben bereits heute eine bestimmte digitale Reputation &#8211; nur muss der Nutzer diese im Moment noch aktiv &#252;ber Suchmaschinen abrufen. Dass dies k&#252;nftig anders wird und warum ich davon ausgehe, habe ich Anfang Dezember ausf&#252;hrlich im Sympra-Blog in meinem Beitrag <a href="http://blog.sympra.de/2008/12/03/online-pr-web-meets-reality/" target="_blank">Online-PR: Web meets Reality</a> erl&#228;utert. Seit gestern kann nun die mobile Qype-Anwendung (<a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Qype" target="_blank">Definition Qype</a>) f&#252;rs iPhone unter dem Namen <strong>qype Radar</strong> im Apple AppStore kostenlos heruntergeladen werden (siehe dazu offizielles <a href="http://de.blog.qype.com/2008/12/19/qype-radar-die-geosensitive-app-furs-ipone/" target="_blank">Qype-Blog</a>).</p>
<p>Mein Eindruck von der Applikation: Ein solider erster Schritt, nicht weniger, aber vor allem auch nicht mehr. Die Qype-Applikation erlaubt es, mit Hilfe der automatischen GPS-Standortbestimmung des iPhone an jedem beliebigen Ort nach L&#228;den, Dienstleistern, Restaurants, Freizeitst&#228;tten und sonstigen n&#252;tzlichen Einrichtungen zu suchen &#8211; besser gesagt: &#8220;zu schauen&#8221;, denn es reicht v&#246;llig aus, die entsprechende Kategorie in der Qype-Applikation auszuw&#228;hlen, damit unmittelbar die entsprechenden Treffer in der direkten Umgebung angezeigt werden. Das war&#8217;s dann leider auch schon &#8211; und der Nutzen ist zumindest in l&#228;ndlichen Regionen sehr, sehr begrenzt, denn hier gibt es offensichtlich noch sehr, sehr wenige von Qype-Nutzern angelegte Eintr&#228;ge, so dass es sein kann, dass man in einer Kleinstadt nur ein, zwei Restaurants findet. Hier h&#228;lt Qype leider bei weitem nicht mit anderen Anwendungen wie &#8220;Around me&#8221; etc. mit, die auf Daten aus Google Maps zur&#252;ckgreifen und daher ein mehr oder minder vollst&#228;ndiges Bild abgeben und den Supermarkt um die Ecke auch tats&#228;chlich finden.</p>
<p>Mein Kritikpunkt: Im Moment ist die qype-Anwendung f&#252;rs iPhone mangels Interaktivit&#228;t und Einbindung der Social-Networking-Funktionen von qype lediglich ein GPS-basiertes Branchenbuch, und genau in diesem Segment gibt es bessere Alternativen. Wer sich Qype im Web anschaut, der begreift schnell, dass der Dienst weitaus mehr bietet: Qype ist ein Social Network, in dem Mitglieder geobasiert Rezensionen abgeben k&#246;nnen. Genau diese M&#246;glichkeit bietet die mobile Qype-Applikation momentan noch nicht.</p>
<p>Ist doch klar, k&#246;nnte man nun argumentieren: Ist es doch kaum m&#246;glich, auf einem iPhone eine angemessene Rezension, etwa eine Restaurantkritik, zu schreiben &#8211; dazu ist der Touchscreen als Tastaturersatz mehr schlecht als recht geeeignet. Verst&#228;ndlich w&#228;re es daher, sollten die Qype-Macher Qualit&#228;tsbedenken gehabt und bef&#252;rchtet haben, dass iPhone-Nutzer von unterwegs aus oft zu kurze, kryptische Kommentare abgeben und damit dem Qualit&#228;tsniveau des User Generated Content insgesamt schaden w&#252;rden. Doch es h&#228;tte Kompromissm&#246;glichkeiten gegeben: </p>
<ul>
<li>Die Integration der Social-Networking-Funktionen von Qype w&#228;re ein erster Schritt. Dabei denke ich an Funktionen wie: &#8220;Was empfehlen meine Qype-Kontakte in diesem Stadtviertel?&#8221;</li>
<li>Qype k&#246;nnte Nutzern anbieten, sich den Rezensionen anderer Nutzer (positiv wie negativ) vom iPhone aus anzuschlie&#223;en und mit wenigen Klicks ihrer Meinung Ausdruck zu verleihen.</li>
<li>Man k&#246;nnte Qype-Nutzern erlauben, vom Handy aus weitere Fotos zu einer Location, die bereits in Qype existiert, hochzuladen.</li>
<li>Sinnvoll gewesen w&#228;re in dieser ersten Version auch eine Tagging-Funktionalit&#228;t f&#252;r Locations oder die M&#246;glichkeit, einen Rezensionsentwurf mit Foto, Notizen und Bewertung am iPhone abzugeben, in den pers&#246;nlichen Mitgliederbereich hochzuladen und dort zu vervollst&#228;ndigen / zu ver&#246;ffentlichen.</li>
</ul>
<p>Auch wenn Qype mit diesem Release noch z&#246;gerlich war: Fr&#252;her oder sp&#228;ter wird es zur Stunde der Wahrheit bei der mobilen Abgabe von Kundenrezensionen kommen. Dann wird sich die Frage nach Qualit&#228;t und deren Kontrolle stellen. Zu reizvoll der Gedanke, ein gutes oder schlechtes Restaurant gleich w&#228;hrend des Abschiedsespresso vom Handy aus zu bewerten und die Rezension sofort online zu wissen. Ich bin gespannt, wann qype diese M&#246;glichkeit bietet!</p>
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		<title>Serie Social Networks im Profil: brightkite</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Dec 2008 19:24:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard Jodeleit</dc:creator>
				<category><![CDATA[Digital Strategy]]></category>
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		<description><![CDATA[In loser Folge stelle ich in meinem pers&#246;nlichen Blog Social Networks vor - nach aka-aki ist heute brightkite an der Reihe, was nicht nur alphabetisch ganz gut passt, sondern auch aufgrund der Aktualit&#228;t: Der Dienst, den ich seit einigen Monaten teste, hat am 3. Dezember 2008 die private beta verlassen und ist nun &#246;ffentlich ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p class="wp-flattr-button"></p><p>In loser Folge stelle ich in meinem pers&#246;nlichen Blog Social Networks vor &#8211; nach aka-aki ist heute brightkite an der Reihe, was nicht nur alphabetisch ganz gut passt, sondern auch aufgrund der Aktualit&#228;t: Der Dienst, den ich seit einigen Monaten teste, hat am 3. Dezember 2008 die private beta <a href="http://blog.brightkite.com/2008/12/03/brightkite-now-in-public-beta/" target="_blank">verlassen</a> und ist nun &#246;ffentlich zug&#228;nglich. Dennoch sei eines vorausgeschickt: Nach wie vor f&#252;hlt man sich in diesem geobasierten Social Network recht einsam. Heute fand ich im 4000-Meter-Radius rund ums B&#252;ro bei Sympra, Stuttgart, gerade einmal drei andere Nutzer. Dennoch finde ich das Prinzip von brightkite so interessant, dass ich dieses geobasierte Social Network in n&#228;chster Zeit weiter testen werde. Einen ersten Eindruck davon, wie es auf den iPhone funktioniert, vermittelt das Video.<br />
<object width="400" height="225" data="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=1984673&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=0&amp;color=&amp;fullscreen=1" type="application/x-shockwave-flash"><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=1984673&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=0&amp;color=&amp;fullscreen=1" /></object><br />
<a href="http://vimeo.com/1984673">Brightkite for the iPhone</a> from <a href="http://vimeo.com/user407515">Brightkite</a> on <a href="http://vimeo.com">Vimeo</a>.</p>
<p>Brightkite geh&#246;rt zu einer ganzen Reihe geobasierter Social Networks und funktioniert plattform&#252;bergreifend via Webbrowser, SMS oder iPhone-Applikation. Nutzer k&#246;nnen von dem Dienst alles erwarten, was ein Social Network bietet &#8211; Profile, die M&#246;glichkeit, Notizen und Content wie Fotos zu ver&#246;ffentlichen, ein Netzwerk mit Kontakten aufzubauen und Kommunikationsberechtigungen plus Datenfreigaben flexibel zu konfigurieren. Zudem existiert beispielsweise eine Schnittstelle zu Twitter; das Finden vorhandener Twitter-Kontakte bei brightkite ist kinderleicht und naturgem&#228;&#223; ohne Eingabe des Twitter-Kennworts m&#246;glich.</p>
<p>Was bei brightkite hinzukommt, ist das &#8220;Einchecken&#8221; an bestimmten Orten: Via iPhone oder auch Webbrowser kann ich brightkite jederzeit mitteilen, wo ich mich gerade aufhalte. Diese Information wird sodann &#8211; je nach gew&#228;hlter Einstellung &#8211; aller Welt oder aber lediglich meinen entsprechend autorisierten brightkite-Kontakten mitgeteilt. Entscheide ich mich als Nutzer f&#252;r einen &#246;ffentlichen Checkin, so kann ich die Information beliebig weiterverteilen und dank RSS beispielsweise in meinen <a href="http://www.friendfeed.com/jodeleit" target="_blank">FriendFeed</a> integrieren. Sinn und Zweck: die M&#246;glichkeit zur Kontaktaufnahme.<span id="more-303"></span>Das mag zun&#228;chst bedenklich klingen, kann aber durchaus Sinn ergeben &#8211; nicht nur im Umfeld von Messen und Branchenevents, in dem schon heute so mancher Mensch beispielsweise via Xing-Statusmessage postet: &#8220;Bin auf der CeBIT.&#8221; Anrufe wie &#8220;Sind Sie auch auf der Messe?&#8221; w&#252;rden sich er&#252;brigen, h&#228;tten geobasierte Social Networks wie brightkite sich bereits durchgesetzt.</p>
<p>Dass selbige ganz besondere Datenschutzprobleme und sicherlich ernstzunehmende Gefahren aufweisen, hat Sebastian K&#252;pers in einem ausf&#252;hrlichen Beitrag bereits Ende Oktober ausf&#252;hrlich <a href="http://pixelsebi.com/2008-10-29/brightkite-eindrucke-datensicherheit-und-tipps-zur-privatsphare/" target="_blank">beleuchtet</a>. Ich schlie&#223;e mich den von ihm ge&#228;u&#223;erten Bedenken grund&#228;tzlich an. Immerhin: brightkite bietet fein abstimmbare Einstellungen zur Privatsph&#228;re an. So l&#228;sst sich f&#252;r jeden einzelnen Kontakt definieren, ob er den eigenen Aufenthaltsort exakt abrufen kann oder nur mit verminderter Genauigkeit, also lediglich bis auf Ebene der Stadt und nicht bis zur genauen Anschrift. Bestimmten Orten wiederum lassen sich abweichende Privacy-Settings zuweisen; ich habe heute beispielsweise eingestellt, dass Check-Ins an meiner gesch&#228;ftlichen Anschrift grunds&#228;tzlich &#246;ffentlich abrufbar sind. Die Frage ist nur: Beh&#228;lt man als aktiver brightkite-Nutzer im Alltag tats&#228;chlich den &#220;berblick &#252;ber all die get&#228;tigten Einstellungen und ihre potenziellen Auswirkungen?</p>
<p>Sicherlich ist das &#8220;Einchecken&#8221; an bestimmten Orten und damit die (halb-) &#246;ffentliche Bekanntgabe des aktuellen Aufenthaltsortes f&#252;r den Durchschnittsmenschen nur im Ausnahmefall sinnvoll und w&#252;nschenswert. Darauf nimmt brightkite dadurch R&#252;cksicht, dass ein Checkin stets manuell erfolgt. Auch wenn ein Nutzer dem Social Network momentan nicht oder grunds&#228;tzlich niemals mitteilt, an welchem Ort er sich gerade befindet, kann er sich dennoch in der &#8211; &#8220;virtuellen&#8221; &#8211; Umgebung am jeweiligen Platz  umschauen. Handy-Browser oder iPhone-Applikation erlauben es, eingecheckte User an jedem beliebigen Platz weltweit abzufragen und zu kontaktieren. Zudem hat jeder Ort in brightkite einen &#8220;Placestream&#8221;, also einen Verlauf der Aktivit&#228;ten und ver&#246;ffentlichten Medien. brightkite-Nutzer k&#246;nnen sich Fotos und Notizen anschauen, die andere Nutzer dort zuvor hinterlassen haben. So entsteht &#8211; entsprechende Nutzerdichte und -frequenz vorausgesetzt &#8211; eine digitale Reputation f&#252;r bestimmte Orte, wie ich sie im Sympra-Blog vor wenigen Tagen in meinem Beitrag <a href="http://blog.sympra.de/2008/12/03/online-pr-web-meets-reality/" target="_blank">&#8220;Online-PR: Web meets Reality&#8221;</a> beschrieben habe. In fernerer Zukunft kann dies in vielerlei Hinsicht interessant werden &#8211; etwa, wenn man sich &#252;ber einen m&#246;glichen Urlaubsort informieren m&#246;chte. Man fliegt dann einfach einmal &#8211; virtuell &#8211; dort vorbei, befragt User, die sich dort aufhalten oder aufgehalten haben, st&#246;bert in hinterlassenen Notizen.</p>
<p>Sehr innovativ und faszinierend: Im November hat brightkite die neue Funktion der &#8220;Wall&#8221; f&#252;r beliebige Orte, Nutzer oder Suchbegriffe geschaffen. Wie das funktioniert, soll ein von mir eingerichtetes Beispiel zeigen: Ich habe f&#252;r unsere <a href="http://brightkite.com/wall/window?type=place&amp;sms_code=intl&amp;checkins=true&amp;identifier=Stafflenbergstra%C3%9Fe%2032%2C%20Stuttgart%2C%20Baden-W%C3%BCrttemberg%2070184%2C%20DE&amp;radius=block" target="_blank">Agenturanschrift</a> eine Wall eingerichtet. Jeder, der via brightkite dort vorbeischaut, kann eine Nachricht hinterlassen. Ebenso ist es jederzeit m&#246;glich, via SMS eine Nachricht an die Sympra-Wall zu schreiben. Sinn ergibt diese Funktion beispielsweise im Rahmen von Diskussionsveranstaltungen, bei denen die Wall via Beamer oder TFT-Bildschirm gezeigt und wird und als zus&#228;tzlicher R&#252;ckkanal sowohl f&#252;r die Anwesenden als auch f&#252;r Webcast-Zuschauer dient. Ich kenne &#246;ffentliche Walls f&#252;r einen bestimmten Ort beispielsweise von Nokia-Events. Was bisher nur mit erheblichem technischem Aufwand m&#246;glich war erm&#246;glicht brightkite nun im Handumdrehen &#8211; und ich freue mich bereits auf die n&#228;chste Gelegenheit, mit geobasierten Walls bei eigenen Veranstaltungen zu experimentieren. Sch&#246;n w&#228;re es allerdings, bei solchen &#246;ffentlichen Eins&#228;tzen eine flexible Moderationsm&#246;glichkeit zu haben&#8230;</p>
<p>Wer nach Lekt&#252;re dieses Postings in Stirnrunzeln oder Kopfsch&#252;tteln verf&#228;llt sei auf eine Wette eingeladen: Ich gehe fest davon aus, dass die eine oder andere Funktion, die wir heute bereits bei brightkite finden, innerhalb weniger Jahre auch bei den heute marktf&#252;hrenden Social Networks Normalit&#228;t sein wird. Gerade das Einchecken an einem bestimmten Ort ist aus meiner Sicht beispielsweise durchaus f&#252;r Business-Netzwerke wie Xing geeignet.</p>
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		<title>Serie Social Networks: aka-aki</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Dec 2008 18:31:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard Jodeleit</dc:creator>
				<category><![CDATA[Social Networking]]></category>
		<category><![CDATA[aka-aki]]></category>
		<category><![CDATA[Digital Strategy]]></category>
		<category><![CDATA[Mobile Applications]]></category>
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		<description><![CDATA[Wie angek&#252;ndigt m&#246;chte ich in meinem pers&#246;nlichen Blog im Rahmen einer kleinen Serie die Social Networks vorstellen, die ich selbst nutze und kennengelernt habe. Den Anfang macht aka-aki – ein 2007 an den Start gegangenes Netz, das nicht prim&#228;r geobasiert ist wie beispielsweise brightkite, sondern n&#228;hebasiert. &#220;ber geo- und n&#228;hebasierte Netze und Inhalte sowie deren Auswirkung ...]]></description>
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<p class="wp-flattr-button"></p><p>Wie angek&#252;ndigt m&#246;chte ich in meinem pers&#246;nlichen Blog im Rahmen einer kleinen Serie die Social Networks vorstellen, die ich selbst nutze und kennengelernt habe. Den Anfang macht <a href="http://www.aka-aki.com" target="_blank">aka-aki</a> – ein <a href="http://blog.jodeleit.de/?p=59" target="_self">2007 an den Start gegangenes</a> Netz, das nicht prim&#228;r geobasiert ist wie beispielsweise <a href="http://brightkite.com" target="_blank">brightkite</a>, sondern n&#228;hebasiert. &#220;ber geo- und n&#228;hebasierte Netze und Inhalte sowie deren Auswirkung auf die Medien- und Kommunikationsbranche habe ich heute auch <a href="http://blog.sympra.de/2008/12/03/online-pr-web-meets-reality/" target="_blank">bei Sympra gebloggt</a>.</p>
<p><a href="http://blog.jodeleit.de/?p=59" target="_self"></a></p>
<div id="attachment_291" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://blog.jodeleit.de/wp-content/uploads/2008/12/akaakisticker.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-291" src="http://blog.jodeleit.de/wp-content/uploads/2008/12/akaakisticker-150x150.jpg" alt="Akaakisticker-150x150 in " width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Beliebte Sticker bei aka-aki</p></div>
<p>Wie bei anderen Social Networks ebenfalls legen die User von aka-aki im Web ihr pers&#246;nliches Profil an. Das funktioniert etwas anders als bei Xing oder Facebook, n&#228;mlich mit „Stickern“, die sich jeder Nutzer ans Profil heften und damit pers&#246;nliche Eigenschaften und Interessen zum Ausdruck bringen kann.</p>
<p>Das Besondere an aka-aki ist jedoch die mobile Nutzung. Eine Handy-Software f&#252;r bluetooth- und javaf&#228;hige Handys sorgt daf&#252;r, dass jede Begegnung zwischen zwei aka-aki-Nutzern registriert wird. Mit Hilfe dieses Java-Clients protokolliert das Handy jedes Bluetooth-Signal in der Umgebung mit und gleicht die jeweilige Ger&#228;tekennung mit den aka-aki-Datenbanken ab. Ger&#228;te, die nicht f&#252;r den aka-aki-Client geeignet sind, etwa das Autotelefon oder andere leider nicht f&#252;r Java-Software geeignete Produkte wie das iPhone, lassen sich dennoch bei aka-aki registrieren, wozu leider ein bluteooth-f&#228;higer PC ben&#246;tigt wird. So aktivierte Ger&#228;te &#8211; &#8220;verzauberte&#8221;, wie sie bei aka-aki hei&#223;en, k&#246;nnen dann von Mitgliedern der Community erkannt werden, aber nicht selbst aktiv Ger&#228;te aufsp&#252;ren. Dennoch erhalten beide Seiten im Anschluss an eine Begegnung Kenntnis voneinander &#8211; via Webinterface. F&#252;r das iPhone hat aka-aki schon vor Monaten eine geeignete, meines Erachtens wohl browserbasierte Applikation angek&#252;ndigt, h&#252;llt sich aber in Schweigen (siehe Kommentare <a href="http://blog.aka-aki.com/?p=268" target="_blank">hier</a>), was das Release-Datum betrifft. Eigentlich kein Wunder: Weil Zusatzanwendungen auf dem iPhone nicht im Hintergrund laufen k&#246;nnen wird es aka-aki hier ebenso schwer haben wie Instant-Messaging-Anwendungen, die auf dem Apple-Ger&#228;t ebenfalls einfach nicht abheben wollen.</p>
<p>Hat man dagegen das Gl&#252;ck, ein voll kompatibles Ger&#228;t sein Eigen zu nennen, l&#228;uft also der aka-aki-Client auf dem Handy, so entsteht in k&#252;rzester Zeit eine beachtliche Liste registrierter Ger&#228;tenamen, die am Ger&#228;t selbst, aber auch im Mitgliederbereich von aka-aki im Web eingesehen werden kann. Ein Highlight ist es nat&#252;rlich, wenn eines der registrierten Ger&#228;te tats&#228;chlich einem anderen aka-aki-Nutzer geh&#246;rt: Dann ist die Neugierde gro&#223;, Profile werden gegenseitig besucht und Kontakte gekn&#252;pft. So stellen sich das zumindest die K&#246;pfe hinter aka-aki vor, einige junge Leute in Berlin. Dort, in Berlin, ist die Dichte an aka-aki-Nutzern angeblich auch gro&#223; genug, dass eine gewisse Wahrscheinlichkeit besteht, andere Nutzer zu treffen, die dem Netzwerk tats&#228;chlich angeh&#246;ren. Ich selbst habe w&#228;hrend einer mehrw&#246;chigen Testphase in Stuttgart und anderen St&#228;dten leider trotz bisher 982 registrierter Bluetooth-Kontakte lediglich ein einziges aka-aki-Mitglied „getroffen“.</p>
<p>Das ist genau der Knackpunkt: N&#228;hebasierte Netze leiden unter dem Henne- und Ei-Problem. Die Nutzung eines mobilen Clients f&#252;r n&#228;hebasiertes Social Networking wird erst dann attraktiv, wenn die kritische Masse von Nutzern erreicht ist. Von dieser kann man im Moment bei keinem der geo- und n&#228;hebasierten Dienste sprechen, was schade ist und zu wenig Optimismus Anlass gibt (siehe auch <a href="http://www.techcrunch.com/2007/09/11/the-holy-grail-for-mobile-social-networks/" target="_blank">Techchrunch</a> mit einer interessanten &#220;bersicht &#228;hnlicher Dienste).</p>
<p>Aus diesem Grunde sehr positiv: aka-aki erkennt seit Ende Oktober nicht nur via Bluetooth, wer in der N&#228;he ist, sondern wertet zus&#228;tzlich Informationen aus dem Mobilfunknetz (Cell ID) aus. So k&#246;nnen sich nicht nur Nutzer finden, die wenige Schritte voneinander entfernt sind, sondern auch Menschen im gleichen Stadtteil oder in der gleichen Region.</p>
<p>Fazit aus meiner Sicht: aka-aki bleibt ein sehr interessanter Ansatz, es dauert nun aber schon verd&#228;chtig lange mit dem Erreichen der kritischen Masse. Dem Team weiterhin viel Gl&#252;ck!</p>
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