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	<title>Social Media Relations &#187; Wirtschaftswoche</title>
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	<description>Notizen von Bernhard Jodeleit</description>
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		<title>Mehr Transparenz bei Werbung in Blogs</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Oct 2009 09:41:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard Jodeleit</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die US-Handelsbeh&#246;rde FTC will Schleichwerbung in Blogs erschweren, k&#252;ndigte an, sie werde die Blogger zur Offenlegung entsprechender Details zwingen. GPRA-Pr&#228;sident Dr. Alexander G&#252;ttler fordert, dies in Deutschland ebenso zu handhaben, und wird damit von der Wirtschaftswoche zitiert. Was mich wundert, ist der Gegenwind, den dies hervorruft. So bezeichnet Handelsblatt-Blogger Thomas Kn&#252;wer die Forderung als ...]]></description>
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<p class="wp-flattr-button"></p><p>Die US-Handelsbeh&#246;rde FTC will Schleichwerbung in Blogs erschweren, k&#252;ndigte an, sie werde die Blogger zur Offenlegung entsprechender Details zwingen. GPRA-Pr&#228;sident Dr. Alexander G&#252;ttler fordert, dies in Deutschland ebenso zu handhaben, und wird damit <a href="http://www.wiwo.de/technik/schleichwerbung-in-blogs-soll-oeffentlich-angeprangert-werden-410460/" target="_blank">von der Wirtschaftswoche zitiert</a>. Was mich wundert, ist der Gegenwind, den dies hervorruft. So bezeichnet Handelsblatt-Blogger Thomas Kn&#252;wer die Forderung als &#8220;eklig&#8221;, Kommentatoren unter seinem Posting fordern unter anderen, die Blogger doch in ihrer &#8220;Privatsph&#228;re&#8221; in Ruhe zu lassen. Auch dieser kleine <a href="http://ripanti.posterous.com/us-blogger-schleichwerbung-schwer-gemacht-com" target="_blank">Wortwechsel</a> zwischen Marco Ripanti und meiner Person hinterl&#228;sst mich mit einer gewissen Verwunderung.</p>
<p>Ich finde die G&#252;ttlersche Initiative hervorragend. Werbliche Inhalte in journalistischem Gewand geh&#246;ren gekennzeichnet &#8211; in Printpublikationen wie im Web, im Rahmen kommerzieller journalistischer Angebote ebenso wie im Rahmen &#8211; vermeintlich &#8211; privater.</p>
<p>Dass die entsprechende Transparenzkultur in den vergangenen Jahren immer mehr erodiert ist: eine Tatsache. Dass dies nicht zuletzt dem Kostendruck geschuldet ist: dito. Wo fr&#252;her noch &#8220;Sonderver&#246;ffentlichung&#8221; oder ganz fr&#252;her noch &#8220;Anzeige&#8221; dar&#252;ber prangte, fehlt heute mitunter jeder Hinweis.</p>
<p>Gekaufte Meinungsbeitr&#228;ge im Web sind meines Erachtens auch aus technischen Gr&#252;nden besonders t&#252;ckisch: Meinungsbildung auf Konsumentenseite findet zunehmend &#252;ber Suchmaschinen statt. Man stelle sich vor, zehn Blogger rezensieren ein Produkt positiv, schreiben aber brav ein &#8220;sponsored by&#8221; als Fu&#223;note unter den Beitrag. Dann kommt der Konsument und googelt. Nimmt die erste Seite Google-Trefferliste wahr &#8211; fertig die Meinungsbildung.</p>
<p>Immerhin &#8211; einer der j&#252;ngsten Kommentare unter dem Kn&#252;wer-Posting macht mir Mut: &#8220;Fangen wir doch einfach mal an, die PR-Fuzzis ein bisschen differenzierter zu betrachten, denn da gibt&#8217;s auch so&#8217;ne und solche &#8211; genau wie unter den Journalisten.&#8221;</p>
<div id="attachment_790" class="wp-caption alignnone" style="width: 276px"><img class="size-full wp-image-790" src="http://blog.jodeleit.de/wp-content/uploads/2009/10/transparenz.jpg" alt="Transparenz in " width="266" height="400" /><p class="wp-caption-text">Transparenz - mehr oder weniger? (Foto: zettberlin | photocase.de)</p></div>
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