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	<title>Social Media Relations &#187; Strahlung</title>
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	<description>Notizen von Bernhard Jodeleit</description>
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		<title>BILD desinformiert zu Handystrahlung</title>
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		<pubDate>Mon, 27 Aug 2007 08:46:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard Jodeleit</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Schade, da verzichtet man der Arbeit zuliebe auf den sonnt&#228;glichen &#34;Tatort&#34;, und schon verpasst man etwas. Unter dem Titel &#34;strahlende Zukunft&#34; wurde die Geschichte einer Frau erz&#228;hlt, die von der Mobilfunkindustrie ins Verderben getrieben wird, weil sie an die Sch&#228;dlichkeit von Handystrahlung glaubt. Diskutabel genug. Doch heute treibt BILD das Ganze auf die Spitze. ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p class="wp-flattr-button"></p><p>Schade, da verzichtet man der Arbeit zuliebe auf den sonnt&auml;glichen &quot;Tatort&quot;, und schon verpasst man etwas. Unter dem Titel &quot;strahlende Zukunft&quot; wurde die Geschichte <a href="http://www.bild.t-online.de/BTO/news/2007/08/27/strahlenangst/handymasten-tatort-erklaerung,geo=2386770.html"><img width="301" height="237" src="http://blog.jodeleit.de/wp-content/uploads/image/bild270807.jpg" alt="Bild270807 in "  /></a>einer Frau erz&auml;hlt, die von der Mobilfunkindustrie ins Verderben getrieben wird, weil sie an die Sch&auml;dlichkeit von Handystrahlung glaubt. Diskutabel genug. Doch heute treibt BILD das Ganze auf die Spitze. Gezielte Desinformation ist das wohl nicht, denn man befragte immerhin einen Experten. Der Wille war also da, es fehlte lediglich die Kompetenz. Lesen Sie selbst:</p>
<p><a href="http://www.bild.t-online.de/BTO/news/2007/08/27/strahlenangst/handymasten-tatort-erklaerung,geo=2386770.html">O-Ton BILD Online</a> heute fr&uuml;h:</p>
<p><em>&quot;&bull; <strong>Und wie ist es mit den Sendemasten?</strong></em></p>
<p><em>Sie strahlen deutlich weniger als Handys. <strong>&bdquo;</strong>Die meisten Menschen wissen nicht, dass die abgestrahlten Energien von Mobiltelefonen im Vergleich zu den Sendemasten um den Faktor 1000 bis 10&nbsp;000 h&ouml;her liegen&ldquo;, sagt Professor Dr. Jiri Silny vom Universit&auml;tsklinikum der Rheinisch-Westf&auml;lischen Technischen Hochschule Aachen. &bdquo;Das Telefonieren mit dem Handy birgt somit ein gr&ouml;&szlig;eres potenzielles Gesundheitsrisiko als ein Sendemast in der Nachbarschaft.&quot; Allerdings strahlt ein Sendemast 24 Stunden am Tag.&quot;</em></p>
<p>Dass die abgestrahlte Leistung von Mobilfunkmasten weitaus geringer ist als die von Handys ist absoluter Nonsens. Dass Bild diese Aussage Herrn Professor Dr. Silny in den Mund legt, ist journalistisch grober Unfug. Beim Zitieren sorgf&auml;ltiger mitschreiben und erst dann ein Millionenpublikum aufkl&auml;ren &#8211; dies w&auml;re sehr empfehlenswert.</p>
<p>Richtig w&auml;re die Aussage gewesen, dass durch Telefonieren mit dem Handy am Kopf weitaus mehr Strahlung beim Menschen ankommt als bei einem Mobilfunkmasten in der Nachbarschaft. Das &auml;ndert aber nichts daran, dass die Leistung eines Handys weitaus geringer ist als die einer Basisstation.</p>
<p>Alles Wichtige zum Thema Handy-Strahlung haben wir bei connect in einem Special <a href="http://www.connect.de/themen_spezial/Funk-Verkehr_24806.html" target="_blank">zusammengefasst</a>.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Erstes Handy mit Blauem Engel: ein Kinderhandy&#8230;</title>
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		<pubDate>Sun, 05 Aug 2007 20:56:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard Jodeleit</dc:creator>
				<category><![CDATA[TK & IT]]></category>
		<category><![CDATA[Handy]]></category>
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		<description><![CDATA[Der Tagesspiegel berichtet in seiner morigen Ausgabe: Jetzt tr&#228;gt das erste Handy tats&#228;chlich die Auszeichnung &#34;Blauer Engel f&#252;r strahlungsarme Handys&#34;. Nicht, weil es als erstes Ger&#228;t die Kriterien erf&#252;llt - sondern weil erstmals ein Anbieter entgegen der bisherigen Gepflogenheiten von der M&#246;glichkeit Gebrauch macht, das Emblem zu verwenden, weil der SAR-Wert des angebotenen Produktes ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p class="wp-flattr-button"></p><p>Der Tagesspiegel <a href="http://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/Verbraucher-Blauer-Engel-Handy-Strahlung-Telekommunikation;art131,2351868">berichtet</a> in seiner morigen Ausgabe: Jetzt tr&auml;gt das erste Handy tats&auml;chlich die Auszeichnung &quot;Blauer Engel f&uuml;r strahlungsarme Handys&quot;. Nicht, weil es als erstes Ger&auml;t die Kriterien erf&uuml;llt &#8211; sondern weil erstmals ein Anbieter entgegen der bisherigen Gepflogenheiten von der M&ouml;glichkeit Gebrauch macht, das Emblem zu verwenden, weil der SAR-Wert des angebotenen Produktes unter 0,6 Watt pro Kilogramm liegt. Pikant: Ausgerechnet der Anbieter eines Kinderhandys, n&auml;mlich Kandy Mobile, wirbt damit.</p>
<p>Bedauerlich. Ausgerechnet Handys f&uuml;r Kinder sollen jetzt empfehlenswert sein? Gewiss nicht! Denn w&auml;hrend die Wissenschaft immer noch und wohl auf absehbare Zeit dar&uuml;ber streitet, ob Handy-Nutzung f&uuml;r Erwachsene gef&auml;hrlich ist, hat schon vor vielen Jahren eine britische Kommission im Auftrag der Regierung im sog. Stewart-Report (Original gerne als PDF per E-Mail) eindeutig festgehalten: Kinder sollten Handys nur im Ausnahmefall nutzen. Insofern ist ein Blauer Engel f&uuml;r ein Kinderhandy mehr als absurd.</p>
<p>Was wenig bekannt ist: Richtig deutet der Tagesspiegel an, dass die Mobilfunkindustrie den Blauen Engel bisher boykottiert hatte &#8211; aus gutem Grund. Nicht erw&auml;hnt wird, dass es in den zur&uuml;ckliegenden Jahren in der Mobilfunkindustrie ein unausgesprochenes Gesetz gab, nicht aktiv f&uuml;r Kinder-Handys zu werben. Wohl auch aus gutem Grund.</p>
<p>Bereits vor vier Jahren als, damals noch unter J&uuml;rgen Trittin, der Blaue Engel f&uuml;r Handys eingef&uuml;hrt wurde, kritisierten wir seitens connect dieses Emblem scharf. Der Grund: Hier wird lediglich willk&uuml;rlich ein SAR-Wert von unter 0,6 Watt pro Kilogramm gefordert, ohne dass diese vom gesetzlichen Grenzwert (2 Watt) abweichende Gr&ouml;&szlig;enordnung plausibel begr&uuml;ndet ist. Und: Der wesentliche Einfluss der Sende-/Empfangseigenschaften eines Handys auf die tats&auml;chliche Strahlungsintensit&auml;t bei der Nutzung bleibt v&ouml;llig unber&uuml;cksichtigt. Hat das Handy eine schlecht konstruierte Sende-/Empfangseinheit, dann kann der SAR-Wert im Zweifel gering, die Strahlungsbelastung im Alltag aber dennoch hoch sein. Ein Fakt, den die Vergabegrundlage f&uuml;r den Blauen Engel komplett ignoriert.</p>
<p>Fazit bleibt, dass der Blaue Engel f&uuml;r angeblich strahlungsarme Handys alles andere als hilfreich ist &#8211; im Gegenteil handelt es sich hier um eine Irref&uuml;hrung des Verbrauchers. Darum hat die Industrie auch seit vier Jahren stets darauf verzichtet, das Emblem anzuwenden.</p>
<p>Wer vorsorgen m&ouml;chte, der sollte viel eher</p>
<ul>
<li>bedenken, ob Kinder wirklich schon Handys brauchen</li>
<li>bei der Nutzung von Handys durch Eltern und Kinder bestimmte Vorsorgeregeln beachten</li>
</ul>
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		<title>Eine Ente: &#8220;Bundesregierung warnt vor WLAN-Strahlung&#8221;</title>
		<link>http://blog.jodeleit.de/eine-ente-bundesregierung-warnt-vor-wlan-strahlung/</link>
		<comments>http://blog.jodeleit.de/eine-ente-bundesregierung-warnt-vor-wlan-strahlung/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 02 Aug 2007 15:15:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard Jodeleit</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
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		<category><![CDATA[Strahlung]]></category>
		<category><![CDATA[WLAN]]></category>

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		<description><![CDATA[Dass angeblich die Bundesregierung vor WLAN warnt, geistert seit gestern durch den Online-Bl&#228;tterwald. Grund: Irgendein Kollege von welchem Medium auch immer dachte sich zu einem eigentlich harmlosen Vorgang eine rei&#223;erische Headline aus, die von ca. 20 anderen Journalisten unreflektiert abgeschrieben wurde. Und schon geht von WLAN eine gro&#223;e Gefahr aus - angeblich.
Nach der Diskussion ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p class="wp-flattr-button"></p><p>Dass angeblich die Bundesregierung vor WLAN warnt, geistert seit gestern durch den Online-Bl&auml;tterwald. Grund: Irgendein Kollege von welchem Medium auch immer dachte sich zu einem eigentlich harmlosen Vorgang eine rei&szlig;erische Headline aus, die von ca. 20 anderen Journalisten unreflektiert abgeschrieben wurde. Und schon geht von WLAN eine gro&szlig;e Gefahr aus &#8211; angeblich.</p>
<p>Nach der Diskussion um Handy-Strahlung sowie Funkwellen durch DECT-Telefone stellt sich nun also die Frage: Ist WLAN gef&auml;hrlich und gesundheitsch&auml;dlich?</p>
<p>Laut Bundesregierung nicht. Die eigentliche Botschaft in deren Antwort auf eine Anfrage der Gr&uuml;nen, die Keimzelle der Berichterstattung war, l&auml;sst sich nur mit viel Fantasie als &quot;Warnung vor WLAN&quot; auslegen &#8211; was leider nur merkt, wer das Originaldokument auch liest. Aber klar &#8211; in Redaktionen ist die Zeit eben knapp. Gerade habe ich auch eine Anfrage von SWR3 dazu telefonisch beantwortet und in dem Kurzinterview die Warnung vor WLAN als &quot;Ente&quot; klassifiziert &#8211; wird wohl in den n&auml;chsten Minuten gesendet. Hoffen wir, dass nicht morgen BILD dar&uuml;ber berichtet. Warum? Weil wieder einmal nichts dahinter steckt:</p>
<ul>
<li>Die Bundesregierung hat keinesfalls <em>vor dem Einsatz von WLAN gewarnt</em>. Im Gegenteil stellte sie in ihrer Antwort auf eine Anfrage der Gr&uuml;nen fest, dass g&auml;ngige Grenzwerte eingehalten werden. Zudem geht aus der Antwort der Bundesregierung hervor, dass WLAN-Ger&auml;te nur mit sehr geringen Sendeleistungen arbeiten und daher sogar unter ung&uuml;nstigsten Bedingungen, also beim Einsatz direkt am K&ouml;rper, nur extrem geringe SAR-Werte auftreten. Im <a target="_blank" href="http://www.bmu.de/files/pdfs/allgemein/application/pdf/kl__anfrage_16_6022.pdf">Original</a>:
<p>    <em>&quot;Bei extremer Nahfeldexposition einer mit Kontakt zum K&ouml;rper betriebenen WLAN Einsteckkarte f&uuml;r Laptops (Situation: Laptop auf Oberschenkeln) wurde unter Laborbedingungen ein maximaler, &uuml;ber 10g gemittelter lokaler SAR-Wert von 0,05 W/kg gemessen. Berechnungen unter Zugrundelegung ung&uuml;nstigster Annahmen f&uuml;hrten zu maximalen Werten bis 0,11 W/kg. &Uuml;berschreitungen der empfohlenen Grenzwerte werden auch unter ung&uuml;nstigsten Annahmen als unwahrscheinlich eingestuft. Die in der Praxis tats&auml;chlich auftretenden Expositionen werden in besonderem Ma&szlig;e auch vom aktuellen Datenverkehrsaufkommen im Netzwerk bestimmt und liegen &uuml;blicherweise deutlich unter den genannten Maximalwerten.&quot;</p>
<p>    </em></li>
<li>Sie bleibt lediglich dem seit einiger Zeit vom Bundesamt f&uuml;r Strahlenschutz verfolgten Motto treu, dem Verbraucher klarzumachen, dass ein vorsorglicher Verzicht auf unn&ouml;tige Funkverbindungen kein Fehler ist. Wer besonders vorsichtig sein will, der telefoniert ab und zu mit dem schnurgebundenen Festnetztelefon statt mit dem Handy, gerade bei Dauergespr&auml;chen. Und analog dazu greift er eben auch ab und zu zum Netzwerkkabel statt zur WLAN-Verbindung. Zudem l&auml;sst sich aus der Antwort der Bundesregierung der Schluss ziehen, dass man WLAN-Router ebenso wie Basisstationen von DECT-Telefonen nicht ausgerechnet direkt neben Schlaf- oder Arbeitsplatz stellen sollte. Weiterer Auszug aus der Antwort der Bundesregierung:<br />
    <em><br />
    &quot;Von so genannten WLAN- Hot-Spots in &ouml;ffentlich zug&auml;nglichen Bereichen geht f&uuml;r die allgemeine Bev&ouml;lkerung derzeit nur eine geringe zus&auml;tzliche Exposition aus. Im beruflichen und privaten Umfeld eingesetzte WLAN- Netzwerke k&ouml;nnen aber die Expositionen anderer Funkdienste durchaus dominieren, wenn ein entsprechender Abstand zum Sender (Access Point oder Endger&auml;t) unterschritten wird.&quot;</em></li>
</ul>
<p>Wie sehr die Perspektive eines Mediums dann doch die Message beeinflussen kann, das zeigt die Meldung bei it-business.de: &quot;Eine aktuelle Stellungnahme der deutschen Bundesregierung k&ouml;nnte den IT-Fachhandel in n&auml;chster Zeit in Absatzschwierigkeiten bringen.&quot; Da k&ouml;nnte was dran sein &#8211; im Gegensatz zu der Headline &quot;Bundesregierung warnt vor WLAN&quot;, die nichts ist als eine effekthascherisch motivierte Zuspitzung.</p>
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		<item>
		<title>Erfindergeister, die man rief</title>
		<link>http://blog.jodeleit.de/erfindergeister-die-man-rief/</link>
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		<pubDate>Thu, 01 Mar 2007 20:05:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard Jodeleit</dc:creator>
				<category><![CDATA[Vermischtes]]></category>
		<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Handy]]></category>
		<category><![CDATA[Security]]></category>
		<category><![CDATA[Strahlung]]></category>

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		<description><![CDATA[Erfindungen sind spannend. Diese Woche las ich von einigen Produkten wieder zum ersten Mal. Ganz harmlos noch dieser Sensor, der Strahlung durch Mobiltelefone und anderes Teufelszeugs anzeigen soll. Alternativ kann man sich gegen Strahlung auch benebeln. Der britische Hersteller Clarins wirbt mit einem Spray, das &#228;ngstliche VerbraucherInnen vor den Folgen elektromagnetischer Strahlung sch&#252;tzen soll.  Sie m&#246;chten ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p class="wp-flattr-button"></p><p>Erfindungen sind spannend. Diese Woche las ich von einigen Produkten wieder zum ersten Mal. Ganz harmlos noch dieser <a title="Sensor" href="http://de.gizmodo.com/2007/03/01/die_strahlung_die_strahlung.html" target="_blank">Sensor</a>, der Strahlung durch Mobiltelefone und anderes Teufelszeugs anzeigen soll. Alternativ kann man sich gegen Strahlung auch benebeln. Der britische Hersteller Clarins wirbt mit einem <a title="Spray" href="http://uk.clarins.com/main.cfm?prodID=826" target="_blank">Spray</a>, das &#228;ngstliche VerbraucherInnen vor den Folgen elektromagnetischer Strahlung sch&#252;tzen <a title="soll" href="http://www.heise.de/tr/artikel/85991/from/rss09" target="_blank">soll</a>.  Sie m&#246;chten Ihrer Frau lieber was Praktisches schenken? Voilà: Frei nach dem Motto &#8220;Der Lauscher in der Lamp&#8217; h&#246;rt seine eig&#8217;ne Schand&#8217;&#8221;, die <a title="Tischbeleuchtung" href="http://www.spycatcheronline.co.uk/product_info.php?products_id=490" target="_blank">Tischbeleuchtung</a> mit eingebauter Abh&#246;rfunktion via GSM. Wer Zweifel daran hatte, dass sich Handys zu &#252;blen Wanzen verwandeln lassen, sollte den gleichen Shop ebenfalls <a title="anschauen." href="http://www.spycatcheronline.co.uk/index.php?cPath=52" target="_blank">anschauen</a>. Noch besorgniserregender: Chinesische Forscher haben Wege gefunden, mit Hilfe winziger Elektroden Tauben und M&#228;use <a title="fernzusteuern" href="http://www.baz.ch/news/index.cfm?ObjectID=0342E338-1422-0CEF-70FD46E4EB858245" target="_blank">fernzusteuern</a>. Zur Stromversorgung dieser Elektroden und des Empf&#228;ngers empfiehlt sich doch eigentlich <a title="diese Batterie" href="http://de.gizmodo.com/2007/03/01/eigenurinbatterie.html" target="_blank">diese Batterie</a>. Leute, k&#246;nnt Ihr nicht mal etwas Anst&#228;ndiges erfinden? Vielleicht den <a title="Bundestrojaner" href="http://bundestrojaner.zenzizenzizenzic.de/" target="_blank">Bundestrojaner</a>?</p>
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		</item>
		<item>
		<title>SWR1: 1-seitig geh&#246;rt geh&#246;rt?</title>
		<link>http://blog.jodeleit.de/swr1-1-seitig-gehort-gehort/</link>
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		<pubDate>Fri, 02 Feb 2007 20:08:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard Jodeleit</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[TK & IT]]></category>
		<category><![CDATA[Handy]]></category>
		<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
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		<description><![CDATA[Richtig entt&#228;uscht bin ich heute &#252;ber diesen vorhin ausgestrahlten Beitrag im &#246;ffentlich-rechtlichen Radioprogramm SWR1. Zu Wort kam als die Sendung insgesamt pr&#228;gender Experte ein Baubiologe, der die Gefahren von Handys und Basisstationen in seinem gelinde gesagt eingef&#228;rbten Licht beleuchtete. Zu den aufgestellten Behauptungen z&#228;hlte unter anderem

	ein &#214;ffnen der Blut-Hirn-Schranke quasi als Standard-Effekt beim Telefonieren
	dass daher aufgrund von ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p class="wp-flattr-button"></p><p><img ALT="SWR1" SRC="http://blog.jodeleit.de/wp-content/uploads/2007/02/swr.jpg" alt=" in " />Richtig entt&#228;uscht bin ich heute &#252;ber <a TITLE="diesen" HREF="http://www.swr.de/swr1/bw/programm/-/id=446250/nid=446250/did=1868800/txbkjf/index.html" TARGET="_blank">diesen</a> vorhin ausgestrahlten Beitrag im &#246;ffentlich-rechtlichen Radioprogramm SWR1. Zu Wort kam als die Sendung insgesamt pr&#228;gender Experte ein Baubiologe, der die Gefahren von Handys und Basisstationen in seinem gelinde gesagt eingef&#228;rbten Licht beleuchtete. Zu den aufgestellten Behauptungen z&#228;hlte unter anderem</p>
<ul>
<li>ein &#214;ffnen der Blut-Hirn-Schranke quasi als Standard-Effekt beim Telefonieren</li>
<li>dass daher aufgrund von Handy-Telefonaten Schwermetalle ins Gehirn gelangen k&#246;nnen und dort &#8220;nie wieder rauskommen&#8221;, das sei &#8220;eine Einbahnstra&#223;e&#8221;</li>
<li>dass ein &#8220;Jugend-forscht&#8221;-Projekt (vielleicht habe ich mich verh&#246;rt?!) nachgewiesen habe, dass selbst bei kurzen Telefonaten &#8220;Blutk&#246;rperchen verklumpen&#8221;</li>
<li>dass in der N&#228;he von Mobilfunk-Basisstationen &#8220;diese Werte um ein Vielfaches &#252;berschritten&#8221; w&#252;rden, wobei &#8220;diese Werte&#8221; sich auf EEG-Ver&#228;nderungen bezog</li>
</ul>
<p>Dass hier ein Baubiologe als unabh&#228;ngiger Experte zu Wort kommt stimmt mich nachdenklich. Kein Wunder, dass so auch Moderator Bernd Hefter zu dem Schluss kam: &#8220;Da m&#246;chte ich eigentlich nicht mehr mit dem Handy telefonieren.&#8221; Eher ironisch, dass besagter Baubiologe daraufhin dennoch Verhaltenstipps zum Telefonieren mit dem Handy gab wie wir sie in connect bereits seit ca. f&#252;nf Jahren publizieren.</p>
<p>Dies alles unterstreicht einmal mehr die Notwendigkeit einer Versachlichung. Mein Versuch eines Beitrages hierzu m&#252;sste heute im RTL Nachtjournal zu sehen sein.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Angst essen Handy auf</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Feb 2007 14:43:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard Jodeleit</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Strahlung]]></category>

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		<description><![CDATA["Krebs-Angst, so stark strahlt Ihr Handy" titelt heute die BILD-Zeitung. Auf der Titelseite das R&#246;ntgenbild eines Sch&#228;dels, rechtes Auge &#252;berlagert von einer gro&#223;en roten Fl&#228;che. Das sind die b&#246;sen Strahlen. Rei&#223;erisch aufgemacht wird eine "Risiko-Liste" mit SAR-Werten abgedruckt, nat&#252;rlich passenderweise auf Seite 13, Eigenleistung in Sachen Recherche = null. Dabei wird zudem wieder einmal ...]]></description>
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<p class="wp-flattr-button"></p><p><img ALT="Panikmache, Ausriss mit freundlicher Erlaubnis von bildblog.de" SRC="http://blog.jodeleit.de/wp-content/uploads/2007/02/krebs_angst_titel.jpg" alt=" in " />&#8220;Krebs-Angst, so stark strahlt Ihr Handy&#8221; titelt heute die BILD-Zeitung. Auf der Titelseite das R&#246;ntgenbild eines Sch&#228;dels, rechtes Auge &#252;berlagert von einer gro&#223;en roten Fl&#228;che. Das sind die b&#246;sen Strahlen. Rei&#223;erisch aufgemacht wird eine &#8220;Risiko-Liste&#8221; mit SAR-Werten abgedruckt, nat&#252;rlich passenderweise auf Seite 13, Eigenleistung in Sachen Recherche = null. Dabei wird zudem wieder einmal v&#246;llig ignoriert, dass die SAR nur einer mehrerer Anhaltspunkte zur Beurteilung potenzieller Sch&#228;dlichkeit eines Mobiltelefons ist. Wer nicht zus&#228;tzlich die Qualit&#228;t des Senders/Empf&#228;ngers betrachtet sowie sein Telefonierverhalten &#252;berdenkt, der wird durch den SAR-Hype schlicht und einfach eingelullt. Niedrige SAR = unbedenklich, diese Formel greift einfach zu kurz, dar&#252;ber haben wir bei connect schon oft genug berichtet. &#220;brigens: Zahlreiche Vergleichstabellen zu SAR-Werten, die sich so im Web tummeln, sind inkonsistent, weil nicht vergleichbare Messungen aus unterschiedlichen Messreihen nach nicht einheitlichen Standards munter durcheinandergew&#252;rfelt wurden. Entsprechende Sites mit Vergleichslisten leisten selbst nichts &#8211; au&#223;er PIs auf Basis fremder Arbeit anzuh&#228;ufen.</p>
<p>Das einseitige Abheben auf die SAR mag man BILD noch verzeihen, denn um es differenzierter zu sehen braucht&#8217;s etwas Fachkenntnis. Doch das Fass zum &#220;berlaufen bringt, dass es selbst mit extern eingeholter Expertise nicht geklappt hat. Bei BILD kommt n&#228;mlich ein Experte (!) vom Bayerischen Landesamt f&#252;r Umwelt zu Wort, der unter anderem zum Besten gibt: &#8220;UMTS-Handys haben 99 Prozent weniger Strahlung&#8221;. Sorry, liebe Kollegen im Boulevard, aber irgendjemand in Eurem Laden hat hier bei der Plausibilit&#228;tspr&#252;fung 99 Prozent seiner Leistung vermissen lassen. Wie kommt solcher Unfug durch so eine gro&#223;e Redaktion bis aufs Papier? Und lieber Dr. Heinrich E. (63) vom Bayerischen Landesamt f&#252;r Umwelt: Mich erinnert diese Aussage irgendwie an die Stoiber-Rede &#252;ber den M&#252;nchener Flughafen. Eins ist klar: In einem vollen Ma&#223;krug versenkt strahlt das Handy nicht mehr.</p>
<p>Bezug nimmt die &#252;blicherweise (bei weniger komplizierten oder &#8220;exklusiven&#8221; Themen) doch ganz aktuelle BILD auf die gestern unter anderem von der S&#252;ddeutschen Zeitung zitierte und ausgelegte Studie der finnischen Strahlenschutzkommission. Schon gestern war die Interpretation durch unterschiedliche Medien im Tagesverlauf interessant: Behauptete die S&#252;ddeutsche &#8220;Handys k&#246;nnen Krebs ausl&#246;sen&#8221;, so titelte Spiegel Online daraufhin &#8220;Handys sorgen nicht f&#252;r Krebs, aber f&#252;r Schlagzeilen&#8221;. Immer mehr scheint das Thema Gegenstand &#8220;politischer&#8221; Berichterstattung zu sein. Je nach pers&#246;nlichem Gusto l&#228;sst der veranwtortliche Redakteur das Angstpendel extrem in die eine oder eben in die andere Richtung schwingen. Die S&#252;ddeutsche pendelt zum Angstpol, SPON zur hemds&#228;rmeligen Macht-schon-nichts-Haltung. Da kann sich der Leser ja gleich bei den entsprechenden Lobbys informieren.</p>
<p>Weitere interessante Details zu der heutigen BILD-Story finden sich auf bildblog.de, herzlichen Dank dorthin auch f&#252;r die Genehmigung zur Verwendung des Ausrisses aus der Original-BILD von heute.</p>
<p>Um zur Versachlichung der Diskussion beizutragen bietet connect einen Ratgeber mit allen Werten und Informationen bis 8. Februar <a TITLE="gratis" HREF="http://www.connect.de/d/75397" TARGET="_blank">gratis</a> (f&#252;r Kollegen gerne auch danach &#8211; einfach mich ansprechen).</p>
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