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	<title>Bernhard Jodeleit Blog &#187; Public Relations</title>
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		<title>F&#252;nf knallharte PR-Tricks&#8230;</title>
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		<pubDate>Mon, 15 Mar 2010 17:10:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard Jodeleit</dc:creator>
				<category><![CDATA[Public Relations]]></category>
		<category><![CDATA[Vermischtes]]></category>
		<category><![CDATA[#dek21]]></category>
		<category><![CDATA[Sperrfristen]]></category>

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&#8230;sogar mit Embargo!
Kollege Harald Ehren schreibt bei #dek21 &#252;ber die Angewohnheit von Public-Relations-Menschen, Journalisten Dinge &#8220;off the records&#8221; wissen zu lassen. Als reine Hintergrundinformation, nicht zitierf&#228;hig. Oder: zitierf&#228;hig &#8211; aber erst ab einem gewissen Datum. Ich musste bei der Lekt&#252;re dieser Zeilen schmunzeln, weil ich selbst so viele Jahre lang auf Journalistenseite mit diesem Mechanismus [...]]]></description>
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<p>&#8230;sogar mit Embargo!</p>
<p>Kollege Harald Ehren schreibt bei <a href="http://www.dek21.de">#dek21</a> &#252;ber die Angewohnheit von Public-Relations-Menschen, Journalisten Dinge &#8220;off the records&#8221; wissen zu lassen. Als reine Hintergrundinformation, nicht zitierf&#228;hig. Oder: zitierf&#228;hig &#8211; aber erst ab einem gewissen Datum. Ich musste bei der Lekt&#252;re dieser Zeilen schmunzeln, weil ich selbst so viele Jahre lang auf Journalistenseite mit diesem Mechanismus zu tun hatte und dabei den merkw&#252;rdigsten Spielarten begegnet bin. Hier die f&#252;nf lustigsten &#8211; und wie sie bisher (manchmal) funktioniert haben:</p>
<div id="attachment_947" class="wp-caption alignnone" style="width: 310px"><a href="http://blog.jodeleit.de/wp-content/uploads/2010/03/steine-latest.jpg"><img class="size-medium wp-image-947" src="http://blog.jodeleit.de/wp-content/uploads/2010/03/steine-latest-300x107.jpg" alt="Steine-latest-300x107 in " width="300" height="107" /></a><p class="wp-caption-text">Achtung! Embargo! (Foto: Knipsermann, photocase)</p></div>
<h3>1. Die &#220;berrumpelungsmethode</h3>
<p>Sehr beliebt und wirkungsvoll, probieren Sie es mal aus. Erz&#228;hlen Sie einem Journalisten im Rahmen eines Hintergrundgespr&#228;ches, am besten w&#228;hrend der Nahrungsaufnahme, etwas, was Sie auf keinen Fall im entsprechenden Medium lesen m&#246;chten. Wichtig: Das Ganze muss ohne Vorwarnung kommen, blo&#223; nicht vorher herauszufinden versuchen, ob er&#8217;s schon wei&#223;. Also: Fix die unliebsame Hintergrundinformation platziert, etwa das erwartete Jahresdefizit. Oder dass der CEO bald abdankt. Dann schieben Sie im gleichen Atemzug nach: &#8220;Aber das jetzt unter uns und off the records. Ich verlass&#8217; mich auf Sie.&#8221; Ergebnis: Der Journalist vertraut Ihnen, ist Ihnen dankbar &#8211; und schreibt nichts &#252;ber den genannten Fakt.</p>
<h3>2. Die Mitleidsmasche</h3>
<p>Ebenfalls eine sehr effektive Methode, um Journalisten zur Einhaltung Ihrer Sperrfrist zu motivieren. Lassen Sie keine Gelegenheit aus, dar&#252;ber zu jammern, wie andere Redakteure Sie mit w&#252;sten Angriffen &#252;berziehen, falls irgend ein Medium vor dem Ablauf der von Ihnen verordneten Sperrfrist berichtet. Am besten bringen Sie drohenden Jobverlust Ihrerseits ins Spiel. Ihr Schicksal h&#228;ngt an der Einhaltung der Sperrfrist. Vor dem Spiegel &#252;ben! Wichtig: Leidenden Blick nicht vergessen und am besten unausgeschlafen zum Hintergrundgespr&#228;ch erscheinen!</p>
<h3>3. Die Illoyalit&#228;tsnummer</h3>
<p>Prim&#228;r f&#252;r Agenturmitarbeiter geeignet und extrem am&#252;sant. Was ich in den Jahren als Journalist an negativen Aussagen von Agenturmenschen &#252;ber deren eigene Kunden geh&#246;rt habe &#8211; keine noch so wohlgen&#228;hrte Kuh h&#228;tte ausreichend Haut daf&#252;r. Vereinzelt verfolgen aber auch Pressesprecher selbst die Taktik. Sie funktioniert ganz einfach: keine Gelegenheit auslassen, das eigene Unternehmen und vor allem dessen Produkte und Dienstleistungen schlechtzureden. Das stimmt Journalisten gn&#228;dig &#8211; vielleicht.</p>
<h3>4. Die Drohgeb&#228;rde</h3>
<p>Was in der Tierwelt Knurren, Fauchen und Aufplustern, ein weit aufgerissenes Maul und eine kerzengerade K&#246;rperhaltung bewirken, das klappt in der Medienbranche mit dem Non Disclosure Agreement. Informationen werden nicht nur mit Sperrfrist weitergegeben. Nein, das kann ja jeder. Sie setzen ganz gelassen noch eins drauf! Der Journalist muss zuvor schriftlich best&#228;tigen, dass er auf der Stelle in Schwefel und Asche versinkt, wenn er vorher auch nur ein Sterbensw&#246;rtchen &#246;ffentlich werden l&#228;sst. Gern erinnere ich mich an eine viele Jahre zur&#252;ckliegende &#8211; so wirklich erlebte &#8211; Szene: Ich hatte mich geziert, ein solches &#8211; urspr&#252;nglich auf oder unter meinem Teller platziertes! &#8211; NDA zu unterschreiben, in dem ich mich verpflichtete, &#8220;eine Vertragsstrafe zu bezahlen, die M. nach billigem Ermessen festlegt&#8221;, falls ich zu fr&#252;h berichte. Am Ende &#252;berzeugte mich ein Agenturmitarbeiter w&#228;hrend der Fahrt in einer frei &#252;ber dem Abgrund schwebenden Gondel. Mit dem Fenster des Gondelausstiegs als Unterlage unterschrieb ich das Dokument. Im letzten Moment&#8230; vor der Produktpr&#228;sentation.</p>
<h3>5. Die Duzmaschine</h3>
<p>Wem die vier Methoden (also eins bis vier) zu kompliziert sind: Einfach jeden Journalisten duzen &#8211; klappt garantiert. Das schafft n&#228;mlich brutal viel N&#228;he. Letztere ist nat&#252;rlich ein idealer N&#228;hrboden f&#252;r Embargo, Sperrfrist, NDA.</p>
<h3>6. <span style="color: #ff0000;">Vorsicht!</span> Warum 1) bis 5) nicht mehr klappen</h3>
<p>Sie ahnen schon, da war Ironie im Spiel; so wirklich guten Gewissens empfehlen m&#246;chte ich diese Methoden keinem Kollegen. Was wahr ist: Ich habe all die beschriebenen Vorgehensweisen ausf&#252;hrlichst w&#228;hrend meinen fr&#252;heren journalistischen T&#228;tigkeiten am eigenen Leib erfahren. Und ich k&#246;nnte mir vorstellen, dass sie heute&#8230; nicht mehr so gut funktionieren.</p>
<p>Schuld ist mal wieder dieses Internet! Man kann sich einfach nicht mehr darauf verlassen, dass etwas off the records bleibt. Es ist nicht mehr sicher, dass gegen&#252;ber eigentlich gar nicht so vertrauten Journalisten pseudo-vertraulich Ausgesprochenes auch vertraulich bleibt. Bevor ich mich auf die Verschwiegenheit meines Gegen&#252;bers verlassen kann oder darauf, dass der unversch&#228;mte oder rechtswidrige Inhalt meines Non Disclosure Agreement nicht einfach &#246;ffentlich im Web disclosed wird, muss ich richtig viel Vertrauen aufbauen &#8211; ich meine <em>richtig</em> viel. Wobei ich dann ja eigentlich kein NDA mehr ben&#246;tige.</p>
<p>Und: Nicht einmal das Unausgesprochene ist mehr sicher vor diesem Internet! Die Augen ge&#246;ffnet hat mir ein Erlebnis auf dem Deutschen Multimedia-Kongress, dem DMMK 2009. Dort formulierte ein Verlagsmanager Schm&#228;hkritik an einem Suchkonzern &#8211; beinahe, denn er verkniff sich das entscheidende Wort und sagte entschlossen, er werde das Wort jetzt <em>nicht</em> sagen. Zehn Sekunden sp&#228;ter stand das Wort im Internet &#8211; korrekt verschlagwortet per Twitter. Gl&#252;ckwunsch!</p>
<p><a href="http://dek21.de/die-thesen/">Dek 21 &#8211; die Thesen<br />
</a>und dort: <a href="http://dek21.de/2010/03/10/embargo-fur-medienmagerquark-2/">Harald Ehren fordert &#8220;Embargo f&#252;r Medienmagerquark&#8221;<br />
</a><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Geheimhaltungsvertrag">NDA &#8211; der Geheimhaltungsvertrag (Wikipedia)</a></p>
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		<title>Mit verdeckten PR-Aktivit&#228;ten in den Abgrund</title>
		<link>http://blog.jodeleit.de/mit-verdeckten-pr-aktivitaeten-in-den-abgrund/</link>
		<comments>http://blog.jodeleit.de/mit-verdeckten-pr-aktivitaeten-in-den-abgrund/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 13 Mar 2010 13:44:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard Jodeleit</dc:creator>
				<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Public Relations]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media Relations]]></category>
		<category><![CDATA[Guerilla]]></category>
		<category><![CDATA[Strategie]]></category>

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		<description><![CDATA[

Immer wieder werden Unternehmen dabei ertappt, dass sie im Web keine Transparenz walten lassen. Es wird schmerzhaft und peinlich, wenn Kommunikationsprofis versuchen, die eigenen Zielgruppen an der Nase herumzuf&#252;hren. Das hat weder mit Public Relations noch mit Werbung etwas zu tun &#8211; eher mit Betrug.
Der folgende Text ist ein Vorab-Auszug aus dem Mitte 2010 erscheinenden [...]]]></description>
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<p>Immer wieder werden Unternehmen dabei ertappt, dass sie im Web keine Transparenz walten lassen. Es wird schmerzhaft und peinlich, wenn Kommunikationsprofis versuchen, die eigenen Zielgruppen an der Nase herumzuf&#252;hren. Das hat weder mit Public Relations noch mit Werbung etwas zu tun &#8211; eher mit Betrug.</p>
<div id="attachment_937" class="wp-caption alignnone" style="width: 310px"><a href="http://blog.jodeleit.de/wp-content/uploads/2010/03/luege-latest.jpg"><img class="size-medium wp-image-937" src="http://blog.jodeleit.de/wp-content/uploads/2010/03/luege-latest-300x110.jpg" alt="Luege-latest-300x110 in " width="300" height="110" /></a><p class="wp-caption-text">Lange Nase, kurze Beine - willkommen bei den Experten verdeckter PR (Foto: kallejipp, photocase)</p></div>
<p><em>Der folgende Text ist ein Vorab-Auszug aus dem Mitte 2010 erscheinenden Buch </em><a href="http://blog.jodeleit.de/social-media-relations"><em>Social Media Relations</em></a><em>.</em></p>
<p>Unter den bekannteren F&#228;llen: die Deutsche Bahn, die Marketingagenturen damit beauftragt hatte, fingierte positive Kundenmeinungen ins Netz zu stellen. Unter Anderem sind, wie der Deutsche PR-Rat DRPR im Rahmen einer Untersuchung festgestellt hat, im Jahr 2007 insgesamt 1,7 Millionen Euro an die Agentur European Public Policy Advisers (EPPA) geflossen, die mit diesem Budget verdeckte PR-Ma&#223;nahmen durchgef&#252;hrt hat. Es wurden laut DRPR Blogs und Internetforen beeinflusst, Leserbriefe geschrieben und beispielsweise eine gefakte Stra&#223;enumfrage auf YouTube eingestellt. Bei all diesen Ma&#223;nahmen sei der Auftraggeber nicht genannt worden. Im Web 2.0 seien systematisch fingierte Beitr&#228;ge ver&#246;ffentlicht und unter Anderem das Forum von SPIEGEL online unterwandert worden, um auf die eingestellten bahnfreundlichen Inhalte zu verweisen, stellt der PR-Rat in seinem Beschluss fest. Als der Vorgang aufflog, war eine &#246;ffentliche R&#252;ge des Deutschen PR-Rats f&#252;r die Bahn und die beteiligte Agentur die Folge. V&#246;llig zurecht, denn diese hatten grundlegende Codizes der Kommunikationsbranche verletzt, in denen Transparenz und Redlichkeit in der &#214;ffentlichkeitsarbeit gefordert werden, konkret den Code de Lisbonne und die DRPR-Richtlinie zur Kontaktpflege im politischen Raum.</p>
<h3>Mit Fake-Rezensionen auf Kundenfang</h3>
<p>Mir liegen Unterlagen vor, aus denen hervorgeht, dass nach wie vor Agenturen mit &#228;hnlichen Angeboten auf Kundenfang sind. Dabei wird angeboten, positive Nutzerrezensionen im Dutzend gegen Bezahlung ins Internet zu stellen. Ein klarer Versto&#223; gegen alle g&#228;ngigen Codizes, zu denen sich seri&#246;s arbeitende Public-Relations-Agenturen verpflichten. Zudem ist ein solches Vorgehen nicht mit dem Wettbewerbsrecht vereinbar. Ebenso werden von sogenannten Twitter-Spezialisten oder „Twit-Coaches“ Follower in Hunderterpacks verkauft. Andere Dienstleister bauen mit Spam-Methoden Twitter-Accounts auf und verkaufen sie dann weiter. Dabei kommt den dubiosen Anbietern entgegen, dass sich der Name eines Twitter-Accounts auch nachtr&#228;glich &#228;ndern l&#228;sst.</p>
<p>Solche Aktivit&#228;ten sind nicht nur unmoralisch und sch&#228;dlich f&#252;r die gesamte Kommunikationsbranche. Sie sind auch gef&#228;hrlich. Es ist ein wenig wie bei Steuerhinterziehung: Das Ganze kann funktionieren und unentdeckt bleiben, es kann aber auch ans Tageslicht kommen und dann ein Vielfaches der potenziellen Einsparung und Reichweite an Schaden und &#246;ffentlicher Schmach nach sich ziehen. Oder, wenn das Vorgehen allzu naiv war, auch Spott. So erging es dem IT-Hardwareanbieter Belkin: Ein Mitarbeiter des Unternehmens hatte auf der Amazon-Plattform „Mechanical Turk“, auf der Dienstleistungen ausgeschrieben werden k&#246;nnen, angeboten, f&#252;r jeweils ein positive F&#252;nf-Sterne-Rezension eines Produktes 65 Cent zu bezahlen. Die Reaktionen aus dem Social Web waren entsprechend h&#228;misch. Belkin-Chef Mark Reynoso entschloss sich zu einem &#246;ffentlichen Entschuldigungsschreiben. Doch selbst Medienunternehmen sind nicht vor peinlichen Fehlern durch die Verlockungen des Guerilla-Marketing gefeit: Anfang 2010 schlie&#223;lich machte das Onlinemarketing der S&#252;ddeutschen Zeitung Negativschlagzeilen. Der Chef der Abteilung hatte bei dem Schweizer Unternehmen Trigami bezahlte Blogbeitr&#228;ge &#252;ber die iPhone-Applikation der SZ in Auftrag gegeben. Als die Sache an die &#214;ffentlichkeit kam, war der Imageschaden immens. Gipfel der Angelegenheit war, dass die Onlineredaktion sich &#246;ffentlich von der Verfehlung ihrer eigenen Marketingabteilung distanzierte. Auf sueddeutsche.de hie&#223; es: „Die Redaktion der S&#252;ddeutschen Zeitung war &#252;ber die Trigami-Kampagne ebenso wenig informiert wie die Redaktion von sueddeutsche.de. Beide verurteilen den Versuch, &#252;ber bezahlte Blog-Eintr&#228;ge Werbung zu treiben.“</p>
<h3>Rezensionen zu f&#228;lschen ist verwerflich &#8211; und riskant</h3>
<p>Verdeckte Aktivit&#228;ten im Web 2.0 sind demnach nicht nur moralisch verwerflich, sie sind auch riskant.  Kundenrezensionen werden f&#252;r Unternehmen immer wichtiger, keine Frage. Doch diese Rezensionen zu f&#228;lschen, indem man sie selbst unter falscher Identit&#228;t abgibt, ist fatal. Wer so vorgeht, bringt nicht nur das eigene Unternehmen oder, bei Agenturen, den Kunden in gro&#223;e Gefahr. Er besch&#228;digt zugleich den gesamten Berufsstand der Public Relations. Die Gefahr des Entdecktwerdens ist nicht zu untersch&#228;tzen. Wer im Social Web unter falscher Identit&#228;t unterwegs ist muss umfangreiche technische Vorsichtsma&#223;nahmen treffen. Das beginnt bei der E-Mail-Adresse, die bei Anmeldung in Social Networks verwendet wird. W&#228;hrend ich diese Zeilen schreibe teste ich das Plugin Rapportive f&#252;r GoogleMail – was zur Folge hat, dass ich erkennen kann, in welchen Social Networks Sie registriert sind, wenn Sie mir eine E-Mail schreiben. Sie meinen, ich darf das nicht? Nun – wichtig ist, dass Sie wissen, dass Ihr Wettbewerb unter Umst&#228;nden mit solchen Werkzeugen arbeitet. Tools wie Flowtown oder Spokeo liefern ebenfalls detailliert Auskunft dar&#252;ber, wer wo registriert ist, und es gibt noch zahlreiche weitere Recherchedienste, manche bieten Sonderpreise f&#252;r Personaler. Und selbst ganz naiv vorgehende Menschen k&#246;nnten verdeckten Aktivit&#228;ten auf die Spur kommen: Wer sich hinrei&#223;en l&#228;sst, Facebook oder andere Social Networks Zugriff auf das eigene Adressbuch zu gew&#228;hren, der erh&#228;lt im Gegenzug ebenfalls fein s&#228;uberlich gelistet, welcher Mensch unter welcher E-Mail-Adresse und welchem Facebook-Namen registriert ist. Ich wei&#223; aus erster Hand, dass dabei schon mancher vereintlich geheime Spa&#223;-Account pl&#246;tzlich ans Licht der &#214;ffentlichkeit kam, mit entsprechenden R&#252;ckschlussm&#246;glichkeiten auf die Interessen des Inhabers. Peinlich. Haben Sie sich bei einem Social Network unter Ihrer t&#228;glich verwendeten E-Mail-Adresse registriert, ist es mit der Anonymit&#228;t also schon einmal vorbei. Doch nicht genug – auch Ihr Internetanschluss k&#246;nnte Sie verraten, wenn Sie vermeintlich inkonito aktiv sind. Zwar d&#252;rfen Firmen in Deutschland IP-Adressen nur noch wenige Tage lang zur akuten Gefahrenabwehr speichern, doch Sie sollten dennoch damit rechnen, dass jeder Schritt, den Sie im Internet gehen, Ihnen zugeordnet und noch lange Zeit sp&#228;ter nachvollzogen werden kann.</p>
<p>Nun gibt es, wie oben beschrieben, tats&#228;chlich Spezialdienstleister, die genug kriminelle Energie aufbringen, Ihnen ein Rundum-Sorglos-Paket f&#252;r gef&#228;lschte Rezensionen zu Ihren Produkten oder Dienstleistungen anzubieten. Sie bezeichnen sich gern als Agenturen f&#252;r Internet-Marketing oder -Promotion und geben sich einen professionellen, seri&#246;sen Anstrich. Logisch: Niemand verdient ausschlie&#223;lich mit gef&#228;lschten Rezensionen sein Geld, es handelt sich nur um eines neben mehreren anderen Produkten, die durchaus seri&#246;s sein k&#246;nnen. Lassen Sie sich nicht davon blenden und lassen Sie sich nicht auf Fake-Rezensionen ein, sonst k&#246;nnten Sie eine &#228;hnliche Bauchlandung erleben wie Deutsche Bahn &amp; Co. Deren damals zust&#228;ndiger Marketingchef Ralf Klein-B&#246;lting wurde nach den oben beschriebenen verdeckten PR-Aktionen entlassen und hat seitdem zus&#228;tzlich ein Google-Problem, das Sie leicht selbst nachvollziehen k&#246;nnen.</p>
<p>Wenn Kunden mich aufgrund negativer Bewertungen im Web ansprechen und um Rat fragen, so empfehle ich diesen Kunden in aller Regel, stillzuhalten oder aber, in schwerwiegenden F&#228;llen, den Kontakt zu den entsprechenden Rezensionsschreibern zu suchen, damit Ursachen gekl&#228;rt und erneute Entt&#228;uschungen vermieden werden k&#246;nnen. Niemals sollte der Rezensionsschreiber in irgendeiner Form unter Druck gesetzt werden, es sei denn, es handelt sich um eine b&#246;swillige falsche Tatsachenbehauptung. Aber Eines werde ich k&#252;nftig in Erw&#228;gung ziehen: Wenn ich im Web auf nachweislich gef&#228;lschte Rezensionen sto&#223;e oder mir wieder einmal ein Angebot oder eine Preisliste von Rezensionsf&#228;lschern auf den Tisch oder in den Posteingang flattert, so werde ich ernsthaft bedenken, das Ganze ans Licht der &#214;ffentlichkeit zu bringen.</p>
<p>Schlussfolgerungen lassen sich aus den vorgestellten beispielhaften F&#228;llen, die nur Spitzen gro&#223;er Eisberge sind, vor allem zwei ziehen: Zum Einen ist festzuhalten, dass im Web 2.0 durchaus Selbstreinigungskr&#228;fte vorhanden sind, die den Drahtziehern hinter unmoralischen Guerilla-Aktivit&#228;ten schnell brandgef&#228;hrlich werden. Zum Anderen kann jedem einmal ein Fehler unterlaufen, und sei es, weil ein neuer, ehrgeiziger Kollege insgeheim &#252;ber die Str&#228;nge schl&#228;gt. Daher ist es f&#252;r jedes Unternehmen ungemein wichtig, aktiv ein Netz von F&#252;rsprechern in Web 2.0 aufzubauen, auf das man sich im Krisenfall verlassen kann.</p>
<p>Links:</p>
<p><a href="http://www.pr-journal.de/images/stories/downloads/drpr_bahn_eppa_beschluss_090627.pdf">Beschluss des Deutschen Rats f&#252;r Public Relations DRPR zum Fall Deutsche Bahn<br />
</a><a href="http://www.drpr-online.de/statische/itemshowone.php4?id=6">Code de Lisbonne<br />
</a><a href="http://www.drpr-online.de/statische/itemshowone.php4?id=15">DRPR-Richtlinie zur Kontaktpflege im politischen Raum<br />
</a><a href="http://www.twittcc.com/Twitter-Followeraufbau.php">Follower kaufen beim &#8220;Twitcoach&#8221;<br />
</a><a href="http://www.belkin.com/pressroom/letter.html">Belkin entschuldigt sich f&#252;r Angebot bezahlter Rezensionen<br />
</a><a href="http://www.sueddeutsche.de/computer/412/500676/text/">S&#252;ddeutsche Zeitung Online distanziert sich vom eigenen Marketing<br />
</a></p>
<p>Erw&#228;hnte Tools:</p>
<p><a href="http://www.rapportive.com/">Rapportive<br />
</a><a href="http://www.flowtown.com/">Flowtown<br />
</a><a href="http://www.spokeo.com">Spokeo</a></p>
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		<item>
		<title>Konvergenz statt Kampagne</title>
		<link>http://blog.jodeleit.de/konvergenz-statt-kampagne/</link>
		<comments>http://blog.jodeleit.de/konvergenz-statt-kampagne/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 11 Mar 2010 09:33:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard Jodeleit</dc:creator>
				<category><![CDATA[Public Relations]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media Relations]]></category>
		<category><![CDATA[Community Management]]></category>
		<category><![CDATA[Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[PR]]></category>

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		<description><![CDATA[

Der folgende Text ist ein Vorab-Auszug aus dem Mitte 2010 erscheinenden Buch Social Media Relations.
 
 
 
 
Werbung und PR waren in der Vergangenheit deutlich voneinander abgegrenzt. Sowohl das Marketing als auch die Unternehmenskommunikation standen mit Medien in Kontakt, der reinen Lehre nach idealerweise mit unterschiedlichen Abteilungen. W&#228;hrend der Werber mit der Anzeigenabteilung sprach, [...]]]></description>
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<p><em>Der folgende Text ist ein Vorab-Auszug aus dem Mitte 2010 erscheinenden Buch </em><a href="http://blog.jodeleit.de/social-media-relations"><em>Social Media Relations</em></a><em>.</em></p>
<p><em> </em></p>
<p><em> </em></p>
<p><em> </em></p>
<p><em> </em></p>
<div id="attachment_928" class="wp-caption alignnone" style="width: 310px"><a href="http://blog.jodeleit.de/wp-content/uploads/2010/03/megafon-latest.jpg"><img class="size-medium wp-image-928" src="http://blog.jodeleit.de/wp-content/uploads/2010/03/megafon-latest-300x111.jpg" alt="Megafon-latest-300x111 in " width="300" height="111" /></a><p class="wp-caption-text">Zeitgem&#228;&#223;e Kampagnen? Foto: thetank, photocase</p></div>
<p>Werbung und PR waren in der Vergangenheit deutlich voneinander abgegrenzt. Sowohl das Marketing als auch die Unternehmenskommunikation standen mit Medien in Kontakt, der reinen Lehre nach idealerweise mit unterschiedlichen Abteilungen. W&#228;hrend der Werber mit der Anzeigenabteilung sprach, tauschte sich der Pressesprecher mit der Redaktion aus. Kein Geheimnis, dass Interessenverflechtungen und Querverbindungen dabei leider oft zum Alltag geh&#246;rten und heute noch geh&#246;ren.</p>
<p>Wenn ich nun feststelle, dass Werbung und &#214;ffentlichkeitsarbeit n&#228;her zusammenr&#252;cken m&#252;ssen, so m&#246;chte ich dabei keinesfalls die Trennung von Redaktion und Werbung in Frage stellen. Ich m&#246;chte auch nicht dazu aufrufen, dass sich Medien, gleich ob Print oder elektronisch, zu einer Vermengung monet&#228;rer Interessen mit redaktionellen Entscheidungen hinrei&#223;en lassen. Nein: Gerade PR-Profis m&#252;ssen sich solchen Tendenzen vehement entgegenstellen.</p>
<p>Dennoch m&#252;ssen Werber und PR-Verantwortliche in Sachen Onlinekommunikation k&#252;nftig den Schulterschluss suchen – wo aufgrund vorhandener Social-Media-Kompetenz in beiden Abteilungen m&#246;glich. Die Alternative: Einer &#252;bernimmt den Lead und schleift den anderen mit auf dem Weg durch die Abenteuerwelt von Social Media und Social Networking. Die Entscheidung &#252;ber Zust&#228;ndigkeiten kann von Unternehmen zu Unternehmen und Projekt zu Projekt unterschiedlich ausfallen.</p>
<p>Mikro Kaminski, Gesch&#228;ftsf&#252;hrer der Agentur “achtung!” in Hamburg, hat es in einem Gastbeitrag im Blog der PR-Agentur Sympra trefflich formuliert. PR-Profis k&#246;nne die Zukunft geh&#246;ren, schreibt er dort, weil sie seit jeher tiefer in den Dialog einsteigen. Weil sie schon bisher damit rechnen m&#252;ssen, dass im Rahmen einer Pressekonferenz oder eines unerwarteten Telefonanrufs vom kritischen Journalisten pl&#246;tzlich eine Nachfrage kommt, die so ganz und gar nicht in die liebevoll ausgefeilte Kommunikationsstrategie passt. Dem Werber konnte das bisher nicht ohne Weiteres passieren.</p>
<h3>Augenh&#246;he statt Kampagne</h3>
<p>Mit Social Media und Social Networking kommen Werber pl&#246;tzlich viel h&#228;ufiger auf Augenh&#246;he mit den Zielgruppen, die sie ansprechen m&#246;chten. Wer twittert oder bei Facebook Fans einsammelt, der bekommt pl&#246;tzlich ganz ungefiltert mit, was die Menschen da drau&#223;en &#252;ber die “Kampagne” denken. Pl&#246;tzlich – m&#246;chte ich behaupten – passt das Wort “Kampagne” eigentlich gar nicht mehr so richtig. Zum aus Richtung Public Relations kommenden Social-Media-Ansatz, den ich “Social Media Relations” nennen m&#246;chte, sowieso nicht. Doch auch zu anderen Ma&#223;nahmen mit Dialogorientierung nicht. Kampagne – kann ein Wort, das vom Ursprung her f&#252;r einen “Feldzug” steht, tats&#228;chlich f&#252;r eine Ma&#223;nahme im Rahmen seri&#246;ser, auf Dauer angelegter &#214;ffentlichkeitsarbeit stehen? Nein. Bei einem Feldzug m&#246;chte ich Menschen besiegen. Indem ich sie &#252;berrede. Oder &#252;bers Ohr haue. Genau das ergibt aus Sicht langfristig angelegter Public Relations keinen Sinn. Im Gegenteil, wer nachhaltig &#252;berzeugen m&#246;chte, muss hinter seinem Thema stehen und sich auf Augenh&#246;he mit seinen Dialogpartnern begeben. Das gilt k&#252;nftig immer mehr auch f&#252;r Werber.</p>
<p>Mir ist das Reflektieren des Begriffs “Kampagne” so wichtig, weil sich dabei unmittelbar offenbart, wie gro&#223; die Unterschiede in der Denke zwischen einem nach alter Schule journalisitsch ausgebildeten Public-Relations-Menschen und einem Werber sein k&#246;nnen. W&#228;hrend dem Werber die dialogorientierte und detailverliebte Herangehensweise eines PR-Menschen an eine Social-Media-Strategie ungemein umst&#228;ndlich, langsam und kostenintensiv vorkommen mag, nervt mich als PR-Mensch heute noch die eine oder andere Attit&#252;de, mit der Werber an solche Projekte herangehen. Hier mal kurz bei einem eigenen Foto- oder Videowettbewerb f&#252;r den Kunden ein paar Bewertungen aus dem eigenen Dunstkreis abgeben. Dort mal in einem Forum als Karl Keule einen bissigen Beitrag ablassen. All das geht aus Sicht von PR, die auf Basis etablierter moralischer Codizes steht, ganz und gar nicht. Ab und zu habe ich auch den Eindruck, dass Werber schlicht und ergreifend keine Lust haben, &#252;ber ihre tolle Idee und deren Umsetzung hinaus viel weiter zu denken, sich in die Perspektive der Zielgruppen hineinzuversetzen und zu &#252;berlegen, was die Menschen, die Kunden, so umtreibt, wenn sie auf der tollen Kampagnen-Site unterwegs sind und dort ihren Senf zur tollen kreativen Idee hinterlassen d&#252;rfen. Warum auch, man kann ja hinterher messen, wie erfolgreich sie war – die Kampagne. Und als Person auf das eigene Versagen &#246;ffentlich &#252;ber Social-Media-R&#252;ckkan&#228;le angesprochen zu werden? Lieber nicht. Ausnahmen best&#228;tigen die Regel.</p>
<h3>Community Management integrieren</h3>
<p>&#220;ber den Werber und den PR-Menschen hinaus kommen k&#252;nftig noch weitere Spezialisten hinzu, die ebenfalls kommunizieren, bisher nur nicht so viel Ruhm und Ehre daf&#252;r einheimsen. Etwa der Community Manager, der, oft schlecht bezahlt und wenig anerkannt, mit viel Empathie, Zeiteinsatz rund um die Uhr und auf Basis gro&#223;er Menschenkenntnis auf Augenh&#246;he mit Forenmitgliedern oder Facebook-Fans kommuniziert. Wenn Sie einen solchen Menschen bei der Planung Ihrer PR-Ma&#223;nahmen in der Social-Media-Sph&#228;re einbeziehen k&#246;nnen, dann wird er auch bei der Umsetzung eher auf Ihrer Seite sein. Ein unsch&#228;tzbarer Vorteil. Ich habe bereits in der Praxis erlebt, wie Community Management und Unternehmenskommunikation in engem Schulterschluss Agenda Setting und Social Media Relations betreiben k&#246;nnen. Wer das Wissen eines erfahrenen Community Managers zur strategischen Planung heranziehen kann hat bereits gewonnen.</p>
<p>Aus meiner Sicht ist es eine der wichtigsten Voraussetzungen f&#252;r den vor allem auch langfristigen Erfolg von Social Media Relations, dass Unternehmen die Kompetenzen b&#252;ndeln und immer wieder Marketing, PR, Community Management, aber auch Personal- und Rechtsabteilung an einen Tisch bringen, um &#252;ber Social-Media-Strategien zu beraten. Richtige Anl&#228;sse daf&#252;r sind meines Erachtens die Erstellung von Social Media Guidelines, aber auch das Brainstorming &#252;ber anstehende Kommunikationsstrategien f&#252;r einzelne Marken, Events oder sonstige Anl&#228;sse. Immer, wenn die Weichen f&#252;r die Social-Media-Kommunikation in den n&#228;chsten Monaten gestellt werden, sollte das Ganze nicht nur aus einer Perspektive betrachtet werden. Sind Sie Kleinunternehmer und erf&#252;llen in Person mehrere der oben beschriebenen Aufgaben, so ist der Austausch mit externen Experten eine gute Idee.</p>
<h3>PR hat die Dialogkompetenz nicht gepachtet</h3>
<p>Um auf das erw&#228;hnte Blogposting von Mirko Kaminski zur&#252;ckzukommen: Public-Relations-Verantwortlichen k&#246;nne die Zukunft geh&#246;ren, schreibt er dort. Weil sie von der Pieke auf Dialogkompetenz erlernt h&#228;tten und sich in Fachthemen aufgrund drohender R&#252;ckfragen tiefer einarbeiten m&#252;ssten als beispielsweise Werber. Soweit, so gut. Nur, Hand aufs Herz: L&#228;ngst nicht alle Public-Relations-Menschen haben und pflegen Dialogkompetenz. L&#228;ngst nicht alle arbeiten sich intensiv in die Themen ein, die sie nach au&#223;en zu vertreten haben. Mancher Marketingmensch oder Community Manager &#252;berholt seinen PR-Kollegen schon auf den ersten Metern, wenn es um kompetente und dialogorientiere &#214;ffentlichkeitsarbeit geht. Also: Legen wir unsere Hybris ab und kommen wir aus unseren Public-Relations-Elfenbeinturm. Gute Chancen, unternehmensweit die F&#252;hrung zu &#252;bernehmen, was die Kommunikation nach innen und au&#223;en betrifft, hat in Zukunft derjenige, der seine Zielgruppen und die Themen, die er zu vertreten hat, ernst nimmt und sich in beide Aspekte intensivst einarbeitet. Schlechte Zeiten f&#252;r Eintagsfliegen und Spezialisten, die den schnellen Erfolg versprechen. Gute Zeiten f&#252;r Menschen, die es verstehen, den unternehmensweiten Change-Prozess, den Social Media und Social Networking zwangsl&#228;ufig mit sich bringen, zu moderieren.</p>
<p>Links zum Thema:</p>
<p><a href="http://www.facebook.com/pages/Social-Media-Relations/316359590661?ref=ts">Facebook-Seite zum Buchprojekt &#8220;Social Media Relations&#8221;</a><br />
<a href="http://blog.sympra.de/2009/07/27/pr-profis-kann-die-zukunft-gehoeren/">&#8220;PR-Profis kann die Zukunft geh&#246;ren&#8221; &#8211; Mirko Kaminski von &#8220;achtung!&#8221; im Sympra-Blog<br />
</a><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kampagne">Wie das Wort &#8220;Kampagne&#8221; im 17. Jahrhundert entstand (Wikipedia)</a></p>
<p><a href="http://blog.sympra.de/2009/07/27/pr-profis-kann-die-zukunft-gehoeren/"> </a></p>
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		<item>
		<title>Ein Pl&#228;doyer gegen den Dialog um jeden Preis</title>
		<link>http://blog.jodeleit.de/ein-plaedoyer-gegen-den-dialog-um-jeden-preis/</link>
		<comments>http://blog.jodeleit.de/ein-plaedoyer-gegen-den-dialog-um-jeden-preis/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 16 Nov 2009 08:50:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard Jodeleit</dc:creator>
				<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Public Relations]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Cluetrain]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media Relations]]></category>
		<category><![CDATA[Strategie]]></category>
		<category><![CDATA[Twitter]]></category>

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		<description><![CDATA[

Social Media ist Dialog, M&#228;rkte sind Gespr&#228;che. Ja, klar. Dass Online-Kommunikation und -Marketing zwangsl&#228;ufig dialogorientiert sein m&#252;ssen &#8211; es ist eine politisch korrekte Verallgemeinerung, an der man dank mir &#252;brigens viel zu missionarisch-eindimensionalem Cluetrain-Manifest eigentlich nichts auszusetzen haben darf. Eine anerkannte Weisheit, tausendfach gepostet, hoch und herunter diskutiert und demnach in Stein gemei&#223;elt.
M&#228;rkte sind Gespr&#228;che. [...]]]></description>
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<p>Social Media ist Dialog, M&#228;rkte sind Gespr&#228;che. Ja, klar. Dass Online-Kommunikation und -Marketing zwangsl&#228;ufig dialogorientiert sein m&#252;ssen &#8211; es ist eine politisch korrekte Verallgemeinerung, an der man dank mir &#252;brigens viel zu missionarisch-eindimensionalem Cluetrain-Manifest eigentlich nichts auszusetzen haben darf. Eine anerkannte Weisheit, tausendfach gepostet, hoch und herunter diskutiert und demnach in Stein gemei&#223;elt.</p>
<div id="attachment_804" class="wp-caption alignleft" style="width: 283px"><a href="http://blog.jodeleit.de/wp-content/uploads/2009/11/photocase.com-©-JOEXX-ruhe.jpg"><img class="size-medium wp-image-804" src="http://blog.jodeleit.de/wp-content/uploads/2009/11/photocase.com-©-JOEXX-ruhe-273x300.jpg" alt="Photocase Com- -JOEXX-ruhe-273x300 in " width="273" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Gespr&#228;che ja, aber nicht um jeden Preis. Foto: photocase.com/JOEXX </p></div>
<p>M&#228;rkte sind Gespr&#228;che. Nein! Sind sie &#8211; oder eben auch nicht. M&#252;ssen prominente Fu&#223;ballspieler und Schauspieler wirklich online mit ihren Fans im Dialog stehen, um geh&#246;rt, geliebt und akzeptiert zu werden? Nein, das m&#252;ssen sie nicht! M&#252;ssen Guerilla-Marketeers ernsthaft in den Dialog mit Zielgruppen eintreten, um mit dubiosen Methoden Meinung im Web zu machen? Leider nicht. Muss die Onlineredaktion des ZDF &#8220;Wetten dass!&#8221;-begleitend twittern, damit die Sendung online diskutiert wird? Nat&#252;rlich nicht, nur wenige der &#8220;Wetten dass!&#8221;-Twitterer haben es &#252;berhaupt bemerkt. Und eine der erfolgreichsten Social-Media-Kampagnen &#252;berhaupt kann wohl die ARD f&#252;r sich verbuchen: &#220;ber nichts wird am Sonntagabend mehr getwittert als &#252;ber den &#8220;Tatort&#8221;. Einfach so. Ganz ohne dialogorientiere Social-Media-Arbeit. Social-Media-Erfolg ohne gezielte Social Media Relations, na so etwas!</p>
<p>Nein: Social Media und Dialogorientierung sind f&#252;r Unternehmen keine Pflicht. L&#228;ngst nicht alle M&#228;rkte sind Gespr&#228;che. Nicht immer sollten sich Marken direkt in den Dialog einmischen.</p>
<p>Zuviel Dialog wirkt aufgesetzt. Wer wird schon an der Supermarktkasse gerne bei jedem Einkauf gefragt: &#8220;Waren Sie zufrieden mit unserem Service&#8221;? Zuh&#246;ren und auf Anfragen reagieren &#8211; wichtig. Aber: Nein, es muss nicht &#252;ber jedes Thema im Web diskutiert werden. Nicht jeder Produktmanager und jeder Callcenter-Mitarbeiter muss den guten Namen seines Arbeit- oder Auftraggebers emsig mit pers&#246;nlichem Einsatz in Foren, Blogs und auf Twitter vertreten. Denn das wirkt leicht auch &#8211; bem&#252;ht. Oder gar: peinlich.</p>
<p>Manchmal ist es auch gut, das Social Web lediglich im ganz privaten Rahmen zu nutzen. Viele Menschen sind aus den unterschiedlichsten Gr&#252;nden gut beraten, im &#246;ffentlichen Web nicht zu exponiert aufzutreten und nicht die pers&#246;nliche Trennung Beruf/Privat komplett aufzuheben, denn die sprachlichen und strategischen Anforderungen sind hoch, will man sich dort nicht in die Nesseln setzen. Kollege Mirko Lange von talkabout communications hat es neulich <a href="http://www.youtube.com/watch?v=S0TJYNMHQ_8" target="_blank">wunderbar auf den Punkt gebracht</a>.</p>
<p>Mir war diese Klarstellung einfach ein Anliegen, weil auf der H&#246;he des Twitter-Hype im Moment so viele von uns Kommunikationsberatern mit diesem bedeutungsschwangeren Gesichtsausdruck durch die Lande ziehen, jederzeit bereit, anzusetzen zu dieser furchtbar besserwisserischen Frage: &#8220;Was, Du twitterst noch nicht? Wie, Ihr macht noch nichts mit Social Media&#8221;?</p>
<p>Wenn dann doch die T&#252;rglocke l&#228;utet und er kommt, Sie angesichts Ihrer R&#252;ckst&#228;ndigkeit zur Rede stellt, der Twitter-Berater, &#8211; und er wird fr&#252;her oder sp&#228;ter kommen, wie die Zeugen Jehovas! &#8211; dann fragen Sie doch mal nach:</p>
<p>- Wie beurteilen Sie unser aktuelles Onlinemarketing?<br />
- Analysieren Sie doch mal eben unsere aktuelle PR-Strategie.<br />
- Warum sollten wir denn twittern?<br />
- Wer sollte in unserem Unternehmern twittern?<br />
- Wie f&#228;llt speziell in unserem Fall die Chancen-/Risikoabw&#228;gung aus?<br />
- Wie greifen Social Media und klassische Medienarbeit ineinander?<br />
- M&#252;ssen nicht Marketing/Werbung und PR bestens vernetzt sein?<br />
- Schlagen Sie mir jetzt Social Media Marketing oder Social Media Relations im Rahmen einer PR-Strategie vor?<br />
- Wie binden wir die Mitarbeiter ein, die bereits im Social Web aktiv sind?</p>
<p>Gerade die letzte Frage ist ganz zentral: Wie binden Sie Ihre eigenen Web-2.0-Heroes in die Social-Media-Strategie ein?</p>
<p>Denn bei all der Kritik am derzeitigen Hype ist eines ungemein wichtig: Sozial- und Networkingkompetenz bei Mitarbeitern ist online ein ebenso wertvolles, mitunter seltenes Gut wie offline. F&#246;rdern Sie gezielt die Mitarbeiter, die besondere Networking-/Sozialkompetenz im Social Web haben und beziehen Sie diese gezielt in Ihre Kommunikationsstrategie ein.</p>
<p>Und schaffen Sie die Voraussetzungen und Strukturen daf&#252;r, dass Online-Networking im Namen des Unternehmens nicht plan- und kopflos verl&#228;uft. Kommunikation wird in Zukunft eine viel breiter im Unternehmen verankerte Aufgabe als jemals zuvor. Gerade deshalb gilt: Der Social Media Manager oder aber der PR-Manager mit ausgepr&#228;gter Social-Media-Kompetenz ist innerhalb der Unternehmenskommunikation k&#252;nftig eine feste Gr&#246;&#223;e. Auch, oder gerade weil eben nicht alle M&#228;rkte Gespr&#228;che sind, aber alle Gespr&#228;che kompetent gef&#252;hrt werden sollten.</p>
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		<title>Mehr Transparenz bei Werbung in Blogs</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Oct 2009 09:41:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard Jodeleit</dc:creator>
				<category><![CDATA[Public Relations]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Blogs]]></category>
		<category><![CDATA[Dr. Alexander Güttler]]></category>
		<category><![CDATA[Ethik]]></category>
		<category><![CDATA[GPRA]]></category>
		<category><![CDATA[Handelsblatt]]></category>
		<category><![CDATA[Schleichwerbung]]></category>
		<category><![CDATA[Thomas Knüwer]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaftswoche]]></category>

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		<description><![CDATA[

Die US-Handelsbeh&#246;rde FTC will Schleichwerbung in Blogs erschweren, k&#252;ndigte an, sie werde die Blogger zur Offenlegung entsprechender Details zwingen. GPRA-Pr&#228;sident Dr. Alexander G&#252;ttler fordert, dies in Deutschland ebenso zu handhaben, und wird damit von der Wirtschaftswoche zitiert. Was mich wundert, ist der Gegenwind, den dies hervorruft. So bezeichnet Handelsblatt-Blogger Thomas Kn&#252;wer die Forderung als &#8220;eklig&#8221;, [...]]]></description>
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<p>Die US-Handelsbeh&#246;rde FTC will Schleichwerbung in Blogs erschweren, k&#252;ndigte an, sie werde die Blogger zur Offenlegung entsprechender Details zwingen. GPRA-Pr&#228;sident Dr. Alexander G&#252;ttler fordert, dies in Deutschland ebenso zu handhaben, und wird damit <a href="http://www.wiwo.de/technik/schleichwerbung-in-blogs-soll-oeffentlich-angeprangert-werden-410460/" target="_blank">von der Wirtschaftswoche zitiert</a>. Was mich wundert, ist der Gegenwind, den dies hervorruft. So bezeichnet Handelsblatt-Blogger Thomas Kn&#252;wer die Forderung als &#8220;eklig&#8221;, Kommentatoren unter seinem Posting fordern unter anderen, die Blogger doch in ihrer &#8220;Privatsph&#228;re&#8221; in Ruhe zu lassen. Auch dieser kleine <a href="http://ripanti.posterous.com/us-blogger-schleichwerbung-schwer-gemacht-com" target="_blank">Wortwechsel</a> zwischen Marco Ripanti und meiner Person hinterl&#228;sst mich mit einer gewissen Verwunderung.</p>
<p>Ich finde die G&#252;ttlersche Initiative hervorragend. Werbliche Inhalte in journalistischem Gewand geh&#246;ren gekennzeichnet &#8211; in Printpublikationen wie im Web, im Rahmen kommerzieller journalistischer Angebote ebenso wie im Rahmen &#8211; vermeintlich &#8211; privater.</p>
<p>Dass die entsprechende Transparenzkultur in den vergangenen Jahren immer mehr erodiert ist: eine Tatsache. Dass dies nicht zuletzt dem Kostendruck geschuldet ist: dito. Wo fr&#252;her noch &#8220;Sonderver&#246;ffentlichung&#8221; oder ganz fr&#252;her noch &#8220;Anzeige&#8221; dar&#252;ber prangte, fehlt heute mitunter jeder Hinweis.</p>
<p>Gekaufte Meinungsbeitr&#228;ge im Web sind meines Erachtens auch aus technischen Gr&#252;nden besonders t&#252;ckisch: Meinungsbildung auf Konsumentenseite findet zunehmend &#252;ber Suchmaschinen statt. Man stelle sich vor, zehn Blogger rezensieren ein Produkt positiv, schreiben aber brav ein &#8220;sponsored by&#8221; als Fu&#223;note unter den Beitrag. Dann kommt der Konsument und googelt. Nimmt die erste Seite Google-Trefferliste wahr &#8211; fertig die Meinungsbildung.</p>
<p>Immerhin &#8211; einer der j&#252;ngsten Kommentare unter dem Kn&#252;wer-Posting macht mir Mut: &#8220;Fangen wir doch einfach mal an, die PR-Fuzzis ein bisschen differenzierter zu betrachten, denn da gibt&#8217;s auch so&#8217;ne und solche &#8211; genau wie unter den Journalisten.&#8221;</p>
<div id="attachment_790" class="wp-caption alignnone" style="width: 276px"><img class="size-full wp-image-790" src="http://blog.jodeleit.de/wp-content/uploads/2009/10/transparenz.jpg" alt="Transparenz in " width="266" height="400" /><p class="wp-caption-text">Transparenz - mehr oder weniger? (Foto: zettberlin | photocase.de)</p></div>
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		<title>Social Media: Ende vom Anfang!</title>
		<link>http://blog.jodeleit.de/social-media-das-ende-vom-anfang/</link>
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		<pubDate>Sat, 14 Feb 2009 20:12:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard Jodeleit</dc:creator>
				<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[PR]]></category>
		<category><![CDATA[Public Relations]]></category>

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Kaum ein Kundenkontakt, in dem Social Media nicht Thema sind &#8211; so ging es mir in den vergangenen Monaten. Keine Frage, wir befinden uns mitten in einem Hype. Geradezu nerv&#246;s werden die Diskussionen in der Branche &#8211; oder sollte ich schreiben: den Branchen? Denn im Moment werden Grenzen abgesteckt. Da sind auf der einen Seite die [...]]]></description>
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<p>Kaum ein Kundenkontakt, in dem <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Social_Media" target="_blank">Social Media</a> nicht Thema sind &#8211; so ging es mir in den vergangenen Monaten. Keine Frage, wir befinden uns mitten in einem Hype. Geradezu nerv&#246;s werden die Diskussionen in der Branche &#8211; oder sollte ich schreiben: den Branchen? Denn im Moment werden Grenzen abgesteckt. Da sind auf der einen Seite die PR-Agenturen und Unternehmen, auf der anderen Seite die Social-Media-Pioniere der ersten Stunde; Blogger, aber auch Webspezialisten, Freelancer im Online-Bereich, die sich &#252;ber die Art und Weise &#228;rgern, in der traditionelle Medienunternehmen mit dem Social Web umgehen. Berechtigt.</p>
<p>Symptomatisch f&#252;r die gro&#223;e Nervosit&#228;t, die der derzeitige Hype um Twitter &amp; Co. ausl&#246;st, waren f&#252;r mich in der zur&#252;ckliegenden Woche zwei Diskussionen: Zuvorderst der <a href="http://www.massenpublikum.de/blog/?p=867" target="_blank">Disput</a> um ein Social Media Camp, das demn&#228;chst stattfinden soll. Im Verlauf dieser Diskussion wurde die Frage aufgeworfen, ob PR-Menschen bei einem solchen Social Media Camp eine wesentliche Rolle spielen sollten &#8211; oder ob sie dort &#252;berhaupt gern gesehen seien. Gestern dann die zweite symptomatische Diskussion: Social Media, dieser Begriff sei ein <a href="http://www.excitingcommerce.de/2009/02/unwort-des-jahres-social-media.html" target="_blank">Unwort</a>, schreibt Jochen Krisch im Blog Exiting Commerce. Der Begriff markiert f&#252;r ihn den &#8220;Versuch einer darbenden Medienindustrie, das Internet f&#252;r sich zu vereinnahmen&#8221;.</p>
<p>Wer ist kompetent, Social Media zu beurteilen, zu entscheiden, ob die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Social_Media" target="_blank">Definition</a> &#252;berhaupt stimmt? Wer darf Social Media wof&#252;r nutzen? Kontroversen, die meines Erachtens keinen Sinn ergeben &#8211; der Markt wird es regeln &#8211; und die vor allem zeigen, wie sehr das Thema gerade an der Spitze der Gartnerschen <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/tech/0,1518,443717,00.html" target="_blank">Hypekurve</a> steht. Meines Erachtens nicht mehr lange: Sicherlich werden wir, wenn dann auch wirklich jeder auf den Zug aufgesprungen ist, in den n&#228;chsten Monaten viel Negatives &#252;ber den dann zur&#252;ckliegenden Twitter-Hype lesen. </p>
<p>Macht nichts: Das ist das Ende vom Anfang. Social Media sind meines Erachtens reif daf&#252;r, als Standard-Instrumente in gut durchdachte PR-Strategien Eingang zu finden. Ganz unaufgeregt, basierend auf Best Practice. Denn jede Menge Fehler sind gemacht worden, ebenso jede Menge gute Beispiele vorgelegt &#8211; jetzt kann die operative Arbeit mit Social Media losgehen, und zwar am besten stets gut eingeordnet in eine gesamtheitliche PR-Strategie.</p>
<p>Sch&#246;n finde ich indessen, dass die Entwicklung rasant weitergeht und wir mit Mobile Social Media das n&#228;chste spannende Early-Adopter-Thema f&#252;r uns Medien- und PR-Menschen vor der T&#252;r haben. Nachschub f&#252;r die Hypekurve. Bei einem Barcamp zu Mobile Social Media w&#228;re ich vielleicht sogar dann dabei, wenn ich als Angeh&#246;riger der PR-Branche nicht gesondert eingeladen w&#252;rde&#8230;</p>
<p><span style="color: #888888;">(Teaser-Foto auf Startseite: kallejipp/photocase.com)</span></p>
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