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	<title>Social Media Relations &#187; Reputation</title>
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	<description>Notizen von Bernhard Jodeleit</description>
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		<title>Personalmeldung via Twitter</title>
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		<pubDate>Tue, 07 Apr 2009 15:54:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard Jodeleit</dc:creator>
				<category><![CDATA[Digital Strategy]]></category>
		<category><![CDATA[Public Relations]]></category>
		<category><![CDATA[Reputation]]></category>
		<category><![CDATA[Twitter]]></category>

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		<description><![CDATA[Als Arbeitnehmer muss man schon aufpassen, m&#246;chte man Social Media und Microblogging nutzen. Zahlreiche Beispiele in der Vergangenheit haben gezeigt, dass die eigene berufliche Zukunft schnell &#252;bersichtlich gemacht oder das Verh&#228;ltnis zum Kunden schnell gest&#246;rt ist, wenn man im Web 2.0 allzu unverbl&#252;mt seinen Emotionen und Botschaften freien Lauf l&#228;sst.

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<p class="wp-flattr-button"></p><p><img class="alignleft size-full wp-image-593" src="http://blog.jodeleit.de/wp-content/uploads/2009/04/raushier_e.jpg" alt="Raushier E in " width="179" height="179" />Als Arbeitnehmer muss man schon aufpassen, m&#246;chte man Social Media und Microblogging nutzen. Zahlreiche Beispiele in der Vergangenheit haben gezeigt, dass die eigene berufliche Zukunft schnell &#252;bersichtlich gemacht oder das Verh&#228;ltnis zum Kunden schnell gest&#246;rt ist, wenn man im Web 2.0 allzu unverbl&#252;mt seinen Emotionen und Botschaften freien Lauf l&#228;sst.</p>
<p>Dass auch Arbeitgeber auf der Hut sein m&#252;ssen, zeigt ein Vorgang heute Nachmittag. Ein Vorgang bei der Plattform myON-ID, die sich Personal Reputation Management auf die Fahnen geschrieben hat, wird wohl als kleines Lehrst&#252;ck zum Thema Twitter, Blogs und Employer Branding in die Web-2.0-Chronologie eingehen. Verk&#252;ndet die Plattform doch via Twitter, dass sie sich von einem ihrer exponiertesten Mitarbeiter trennt: &#8220;myON-ID beendet mit sofortiger Wirkung die Zusammenarbeit mit Sebastian K*****&#8221;, hei&#223;t es in einem Tweet. Negativ behaftete Personalmeldungen via Twitter, kann das sein? Entspricht das dem Stil moderner Arbeitgeber oder ist dies ein Faux Pas? Die Diskussion auf Twitter kommt in diesen Minuten in Gang, <a href="http://search.twitter.com/search?q=myon-id" target="_blank">siehe Twitter Search</a>.</p>
<p>&#220;ber den Tweet hinaus stellt Gesch&#228;ftsf&#252;hrer Mario Grobholz <a href="http://blog.myonid.de/2009/04/myon-id-trennt-sich-von-sebastian-kupers/" target="_blank">ein Blogposting</a> ins Web: &#8220;myON-ID beendet mit sofortiger Wirkung jegliche Zusammenarbeit mit Sebastian K*****. Christian S*** f&#252;hrt die T&#228;tigkeiten im Bereich OpenWeb fort. Die myON-ID Gesch&#228;ftsf&#252;hrung&#8221;, hei&#223;t es dort. Vollends aus dem Ruder l&#228;uft das Ganze dann in den Kommentaren: Denn als sich sowohl via Twitter als im Blog von myON-ID heftiger Widerstand aus der Web-2.0-Szene regt (&#8220;So geht es nicht&#8221;) ver&#246;ffentlicht die Gesch&#228;ftsf&#252;hrung noch weitergehende Ausf&#252;hrungen, unter anderem: &#8220;Wer etwas Erfahrung im Umgang mit Personalien und HR hat, der kann aus dieser Meldung sicherlich ableiten, dass es schwerwiegende Gr&#252;nde geben muss die uns zu dieser Trennung veranlasst haben&#8221;, und in einem sp&#228;teren Kommentar: &#8220;Der &#8216;Informations-/Mehrwert&#8217; dieser Meldung ist, dass Sebastian K***** nicht mehr im Auftrag von myON-ID im Markt agiert. Falls er mal wieder wo auftaucht.&#8221;</p>
<p>Das Pikante daran: myON-ID ist, man rufe sich in Erinnerung, eine Plattform, die sich dem Personal Reputation Management verschrieben hat. Entsprechend skurril wirkt eine solche Diskussion auf deren Blog &#8211; allein schon aufgrund der Optik, denn direkt rechts neben den zitierten Beitr&#228;gen prangt die Tagcloud mit Begriffen wie &#8220;Online-Reputation&#8221;.</p>
<p>Parallel regt sich Widerstand bei Facebook: Dort werden Blogkommentare ver&#246;ffentlicht, die myON-ID auf der eigenen Site nicht freigeschaltet hat. Und beispielsweise Mike Schnoor von Sevenload findet <a href="http://www.sichelputzer.de/2009/04/07/myonid-personalmeldung-mal-ganz-anders/" target="_blank">deutliche Worte</a>.</p>
<p>Just in den Minuten, in denen dieses Posting fertiggesellt wird, gewinnt die Diskussion auf Twitter deutlich an Sch&#228;rfe: &#8220;<span id="msgtxt1470132878" class="msgtxt en">Digg it! Ex-Mitarbeiter anprangern als &#8220;Mehrwert&#8221; beim Reputationsmanager <strong>myON-ID</strong>&#8220;, <a href="http://twitter.com/Parkrocker/status/1470132878" target="_blank">hei&#223;t es dort</a>. Zu bef&#252;rchten, dass diese Form von <em>HR-Kommunikation &#252;ber Social Media</em> nach hinten losgeht.</span></p>
<p>&#8220;<span id="msgtxt1470160833" class="msgtxt en">I removed my profile from <strong>MyON-ID</strong>. An ORM service that damages the reputation of their own ex-employees in my eyes just isn&#8217;t credible&#8221;, dies war vor sieben Minuten (Stand: 17:39 Uhr) der H&#246;hepunkt eines Paradebeispiels f&#252;r Reputation Mismanagement via Social Web.</span></p>
<p><span class="msgtxt en"><span style="color: #888888;">[Foto: jottkah | photocase.com]</span><br />
</span></p>
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