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	<title>Social Media Relations &#187; Twitter</title>
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	<description>Notizen von Bernhard Jodeleit</description>
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		<title>Ob Sprecher twittern sollten?</title>
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		<pubDate>Mon, 02 May 2011 11:59:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard Jodeleit</dc:creator>
				<category><![CDATA[Digital Strategy]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Public Relations]]></category>
		<category><![CDATA[Pressesprecher]]></category>
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Sehr lesenswert finde ich heute einen Beitrag von Wolfgang L&#252;nenb&#252;rger-Reidenbach in seinem pers&#246;nlichen Blog "Haltungsturnen". Er stellt dort die Frage, ob Sprecher pers&#246;nlich bei Twitter pr&#228;sent sein sollten, und seine Antwort ist, wie er ausf&#252;hrt, in der Regel "Nein" - mit Ausnahmen. Ja wie denn nun, k&#246;nnte man sich fragen. Soll ich als Sprecher twittern ...]]></description>
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<p class="wp-flattr-button"></p><div id="attachment_1304" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://blog.jodeleit.de/wp-content/uploads/2011/05/nur-raus-damit-kallejipp_300_300.jpg"><img class="size-full wp-image-1304" src="http://blog.jodeleit.de/wp-content/uploads/2011/05/nur-raus-damit-kallejipp_300_300.jpg" alt="Nur-raus-damit-kallejipp 300 300 in " width="300" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Nur raus damit! Oder sollten Sprecher nicht twittern? (photcase, kallejipp)</p></div>
<p>Sehr lesenswert finde ich heute einen <a href="http://www.haltungsturnen.de/2011/05/warum-regsprecher-so-nicht-twittern.html" target="_blank">Beitrag</a> von Wolfgang L&#252;nenb&#252;rger-Reidenbach in seinem pers&#246;nlichen Blog &#8220;Haltungsturnen&#8221;. Er stellt dort die Frage, ob Sprecher pers&#246;nlich bei Twitter pr&#228;sent sein sollten, und seine Antwort ist, wie er ausf&#252;hrt, in der Regel &#8220;Nein&#8221; &#8211; mit Ausnahmen. Ja wie denn nun, k&#246;nnte man sich fragen. Soll ich als Sprecher twittern oder nicht?</p>
<p>Meines Erachtens ist die Frage etwas weiter zu fassen, denn letztlich verbirgt sich dahinter der gesamte Strategiekomplex f&#252;r Corporate Social Media. Ein ganz wesentlicher Faktor ist dabei die Frage, welche Rolle Personenmarken spielen sollen und d&#252;rfen.</p>
<p>Ich sehe hier Chancen, Risiken und Fakten:</p>
<p>1. <strong>Pers&#246;nliche Twitter-Accounts sind leichter aufzubauen als Marken-Accounts.</strong> Ergebnis pers&#246;nlicher Erfahrung mit sch&#228;tzungsweise zehn Accounts, die ich insgesamt &#252;ber die Jahre pers&#246;nlich aufgebaut habe. Je nahbarer und sympathischer Profilbild und Bio, desto schneller w&#228;chst die Reichweite. Accounts mit Markenlogo wachsen &#8211; je nach N&#228;he zu Web- und Nerdthemen &#8211; langsamer, es sei denn, man befeuert sie gezielt.</p>
<p>2. <strong>Brand und Personal Brand sollten sich synergetisch erg&#228;nzen, nicht vermischt werden.</strong> Einer der am h&#228;ufigsten begangenen Fehler ist meines Erachtens genau der, den Wolfgang im aktuellen Beispiel kritisiert: Ein Twitter-Account wird unter dem Namen einer Organisation oder eines Unternehmens ins Leben gerufen und dann um den b&#252;rgerlichen Namen und das Profilbild eines Sprechers erg&#228;nzt. Geht meines Erachtens gar nicht. Mit wem spreche ich denn? Hier gebe ich Wolfgang komplett recht.</p>
<p>3. <strong>Vielversprechend:</strong> ein Marken-Account als offizielle Pr&#228;senz, gern mit Aufl&#246;sung der Sprecher (K&#252;rzel in Tweets) und zudem <strong>pers&#246;nliche &#8220;Beiboote&#8221;</strong>, mithin pers&#246;nliche Accounts von Mitarbeitern &#8211; auch jener des Sprechers. Diese Accounts wandeln dann auf dem Grat zwischen dem Privaten und dem Professionellen. Nicht ganz einfach, aber das Salz in der Suppe, das Unternehmen und Organisationen menschlicher macht.</p>
<p>Sprecher k&#246;nnen twittern oder auch nicht &#8211; ich denke, davon h&#228;ngt der Erfolg einer Social-Media-Strategie nicht ab, auch wenn einige leuchtende Beispiele wie <a href="http://twitter.com/frischkopp" target="_blank">Stefan Keuchel</a> ganz gut vormachen, wie es funktioniert. Fest steht: Sprecher sollten es nur tun dann, wenn sie Spa&#223; daran haben und Lust, Personal Branding im Web zu betreiben. Sonst einfach delegieren.</p>
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		<title>Casual Web 2.0: Nutzwert statt Smalltalk</title>
		<link>http://blog.jodeleit.de/casual-web-2-0-nutzwert-statt-smalltalk/</link>
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		<pubDate>Wed, 08 Sep 2010 19:35:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard Jodeleit</dc:creator>
				<category><![CDATA[Digital Strategy]]></category>
		<category><![CDATA[Social Networking]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[Google]]></category>
		<category><![CDATA[Twitter]]></category>

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		<description><![CDATA[Computer sind Zeitfresser. Das Social Web mit Twitter, Facebook, Xing und weiteren sozialen Netzwerken erst recht. In j&#252;ngster Zeit stelle ich fest, dass sich mein pers&#246;nliches Nutzungsverhalten ver&#228;ndert. Ich beobachte eine Entwicklung weg von der aktiven Nutzung aus Freude am Experimentieren und am Dialog hin zu einer am pers&#246;nlichen Nutzen orientierten Herangehensweise.

Ich reduziere mein ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p class="wp-flattr-button"></p><p>Computer sind Zeitfresser. Das Social Web mit Twitter, Facebook, Xing und weiteren sozialen Netzwerken erst recht. In j&#252;ngster Zeit stelle ich fest, dass sich mein pers&#246;nliches Nutzungsverhalten ver&#228;ndert. Ich beobachte eine Entwicklung weg von der aktiven Nutzung aus Freude am Experimentieren und am Dialog hin zu einer am pers&#246;nlichen Nutzen orientierten Herangehensweise.</p>
<p>Ich reduziere mein Zeitbudget bei</p>
<p>_ Twitter. Nervt total. Das Sortieren von Followings und Followern kostet unglaublich viel Zeit. Meine Timeline ist l&#228;ngst nicht mehr Informationsquelle Nr. 1, zuviel zweitverwerteter oder nutzloser Content verstopft sie. Ich versuche, meine eigene Twitter-Pr&#228;senz f&#252;r andere n&#252;tzlich zu halten, indem ich Links zu meines Erachtens wirklich interessanten Artikeln poste.</p>
<p>_ Facebook. Zeitfresser Nummer eins. Nachdem das Netzwerk dort nicht mehr in so gro&#223;er Geschwindigkeit w&#228;chst wie zu Beginn, werden redundante Muster in den &#8220;Hauptmeldungen&#8221; und &#8220;neuesten Meldungen&#8221; deutlich. Das Personal Branding oder l&#228;ssige Einwerfen von Belanglosigkeiten langweilt.</p>
<p>_ Xing. Ist ein reines Adressbuch geworden. Daf&#252;r gut, f&#252;r mehr aber nicht.</p>
<p>_ LinkedIn. Xing in negativ gesteigerter Form.</p>
<p>_ Foursquare, Gowalla, Brightkite. Nachdem ich eine gesch&#228;ftliche Mayorshop Battle am fischerAppelt-Standort Stuttgart wohl verloren habe, ist der Reiz endg&#252;ltig &#252;bersichtlich geworden. Was bringt mir die Eincheckerei?</p>
<p>_ Friendfeed. Account gel&#246;scht.</p>
<p>Dagegen erh&#246;ht sich mein Zeitbudget bei</p>
<p>_ Google Reader. Schnell und mit gr&#246;&#223;tem Informationswert versorgt mich der Feedreader mit allem, was wichtig ist.</p>
<p>_ Google Latitude. Braucht keine Zeit. Ich finde es faszinierend, meinen Standort permanent zu protokollieren. Im Moment reiner Spieltrieb, aber ich bin mir sicher: Es wird etwas Gro&#223;es daraus.</p>
<p>_ Google-Dienste im Allgemeinen: Das Innovationsfeuerwerk der f&#252;hrenden Suchmaschine ist eine reine Freude: <a href="http://www.google.de/instant/">Die neue Suche Google Instant</a>, die Ergebnisse schon w&#228;hrend des Tippens von Suchbegriffen anzeigt, finde ich ebenso cool wie <a href="http://scribe.googlelabs.com/">Google Scribe</a>, das beim Schreiben von Texten bereits vorwegnimmt, worauf man hinauswill.</p>
<p>_ <a href="http://listen.grooveshark.com/">Grooveshark</a>: Jeder denkbare Song, den ich spontan h&#246;ren m&#246;chte, ist auf allen Rechnern, die ich benutze, und auf dem iPhone &#252;berall verf&#252;gbar, wo es Internet gibt. Goodbye, Napster, rest in peace, iTunes.</p>
<p>_ iPhone Apps</p>
<p>Letztere sind ein Thema f&#252;r sich, auf das an dieser Stelle demn&#228;chst in einem weiteren Posting  eingehen m&#246;chte. Denn an den mobilen Anwendungen zeigt sich ganz besonders deutlich, wie sich die Spreu vom Weizen unterscheidet. Ich bin &#252;berzeugt davon: Im Mobile Web werden nicht die Marken gewinnen, die am lautesten klappern, sondern diejenigen, die Menschen den gr&#246;&#223;ten Nutzen bringen.</p>
<p>Casual Web 2.0, sinnvolle Anwendungen, Semantik im Sinne des Nutzers &#8211; so sieht meines Erachtens das soziale Web der Zukunft aus. Weniger private Selbstdarstellung. Mehr Nutzwert und Komfort-, Zeit- und Erkenntnisgewinn. <a href="http://carta.info/33576/googles-zukunftvision-niemals-verloren-niemals-einsam-niemals-gelangweilt/">So vielleicht.</a></p>
<div class="facebook_like_button"><iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fblog.jodeleit.de%2Fcasual-web-2-0-nutzwert-statt-smalltalk%2F&amp;layout=standard&amp;show-faces=true&amp;width=450&amp;action=like&amp;font=arial&amp;colorscheme=light" scrolling="no" frameborder="0" allowTransparency="true" style="padding: 0px 0px; border:none; overflow:hidden; width:450px; height:70px;"></iframe></div>
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		</item>
		<item>
		<title>Ein Pl&#228;doyer gegen den Dialog um jeden Preis</title>
		<link>http://blog.jodeleit.de/ein-plaedoyer-gegen-den-dialog-um-jeden-preis/</link>
		<comments>http://blog.jodeleit.de/ein-plaedoyer-gegen-den-dialog-um-jeden-preis/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 16 Nov 2009 08:50:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard Jodeleit</dc:creator>
				<category><![CDATA[Digital Strategy]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Public Relations]]></category>
		<category><![CDATA[Cluetrain]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media Relations]]></category>
		<category><![CDATA[Strategie]]></category>
		<category><![CDATA[Twitter]]></category>

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		<description><![CDATA[Social Media ist Dialog, M&#228;rkte sind Gespr&#228;che. Ja, klar. Dass Online-Kommunikation und -Marketing zwangsl&#228;ufig dialogorientiert sein m&#252;ssen - es ist eine politisch korrekte Verallgemeinerung, an der man dank mir &#252;brigens viel zu missionarisch-eindimensionalem Cluetrain-Manifest eigentlich nichts auszusetzen haben darf. Eine anerkannte Weisheit, tausendfach gepostet, hoch und herunter diskutiert und demnach in Stein gemei&#223;elt.



M&#228;rkte sind ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p class="wp-flattr-button"></p><p>Social Media ist Dialog, M&#228;rkte sind Gespr&#228;che. Ja, klar. Dass Online-Kommunikation und -Marketing zwangsl&#228;ufig dialogorientiert sein m&#252;ssen &#8211; es ist eine politisch korrekte Verallgemeinerung, an der man dank mir &#252;brigens viel zu missionarisch-eindimensionalem Cluetrain-Manifest eigentlich nichts auszusetzen haben darf. Eine anerkannte Weisheit, tausendfach gepostet, hoch und herunter diskutiert und demnach in Stein gemei&#223;elt.</p>
<div id="attachment_804" class="wp-caption alignleft" style="width: 283px"><a href="http://blog.jodeleit.de/wp-content/uploads/2009/11/photocase.com-©-JOEXX-ruhe.jpg"><img class="size-medium wp-image-804" src="http://blog.jodeleit.de/wp-content/uploads/2009/11/photocase.com-©-JOEXX-ruhe-273x300.jpg" alt="Photocase Com- -JOEXX-ruhe-273x300 in " width="273" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Gespr&#228;che ja, aber nicht um jeden Preis. Foto: photocase.com/JOEXX </p></div>
<p>M&#228;rkte sind Gespr&#228;che. Nein! Sind sie &#8211; oder eben auch nicht. M&#252;ssen prominente Fu&#223;ballspieler und Schauspieler wirklich online mit ihren Fans im Dialog stehen, um geh&#246;rt, geliebt und akzeptiert zu werden? Nein, das m&#252;ssen sie nicht! M&#252;ssen Guerilla-Marketeers ernsthaft in den Dialog mit Zielgruppen eintreten, um mit dubiosen Methoden Meinung im Web zu machen? Leider nicht. Muss die Onlineredaktion des ZDF &#8220;Wetten dass!&#8221;-begleitend twittern, damit die Sendung online diskutiert wird? Nat&#252;rlich nicht, nur wenige der &#8220;Wetten dass!&#8221;-Twitterer haben es &#252;berhaupt bemerkt. Und eine der erfolgreichsten Social-Media-Kampagnen &#252;berhaupt kann wohl die ARD f&#252;r sich verbuchen: &#220;ber nichts wird am Sonntagabend mehr getwittert als &#252;ber den &#8220;Tatort&#8221;. Einfach so. Ganz ohne dialogorientiere Social-Media-Arbeit. Social-Media-Erfolg ohne gezielte Social Media Relations, na so etwas!</p>
<p>Nein: Social Media und Dialogorientierung sind f&#252;r Unternehmen keine Pflicht. L&#228;ngst nicht alle M&#228;rkte sind Gespr&#228;che. Nicht immer sollten sich Marken direkt in den Dialog einmischen.</p>
<p>Zuviel Dialog wirkt aufgesetzt. Wer wird schon an der Supermarktkasse gerne bei jedem Einkauf gefragt: &#8220;Waren Sie zufrieden mit unserem Service&#8221;? Zuh&#246;ren und auf Anfragen reagieren &#8211; wichtig. Aber: Nein, es muss nicht &#252;ber jedes Thema im Web diskutiert werden. Nicht jeder Produktmanager und jeder Callcenter-Mitarbeiter muss den guten Namen seines Arbeit- oder Auftraggebers emsig mit pers&#246;nlichem Einsatz in Foren, Blogs und auf Twitter vertreten. Denn das wirkt leicht auch &#8211; bem&#252;ht. Oder gar: peinlich.</p>
<p>Manchmal ist es auch gut, das Social Web lediglich im ganz privaten Rahmen zu nutzen. Viele Menschen sind aus den unterschiedlichsten Gr&#252;nden gut beraten, im &#246;ffentlichen Web nicht zu exponiert aufzutreten und nicht die pers&#246;nliche Trennung Beruf/Privat komplett aufzuheben, denn die sprachlichen und strategischen Anforderungen sind hoch, will man sich dort nicht in die Nesseln setzen. Kollege Mirko Lange von talkabout communications hat es neulich <a href="http://www.youtube.com/watch?v=S0TJYNMHQ_8" target="_blank">wunderbar auf den Punkt gebracht</a>.</p>
<p>Mir war diese Klarstellung einfach ein Anliegen, weil auf der H&#246;he des Twitter-Hype im Moment so viele von uns Kommunikationsberatern mit diesem bedeutungsschwangeren Gesichtsausdruck durch die Lande ziehen, jederzeit bereit, anzusetzen zu dieser furchtbar besserwisserischen Frage: &#8220;Was, Du twitterst noch nicht? Wie, Ihr macht noch nichts mit Social Media&#8221;?</p>
<p>Wenn dann doch die T&#252;rglocke l&#228;utet und er kommt, Sie angesichts Ihrer R&#252;ckst&#228;ndigkeit zur Rede stellt, der Twitter-Berater, &#8211; und er wird fr&#252;her oder sp&#228;ter kommen, wie die Zeugen Jehovas! &#8211; dann fragen Sie doch mal nach:</p>
<p>- Wie beurteilen Sie unser aktuelles Onlinemarketing?<br />
- Analysieren Sie doch mal eben unsere aktuelle PR-Strategie.<br />
- Warum sollten wir denn twittern?<br />
- Wer sollte in unserem Unternehmern twittern?<br />
- Wie f&#228;llt speziell in unserem Fall die Chancen-/Risikoabw&#228;gung aus?<br />
- Wie greifen Social Media und klassische Medienarbeit ineinander?<br />
- M&#252;ssen nicht Marketing/Werbung und PR bestens vernetzt sein?<br />
- Schlagen Sie mir jetzt Social Media Marketing oder Social Media Relations im Rahmen einer PR-Strategie vor?<br />
- Wie binden wir die Mitarbeiter ein, die bereits im Social Web aktiv sind?</p>
<p>Gerade die letzte Frage ist ganz zentral: Wie binden Sie Ihre eigenen Web-2.0-Heroes in die Social-Media-Strategie ein?</p>
<p>Denn bei all der Kritik am derzeitigen Hype ist eines ungemein wichtig: Sozial- und Networkingkompetenz bei Mitarbeitern ist online ein ebenso wertvolles, mitunter seltenes Gut wie offline. F&#246;rdern Sie gezielt die Mitarbeiter, die besondere Networking-/Sozialkompetenz im Social Web haben und beziehen Sie diese gezielt in Ihre Kommunikationsstrategie ein.</p>
<p>Und schaffen Sie die Voraussetzungen und Strukturen daf&#252;r, dass Online-Networking im Namen des Unternehmens nicht plan- und kopflos verl&#228;uft. Kommunikation wird in Zukunft eine viel breiter im Unternehmen verankerte Aufgabe als jemals zuvor. Gerade deshalb gilt: Der Social Media Manager oder aber der PR-Manager mit ausgepr&#228;gter Social-Media-Kompetenz ist innerhalb der Unternehmenskommunikation k&#252;nftig eine feste Gr&#246;&#223;e. Auch, oder gerade weil eben nicht alle M&#228;rkte Gespr&#228;che sind, aber alle Gespr&#228;che kompetent gef&#252;hrt werden sollten.</p>
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		<title>Test: Twittern aus Google Reader</title>
		<link>http://blog.jodeleit.de/test-twittern-aus-google-reader/</link>
		<comments>http://blog.jodeleit.de/test-twittern-aus-google-reader/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 29 Oct 2009 16:38:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard Jodeleit</dc:creator>
				<category><![CDATA[Digital Strategy]]></category>
		<category><![CDATA[Vermischtes]]></category>
		<category><![CDATA[Google Reader]]></category>
		<category><![CDATA[Twitter]]></category>

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		<description><![CDATA[Jeden Tag entdecke ich im Google Reader interessante Branchen-News, w&#228;hrend ich mit dem iPhone unterwegs bin. Das Interessanteste ver&#246;ffentliche ich auf meiner &#246;ffentlichen Google Reader Page. Das klappt komfortabel mit nur einem Klick. Weitaus umst&#228;ndlicher: mobiles Twittern von Links.

Abhilfe schafft ab jetzt - hoffentlich - ein Mashup: Mithilfe des Atom-Feeds auf meiner Google Reader ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p class="wp-flattr-button"></p><p>Jeden Tag entdecke ich im Google Reader interessante Branchen-News, w&#228;hrend ich mit dem iPhone unterwegs bin. Das Interessanteste ver&#246;ffentliche ich auf meiner <a href="http://www.google.com/reader/shared/jodeleit">&#246;ffentlichen Google Reader Page</a>. Das klappt komfortabel mit nur einem Klick. Weitaus umst&#228;ndlicher: mobiles Twittern von Links.</p>
<p>Abhilfe schafft ab jetzt &#8211; hoffentlich &#8211; ein Mashup: Mithilfe des Atom-Feeds auf meiner Google Reader Page, Yahoo Pipes und Twitterfeed habe ich die M&#246;glichkeit, direkt aus dem Google Reader heraus mit nur einem Klick den Link auf einen interessanten Beitrag zu twittern &#8211; auf Wunsch mit Anmerkung.</p>
<p>Wie das geht, <a href="http://www.tim-adler.com/blog/google-reader-empfehlungen-direkt-bei-twitter-post/">steht bei Tim Adler</a>. Ich bin jetzt total gespannt, ob alles wie gew&#252;nscht funktioniert, und werde den Link auf dieses Posting vom eigenen Google Reader aus twittern. Verr&#252;ckt!</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Personalmeldung via Twitter</title>
		<link>http://blog.jodeleit.de/personalmeldung-via-twitter-mit-folgen/</link>
		<comments>http://blog.jodeleit.de/personalmeldung-via-twitter-mit-folgen/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 07 Apr 2009 15:54:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard Jodeleit</dc:creator>
				<category><![CDATA[Digital Strategy]]></category>
		<category><![CDATA[Public Relations]]></category>
		<category><![CDATA[Reputation]]></category>
		<category><![CDATA[Twitter]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.jodeleit.de/?p=589</guid>
		<description><![CDATA[Als Arbeitnehmer muss man schon aufpassen, m&#246;chte man Social Media und Microblogging nutzen. Zahlreiche Beispiele in der Vergangenheit haben gezeigt, dass die eigene berufliche Zukunft schnell &#252;bersichtlich gemacht oder das Verh&#228;ltnis zum Kunden schnell gest&#246;rt ist, wenn man im Web 2.0 allzu unverbl&#252;mt seinen Emotionen und Botschaften freien Lauf l&#228;sst.

Dass auch Arbeitgeber auf der ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p class="wp-flattr-button"></p><p><img class="alignleft size-full wp-image-593" src="http://blog.jodeleit.de/wp-content/uploads/2009/04/raushier_e.jpg" alt="Raushier E in " width="179" height="179" />Als Arbeitnehmer muss man schon aufpassen, m&#246;chte man Social Media und Microblogging nutzen. Zahlreiche Beispiele in der Vergangenheit haben gezeigt, dass die eigene berufliche Zukunft schnell &#252;bersichtlich gemacht oder das Verh&#228;ltnis zum Kunden schnell gest&#246;rt ist, wenn man im Web 2.0 allzu unverbl&#252;mt seinen Emotionen und Botschaften freien Lauf l&#228;sst.</p>
<p>Dass auch Arbeitgeber auf der Hut sein m&#252;ssen, zeigt ein Vorgang heute Nachmittag. Ein Vorgang bei der Plattform myON-ID, die sich Personal Reputation Management auf die Fahnen geschrieben hat, wird wohl als kleines Lehrst&#252;ck zum Thema Twitter, Blogs und Employer Branding in die Web-2.0-Chronologie eingehen. Verk&#252;ndet die Plattform doch via Twitter, dass sie sich von einem ihrer exponiertesten Mitarbeiter trennt: &#8220;myON-ID beendet mit sofortiger Wirkung die Zusammenarbeit mit Sebastian K*****&#8221;, hei&#223;t es in einem Tweet. Negativ behaftete Personalmeldungen via Twitter, kann das sein? Entspricht das dem Stil moderner Arbeitgeber oder ist dies ein Faux Pas? Die Diskussion auf Twitter kommt in diesen Minuten in Gang, <a href="http://search.twitter.com/search?q=myon-id" target="_blank">siehe Twitter Search</a>.</p>
<p>&#220;ber den Tweet hinaus stellt Gesch&#228;ftsf&#252;hrer Mario Grobholz <a href="http://blog.myonid.de/2009/04/myon-id-trennt-sich-von-sebastian-kupers/" target="_blank">ein Blogposting</a> ins Web: &#8220;myON-ID beendet mit sofortiger Wirkung jegliche Zusammenarbeit mit Sebastian K*****. Christian S*** f&#252;hrt die T&#228;tigkeiten im Bereich OpenWeb fort. Die myON-ID Gesch&#228;ftsf&#252;hrung&#8221;, hei&#223;t es dort. Vollends aus dem Ruder l&#228;uft das Ganze dann in den Kommentaren: Denn als sich sowohl via Twitter als im Blog von myON-ID heftiger Widerstand aus der Web-2.0-Szene regt (&#8220;So geht es nicht&#8221;) ver&#246;ffentlicht die Gesch&#228;ftsf&#252;hrung noch weitergehende Ausf&#252;hrungen, unter anderem: &#8220;Wer etwas Erfahrung im Umgang mit Personalien und HR hat, der kann aus dieser Meldung sicherlich ableiten, dass es schwerwiegende Gr&#252;nde geben muss die uns zu dieser Trennung veranlasst haben&#8221;, und in einem sp&#228;teren Kommentar: &#8220;Der &#8216;Informations-/Mehrwert&#8217; dieser Meldung ist, dass Sebastian K***** nicht mehr im Auftrag von myON-ID im Markt agiert. Falls er mal wieder wo auftaucht.&#8221;</p>
<p>Das Pikante daran: myON-ID ist, man rufe sich in Erinnerung, eine Plattform, die sich dem Personal Reputation Management verschrieben hat. Entsprechend skurril wirkt eine solche Diskussion auf deren Blog &#8211; allein schon aufgrund der Optik, denn direkt rechts neben den zitierten Beitr&#228;gen prangt die Tagcloud mit Begriffen wie &#8220;Online-Reputation&#8221;.</p>
<p>Parallel regt sich Widerstand bei Facebook: Dort werden Blogkommentare ver&#246;ffentlicht, die myON-ID auf der eigenen Site nicht freigeschaltet hat. Und beispielsweise Mike Schnoor von Sevenload findet <a href="http://www.sichelputzer.de/2009/04/07/myonid-personalmeldung-mal-ganz-anders/" target="_blank">deutliche Worte</a>.</p>
<p>Just in den Minuten, in denen dieses Posting fertiggesellt wird, gewinnt die Diskussion auf Twitter deutlich an Sch&#228;rfe: &#8220;<span id="msgtxt1470132878" class="msgtxt en">Digg it! Ex-Mitarbeiter anprangern als &#8220;Mehrwert&#8221; beim Reputationsmanager <strong>myON-ID</strong>&#8220;, <a href="http://twitter.com/Parkrocker/status/1470132878" target="_blank">hei&#223;t es dort</a>. Zu bef&#252;rchten, dass diese Form von <em>HR-Kommunikation &#252;ber Social Media</em> nach hinten losgeht.</span></p>
<p>&#8220;<span id="msgtxt1470160833" class="msgtxt en">I removed my profile from <strong>MyON-ID</strong>. An ORM service that damages the reputation of their own ex-employees in my eyes just isn&#8217;t credible&#8221;, dies war vor sieben Minuten (Stand: 17:39 Uhr) der H&#246;hepunkt eines Paradebeispiels f&#252;r Reputation Mismanagement via Social Web.</span></p>
<p><span class="msgtxt en"><span style="color: #888888;">[Foto: jottkah | photocase.com]</span><br />
</span></p>
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