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	<title>Kommentare zu: Xing-Profile f&#252;r Unternehmen</title>
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	<description>Notizen von Bernhard Jodeleit</description>
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		<title>Von: Tobias</title>
		<link>http://blog.jodeleit.de/unfreiwillige-xing-profile-fuer-unternehmen/comment-page-1/#comment-283</link>
		<dc:creator>Tobias</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 May 2009 15:11:25 +0000</pubDate>
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		<description>Habe in der letzten Zeit diese Schnellsch&#252;sse von Xing auch verfolgt und bin auch der Meinung, dass sie sich damit keinen Gefallen getan haben. Hier werden Funktionen angeboten, die noch gar nicht ausgereift sind. H&#228;tte man hier nicht besser noch die Zeit nutzen sollen, bevor man eine noch nicht v&#246;llig ausgebaute Funktion anbietet?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Habe in der letzten Zeit diese Schnellsch&#252;sse von Xing auch verfolgt und bin auch der Meinung, dass sie sich damit keinen Gefallen getan haben. Hier werden Funktionen angeboten, die noch gar nicht ausgereift sind. H&#228;tte man hier nicht besser noch die Zeit nutzen sollen, bevor man eine noch nicht v&#246;llig ausgebaute Funktion anbietet?</p>
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		<title>Von: Mario</title>
		<link>http://blog.jodeleit.de/unfreiwillige-xing-profile-fuer-unternehmen/comment-page-1/#comment-273</link>
		<dc:creator>Mario</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 18 Apr 2009 04:22:58 +0000</pubDate>
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		<description>Hallo Bernhard, ich denke, dass Unternehmen durch &quot;Verbote&quot; an dieser Stelle nicht weiterkommen werden. Vielmehr muss es ein Teil der Kommunikationsstrategie eines Unternehmens - gro&#223; wie klein - sein, seine Mitarbeiter im Interesse des Unternehmens und nat&#252;rlich auch des Mitarbeiters f&#252;r sich einzusetzen. Stichwort: Personal Employer Branding.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Vielleicht muss so etwas fr&#252;her oder sp&#228;ter auch mal in Arbeitsvertr&#228;gen geregelt werden? Wieweit sichert sich denn ein Unternehmen die Vermarktungsrechte an einem Mitarbeiter? &lt;br&gt;&lt;br&gt;Eines zeigt diese Diskussion aber auch. Im Internet gibt es keine Trennung zwischen Privat und Gesch&#228;ftlich!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Bernhard, ich denke, dass Unternehmen durch &#8220;Verbote&#8221; an dieser Stelle nicht weiterkommen werden. Vielmehr muss es ein Teil der Kommunikationsstrategie eines Unternehmens &#8211; gro&#223; wie klein &#8211; sein, seine Mitarbeiter im Interesse des Unternehmens und nat&#252;rlich auch des Mitarbeiters f&#252;r sich einzusetzen. Stichwort: Personal Employer Branding.</p>
<p>Vielleicht muss so etwas fr&#252;her oder sp&#228;ter auch mal in Arbeitsvertr&#228;gen geregelt werden? Wieweit sichert sich denn ein Unternehmen die Vermarktungsrechte an einem Mitarbeiter? </p>
<p>Eines zeigt diese Diskussion aber auch. Im Internet gibt es keine Trennung zwischen Privat und Gesch&#228;ftlich!</p>
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	<item>
		<title>Von: Bernhard Jodeleit</title>
		<link>http://blog.jodeleit.de/unfreiwillige-xing-profile-fuer-unternehmen/comment-page-1/#comment-272</link>
		<dc:creator>Bernhard Jodeleit</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Apr 2009 16:33:12 +0000</pubDate>
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		<description>Mario, da sind wir uns voll und ganz einig. Sowohl das Unternehmen muss&lt;br&gt;beeinflussen k&#246;nnen, ob und wie die Daten seiner Mitarbeiter zu einem&lt;br&gt;Unternehmensprofil aggregiert werden, als auch der Einzelne.&lt;br&gt;&lt;br&gt;In diesem Zusammenhang bin ich &#252;brigens etwas erstaunt, dass ich Xing&lt;br&gt;offensichtlich - und ohne dass mir dies bewusst geworden w&#228;re - das Recht&lt;br&gt;einger&#228;umt habe, meine pers&#246;nlichen Angaben automatisch zu &#246;ffentlich&lt;br&gt;abrufbaren Profilen weiterzuverarbeiten. Wo das wohl genau im&lt;br&gt;Kleingedruckten steht? Im Moment fehlt mir die Zeit, mich dieser Frage&lt;br&gt;intensiver zu widmen.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Wie heute Fr&#252;h getwittert&lt;br&gt;[twitter.com/jodeleit]&lt;http://twitter.com/jodeleit&gt;k&#246;nnte ich mir&lt;br&gt;vorstellen, dass insbesondere kleinere Unternehmen ihre&lt;br&gt;Mitarbeiter k&#252;nftig an die kurze Leine nehmen und genaue Guidelines&lt;br&gt;erstellen, wie mit social Networking umzugehen ist, welche Angaben bei &quot;Ich&lt;br&gt;biete&quot; oder &quot;Ich suche&quot; erw&#252;nscht und nicht erw&#252;nscht sind. Das w&#228;re schade,&lt;br&gt;denn ich empfinde Social Networking als eine Art neues B&#252;rgerrecht im Web...&lt;br&gt;Wenn solche Guidelines erstellt werden, so ist es wichtig, dass sie&lt;br&gt;ausgewogen die Interessen der Unternehmen, aber auch der einzelnen&lt;br&gt;Mitarbeiter ber&#252;cksichtigen. Im Bereich Social Media und Blogging gibt es ja&lt;br&gt;bereits einige sehr positive Beispiele f&#252;r Social Media Guidelines, ich&lt;br&gt;finde beispielsweise jene von&lt;br&gt;Intel&lt;http://www.intel.com/sites/sitewide/en_US/social-media.htm&gt;ganz&lt;br&gt;brauchbar.&lt;br&gt;&lt;br&gt;2009/4/16 Disqus &lt;&gt;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Mario, da sind wir uns voll und ganz einig. Sowohl das Unternehmen muss<br />beeinflussen k&#246;nnen, ob und wie die Daten seiner Mitarbeiter zu einem<br />Unternehmensprofil aggregiert werden, als auch der Einzelne.</p>
<p>In diesem Zusammenhang bin ich &#252;brigens etwas erstaunt, dass ich Xing<br />offensichtlich &#8211; und ohne dass mir dies bewusst geworden w&#228;re &#8211; das Recht<br />einger&#228;umt habe, meine pers&#246;nlichen Angaben automatisch zu &#246;ffentlich<br />abrufbaren Profilen weiterzuverarbeiten. Wo das wohl genau im<br />Kleingedruckten steht? Im Moment fehlt mir die Zeit, mich dieser Frage<br />intensiver zu widmen.</p>
<p>Wie heute Fr&#252;h getwittert<br />[twitter.com/jodeleit]&lt;<a href="http://twitter.com/jodeleit&gt;k&#246;nnte" rel="nofollow">http://twitter.com/jodeleit&gt;k&#246;nnte</a> ich mir<br />vorstellen, dass insbesondere kleinere Unternehmen ihre<br />Mitarbeiter k&#252;nftig an die kurze Leine nehmen und genaue Guidelines<br />erstellen, wie mit social Networking umzugehen ist, welche Angaben bei &#8220;Ich<br />biete&#8221; oder &#8220;Ich suche&#8221; erw&#252;nscht und nicht erw&#252;nscht sind. Das w&#228;re schade,<br />denn ich empfinde Social Networking als eine Art neues B&#252;rgerrecht im Web&#8230;<br />Wenn solche Guidelines erstellt werden, so ist es wichtig, dass sie<br />ausgewogen die Interessen der Unternehmen, aber auch der einzelnen<br />Mitarbeiter ber&#252;cksichtigen. Im Bereich Social Media und Blogging gibt es ja<br />bereits einige sehr positive Beispiele f&#252;r Social Media Guidelines, ich<br />finde beispielsweise jene von<br />Intel&lt;<a href="http://www.intel.com/sites/sitewide/en_US/social-media.htm&gt;ganz" rel="nofollow">http://www.intel.com/sites/sitewide/en_US/social-media.htm&gt;ganz</a><br />brauchbar.</p>
<p>2009/4/16 Disqus &lt;&gt;</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Mario Grobholz</title>
		<link>http://blog.jodeleit.de/unfreiwillige-xing-profile-fuer-unternehmen/comment-page-1/#comment-271</link>
		<dc:creator>Mario Grobholz</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Apr 2009 16:22:28 +0000</pubDate>
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		<description>Hallo Bernhard,&lt;br&gt;&lt;br&gt;stimme Dir bzgl. dem automatischen aggregieren und anzeigen von Daten voll zu. Das ist aus meiner Sicht auch die ganz gro&#223;e Schwachstelle und Hauptkritikpunkt bei sog. Personensuchmaschinen.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Auch im Fall von Xing und LinkedIN scheint die Qualit&#228;t der automatisch generierten Profile in der Tat nicht sehr genau zu sein. Habe mir das eben nochmal bei Xing und LinkedIN angesehen. Bei gro&#223;en Unternehmen wie IBM verw&#228;ssert sich diese Unsch&#228;rfe, bei kleineren Unternehmen schl&#228;gt es im Ergebnis voll durch, wenn da nur ein paar wenige Mitarbeiter registriert sind und dann noch unterschiedliche Angaben machen. Da wird es dann f&#252;r die Unternehmen auch immer wichtiger Social Media Aktivit&#228;ten der eigenen Mitarbeiter in die Kommunikationsstrategie einzubeziehen (Stichwort: &quot;Corporate Wording&quot; ).&lt;br&gt;&lt;br&gt;Ich denke auch, dass der Mehwert erstmal dadurch entsteht, Information aggregriert angezeigt zu bekommen. Es muss dann aber immer im Ermessen des Einzelnen liegen - und das kann eine Person oder eben auch ein Unternehmen sein - zu entscheiden, ob und was in einem Profil sichtbar freigegeben wird. Idealerweise dann noch mit &quot;Privacy Settings&quot;, welche es m&#246;glich machen Information gezielt zu publizieren. Daran arbeiten wir auch bei myON-ID.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Bernhard,</p>
<p>stimme Dir bzgl. dem automatischen aggregieren und anzeigen von Daten voll zu. Das ist aus meiner Sicht auch die ganz gro&#223;e Schwachstelle und Hauptkritikpunkt bei sog. Personensuchmaschinen.</p>
<p>Auch im Fall von Xing und LinkedIN scheint die Qualit&#228;t der automatisch generierten Profile in der Tat nicht sehr genau zu sein. Habe mir das eben nochmal bei Xing und LinkedIN angesehen. Bei gro&#223;en Unternehmen wie IBM verw&#228;ssert sich diese Unsch&#228;rfe, bei kleineren Unternehmen schl&#228;gt es im Ergebnis voll durch, wenn da nur ein paar wenige Mitarbeiter registriert sind und dann noch unterschiedliche Angaben machen. Da wird es dann f&#252;r die Unternehmen auch immer wichtiger Social Media Aktivit&#228;ten der eigenen Mitarbeiter in die Kommunikationsstrategie einzubeziehen (Stichwort: &#8220;Corporate Wording&#8221; ).</p>
<p>Ich denke auch, dass der Mehwert erstmal dadurch entsteht, Information aggregriert angezeigt zu bekommen. Es muss dann aber immer im Ermessen des Einzelnen liegen &#8211; und das kann eine Person oder eben auch ein Unternehmen sein &#8211; zu entscheiden, ob und was in einem Profil sichtbar freigegeben wird. Idealerweise dann noch mit &#8220;Privacy Settings&#8221;, welche es m&#246;glich machen Information gezielt zu publizieren. Daran arbeiten wir auch bei myON-ID.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Bernhard Jodeleit</title>
		<link>http://blog.jodeleit.de/unfreiwillige-xing-profile-fuer-unternehmen/comment-page-1/#comment-269</link>
		<dc:creator>Bernhard Jodeleit</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Apr 2009 23:02:12 +0000</pubDate>
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		<description>Hallo Mario,&lt;br&gt;&lt;br&gt;danke f&#252;r den Hinweis. In meinem vorigen Kommentar hatte ich ja schon angedeutet, warum die von Dir erw&#228;hnte Funktion auch bei LinkedIn ihre T&#252;cken hat. Ich habe es soeben nochmals getestet: Wenn ich mich dort einlogge, dann hei&#223;t es, 50 neue Kollegen von &quot;Freelancer&quot; seien LinkedIn in j&#252;ngster Zeit beigetreten - es wird also ein Unternehmensprofil &quot;Freelancer&quot; (&quot;Freiberufler&quot;) aggregiert, und das schon seit Jahren. Dieses Unternehmensprofil wurde inzwischen auch &#039;geclaimt&#039; - von einem rum&#228;nischen Unternehmen mit zwei Mitarbeitern. Dennoch zeigt LinkedIn an, &quot;Freelancer&quot; habe 48 Mitarbeiter.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Nur ein Beispiel daf&#252;r, wie wenig zielf&#252;hrend automatische Aggregation ist, solange die semantische Grundlage daf&#252;r nicht ausreichend gegeben ist.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Google macht es besser: Als ich mir heute meine neue Vanity URL &lt;a href=&quot;http://www.google.com/profiles/jodeleit&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;http://www.google.com/profiles/jodeleit&lt;/a&gt; eingerichtet habe, fiel mir auf, dass Google mir nahelegt, doch einige gefundene Profile (Services wie Flickr, Dopplr &amp; Co.) zu meiner Person mit ins &#246;ffentliche Google-Profil aufzunehmen. Automatisch finden: ja, automatisch zu einem Personen- (oder Unternehmens-) Profil aggregieren: nein. Google hat es richtig gemacht.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Meines Wissens macht Ihr das bei myON-ID ja ebenfalls so: Es werden automatisch Treffer gefunden und mir als Nutzer angezeigt, bevor sie in aggregierter Form &#246;ffentlich dargestellt werden. Das ist die richtige Reihenfolge.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Mario,</p>
<p>danke f&#252;r den Hinweis. In meinem vorigen Kommentar hatte ich ja schon angedeutet, warum die von Dir erw&#228;hnte Funktion auch bei LinkedIn ihre T&#252;cken hat. Ich habe es soeben nochmals getestet: Wenn ich mich dort einlogge, dann hei&#223;t es, 50 neue Kollegen von &#8220;Freelancer&#8221; seien LinkedIn in j&#252;ngster Zeit beigetreten &#8211; es wird also ein Unternehmensprofil &#8220;Freelancer&#8221; (&#8220;Freiberufler&#8221;) aggregiert, und das schon seit Jahren. Dieses Unternehmensprofil wurde inzwischen auch &#39;geclaimt&#39; &#8211; von einem rum&#228;nischen Unternehmen mit zwei Mitarbeitern. Dennoch zeigt LinkedIn an, &#8220;Freelancer&#8221; habe 48 Mitarbeiter.</p>
<p>Nur ein Beispiel daf&#252;r, wie wenig zielf&#252;hrend automatische Aggregation ist, solange die semantische Grundlage daf&#252;r nicht ausreichend gegeben ist.</p>
<p>Google macht es besser: Als ich mir heute meine neue Vanity URL <a href="http://www.google.com/profiles/jodeleit" rel="nofollow">http://www.google.com/profiles/jodeleit</a> eingerichtet habe, fiel mir auf, dass Google mir nahelegt, doch einige gefundene Profile (Services wie Flickr, Dopplr &#038; Co.) zu meiner Person mit ins &#246;ffentliche Google-Profil aufzunehmen. Automatisch finden: ja, automatisch zu einem Personen- (oder Unternehmens-) Profil aggregieren: nein. Google hat es richtig gemacht.</p>
<p>Meines Wissens macht Ihr das bei myON-ID ja ebenfalls so: Es werden automatisch Treffer gefunden und mir als Nutzer angezeigt, bevor sie in aggregierter Form &#246;ffentlich dargestellt werden. Das ist die richtige Reihenfolge.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Mario Grobholz</title>
		<link>http://blog.jodeleit.de/unfreiwillige-xing-profile-fuer-unternehmen/comment-page-1/#comment-266</link>
		<dc:creator>Mario Grobholz</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Apr 2009 18:51:44 +0000</pubDate>
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		<description>Hallo Bernhard, hallo Bj&#246;rn,&lt;br&gt;&lt;br&gt;die Funktion ist vielleicht bei Xing neu, nicht aber bei LinkedIN (US Wettbewerber von Xing). Dort gibt es seit l&#228;ngerem die aus meiner Sicht sehr interessante Funktion automatisiert Unternehmensinformationen zusammenzustellen. Xing &quot;zieht hier nun nach&quot; und adaptiert diese Funktion. Von Innovation kann hier also (leider) nicht die Rede sein. Interessant wird sein, ob Xing es schafft an die das Vorbild heranzukommen oder ob die &quot;Kopie&quot; eben eine &quot;Kopie&quot; bleibt.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Zu finden ist die Funktion bei LinkedIN hier: &lt;a href=&quot;http://www.linkedin.com/companies&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;http://www.linkedin.com/companies&lt;/a&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;LinkedIN hat das aus meiner Sicht sehr gut gel&#246;st, denn Sie bieten neben der automatisierten Erstellung dieser Unternehmensprofile auch die M&#246;glichkeit an selbst Profle anzulegen. Zudem k&#246;nnen Unternehmen, die ein automatisiertes Profil entdeckt haben, die &quot;Ownerschaft&quot; dar&#252;ber erlangen indem die rechtm&#228;&#223;ige Identit&#228;t nachgewiesen wird.&lt;br&gt;&lt;br&gt;LinkedIN kooperiert in diesem Zusammenhang zudem mit der Businessweek. Von dort bezieht das Unternehmen erg&#228;nzende Info zu den jeweiligen Unternehmen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Bernhard, hallo Bj&#246;rn,</p>
<p>die Funktion ist vielleicht bei Xing neu, nicht aber bei LinkedIN (US Wettbewerber von Xing). Dort gibt es seit l&#228;ngerem die aus meiner Sicht sehr interessante Funktion automatisiert Unternehmensinformationen zusammenzustellen. Xing &#8220;zieht hier nun nach&#8221; und adaptiert diese Funktion. Von Innovation kann hier also (leider) nicht die Rede sein. Interessant wird sein, ob Xing es schafft an die das Vorbild heranzukommen oder ob die &#8220;Kopie&#8221; eben eine &#8220;Kopie&#8221; bleibt.</p>
<p>Zu finden ist die Funktion bei LinkedIN hier: <a href="http://www.linkedin.com/companies" rel="nofollow">http://www.linkedin.com/companies</a></p>
<p>LinkedIN hat das aus meiner Sicht sehr gut gel&#246;st, denn Sie bieten neben der automatisierten Erstellung dieser Unternehmensprofile auch die M&#246;glichkeit an selbst Profle anzulegen. Zudem k&#246;nnen Unternehmen, die ein automatisiertes Profil entdeckt haben, die &#8220;Ownerschaft&#8221; dar&#252;ber erlangen indem die rechtm&#228;&#223;ige Identit&#228;t nachgewiesen wird.</p>
<p>LinkedIN kooperiert in diesem Zusammenhang zudem mit der Businessweek. Von dort bezieht das Unternehmen erg&#228;nzende Info zu den jeweiligen Unternehmen.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Björn Schotte</title>
		<link>http://blog.jodeleit.de/unfreiwillige-xing-profile-fuer-unternehmen/comment-page-1/#comment-265</link>
		<dc:creator>Björn Schotte</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Apr 2009 19:03:43 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.jodeleit.de/?p=601#comment-265</guid>
		<description>Auch ich bin Beta-User des neuen Unternehmens-Profils. Das Wort &quot;Schnellschu&#223;&quot; kann ich in diesem Zusammenhang &#252;berhaupt nicht nachvollziehen. Im Gegenteil - die Xing AG zelebriert die agile Entwicklung auf eine &#246;ffentliche Art und Weise (w&#246;chentliche Releases!) und l&#228;dt zum Feedback ein. Besser kann es mir als zahlender User doch gar nicht passieren, dass ich die M&#246;glichkeit habe, Einfluss zu nehmen.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Automatisierte Unternehmensprofile empfinde ich als eine interessante Neuerung. Vielleicht f&#252;hrt dies dazu, dass die Mitglieder die Angabe des Unternehmensnamens vereinheitlichen - dies w&#228;re nicht nur im Sinne der Unternehmensprofile n&#252;tzlich, sondern f&#252;r die Suche nach Mitgliedern allgemein. Eventuell k&#246;nnte man hier auch &quot;unsch&#228;rfer&quot; aggregieren (&quot;Uni&quot; vs. &quot;Universit&#228;t&quot;).&lt;br&gt;&lt;br&gt;Alles in allem ein interessantes neues Feature - wenn die angesprochenen &quot;Kontrollm&#246;glichkeiten&quot;/Flexibilisierungsfunktionen kommen, ist das doch eine klasse Sache.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Nur gleich auf den Deckel drauf hauen, weil ein Unternehmen sich vorwagt und einen innovativeren Ansatz wagt, empfinde ich als nicht zielf&#252;hrend.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Gr&#252;&#223;e, Bj&#246;rn.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Auch ich bin Beta-User des neuen Unternehmens-Profils. Das Wort &#8220;Schnellschu&#223;&#8221; kann ich in diesem Zusammenhang &#252;berhaupt nicht nachvollziehen. Im Gegenteil &#8211; die Xing AG zelebriert die agile Entwicklung auf eine &#246;ffentliche Art und Weise (w&#246;chentliche Releases!) und l&#228;dt zum Feedback ein. Besser kann es mir als zahlender User doch gar nicht passieren, dass ich die M&#246;glichkeit habe, Einfluss zu nehmen.</p>
<p>Automatisierte Unternehmensprofile empfinde ich als eine interessante Neuerung. Vielleicht f&#252;hrt dies dazu, dass die Mitglieder die Angabe des Unternehmensnamens vereinheitlichen &#8211; dies w&#228;re nicht nur im Sinne der Unternehmensprofile n&#252;tzlich, sondern f&#252;r die Suche nach Mitgliedern allgemein. Eventuell k&#246;nnte man hier auch &#8220;unsch&#228;rfer&#8221; aggregieren (&#8220;Uni&#8221; vs. &#8220;Universit&#228;t&#8221;).</p>
<p>Alles in allem ein interessantes neues Feature &#8211; wenn die angesprochenen &#8220;Kontrollm&#246;glichkeiten&#8221;/Flexibilisierungsfunktionen kommen, ist das doch eine klasse Sache.</p>
<p>Nur gleich auf den Deckel drauf hauen, weil ein Unternehmen sich vorwagt und einen innovativeren Ansatz wagt, empfinde ich als nicht zielf&#252;hrend.</p>
<p>Gr&#252;&#223;e, Bj&#246;rn.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: G.</title>
		<link>http://blog.jodeleit.de/unfreiwillige-xing-profile-fuer-unternehmen/comment-page-1/#comment-264</link>
		<dc:creator>G.</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Apr 2009 16:56:42 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.jodeleit.de/?p=601#comment-264</guid>
		<description>&quot;war wirklich Schwarmintelligenz der Nutzerschaft n&#246;tig, um das Ganze - nun leider nachtr&#228;glich - zur Marktreife zu bringen?&quot;&lt;br&gt;Nun, genau das sind Beta-Tests ja, und das gilt f&#252;r sehr viel im Softwarebereich. Und manchmal ist es so, dass nach Abschluss des Betatests die Software zur&#252;ckgeht in den Alpha-Status und danach ein zweiter Beta-Test stattfindet. Nichts Ungew&#246;hnliches, insofern. Fr&#252;her jedoch wurden Beta-Tester f&#252;r ihre M&#252;hen jedoch wenigstens bezahlt (und sei es nur symbolisch).</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;war wirklich Schwarmintelligenz der Nutzerschaft n&#246;tig, um das Ganze &#8211; nun leider nachtr&#228;glich &#8211; zur Marktreife zu bringen?&#8221;<br />Nun, genau das sind Beta-Tests ja, und das gilt f&#252;r sehr viel im Softwarebereich. Und manchmal ist es so, dass nach Abschluss des Betatests die Software zur&#252;ckgeht in den Alpha-Status und danach ein zweiter Beta-Test stattfindet. Nichts Ungew&#246;hnliches, insofern. Fr&#252;her jedoch wurden Beta-Tester f&#252;r ihre M&#252;hen jedoch wenigstens bezahlt (und sei es nur symbolisch).</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Bernhard Jodeleit</title>
		<link>http://blog.jodeleit.de/unfreiwillige-xing-profile-fuer-unternehmen/comment-page-1/#comment-263</link>
		<dc:creator>Bernhard Jodeleit</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Apr 2009 08:22:01 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.jodeleit.de/?p=601#comment-263</guid>
		<description>Tobias und Bj&#246;rn,&lt;br&gt;&lt;br&gt;herzlichen Dank f&#252;r Eure Kommentare, die ich zum Anlass nehme, das Thema noch etwas zu vertiefen. &lt;br&gt;&lt;br&gt;Open Innovation ist ein Thema, mit dem ich mich nicht zuletzt beruflich intensiv auseinandersetze. Produkte im Vorserienstadium, wie man die Beta-Phase bei Hardware wie Mobile Phones nennt, habe ich ein Jahrzehnt lang intensiv getestet und den Marktstart Hunderter Produkte begleitet. Ich habe erlebt, wie sich Unternehmen wie beispielsweise f&#252;hrende Handyhersteller aus Finnland von gro&#223;en Geheimniskr&#228;mern zu offenen, vernetzt denkenden Marktteilnehmern entwickelt haben. Heute nutze ich etliche Dienste produktiver als man eigentlich sollte, die &quot;beta&quot; oder gar &quot;alpha&quot; sind. Meine Toleranz hierbei ist sehr gro&#223;. Ich finde es mutig und hervorragend, wenn Unternehmen sich mit neuen Ideen fr&#252;hzeitig der &#214;ffentlichkeit stellen. Ich selbst nehme an Open Innovation in meiner eigenen Branche zudem bewusst aktiv teil, indem ich immer wieder &#246;ffentlich &#252;ber Trends im Bereich Public Relations schreibe und referiere, die noch nicht reif f&#252;r den Massenmarkt sind, sondern sich erst langsam abzeichnen. &lt;br&gt;&lt;br&gt;Soweit zu meiner pers&#246;nlichen Haltung zu Betatests und Open Innovation. Ob die deutsche Community sich daran noch gew&#246;hnen muss vermag ich nicht zu beurteilen, ich bezweifle es aber. Wenn ich betrachte, mit welch geringen Komplikationen so mancher Betatest hierzulande &#252;ber die B&#252;hne geht, so wundere ich mich eher ab und zu dar&#252;ber, wie gelassen die Community den einen oder anderen - teils sicherheitsrelevanten - Bug nimmt.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Eine Besonderheit sind meines Erachtens jedoch Betatests, in deren Rahmen personenbezogene Daten verarbeitet und publiziert werden. An diesem Punkt ist meine Toleranz deutlich geringer als beim durchschnittlichen Betatest. Hier m&#246;chte ich etwas weiter ausholen. Nehmen wir einmal etwas Abstand zum aktuellen Beispiel Xing-Beta. Betrachten wir Personensuchmaschinen wie Yasni. Hier hat sich ein Produkt auf dem Markt eingeschlichen, das mit personenbezogenen Daten in verantwortungsloser Art und Weise umgeht. Beliebige Suchtreffer werden aggregiert und automatisch zu vermeintlichen Personenprofilen zusammengefasst, die zutreffen k&#246;nnen - oder auch nicht. Ohne Weiteres k&#246;nnen Personen in einen reputationssch&#228;digenden Kontext gestellt werden und sich dagegen nur wehren, indem sie der Personenmaschine gleichsam in die Arme fallen, sich dort anmelden und beginnen, Yasnis Arbeit gratis zu erledigen, indem sie dort Suchergebnisse bewerten und sortieren. Angefangen hat Yasni als unscheinbarer Testballon, heute wissen viele von uns, was es bedeutet, wenn das Yasni-Listing beim Googeln des eigenen Namens an erster oder zweiter Stelle steht.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Yasni ist nur ein Beispiel daf&#252;r, wie wichtig es bei personen- und unternehmensbezogenen Daten ist, Misst&#228;nde sofort beim ersten Auftreten beim Namen zu nennen; gerade in den j&#252;ngsten Tagen hatten wir ja wieder einige interessante Diskussionen im Web zum Thema Reputation, Reputationsmanagement und dem Umgang mit pers&#246;nlichen Daten und Privatsph&#228;re. Es ist ein Irrtum, zu glauben, dass die Branche, die Social Software und Websites produziert, mit unseren Daten schon richtig umgehen wird. Im Gegenteil, so manches, was in diesem Bereich passiert, ist wirklich erschreckend; ich verweise auf mein j&#252;ngstes Posting hier auf der Site zum Thema Datensicherheit bei Facebook.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Zur&#252;ck zu Xing, das ich trotz des Kostenaspekts, den man als Anwender wohl einfach ausblenden muss, ungemein sch&#228;tze und das als seri&#246;ses und marktf&#252;hrendes Social Network f&#252;r Deutschland nat&#252;rlich nicht einmal ansatzweise mit Yasni &amp; Co. vergleichbar ist. Das ist gut so. Das zeigt, das Qualit&#228;t ihren Preis hat und am Markt ankommt. Das soll auch so bleiben. Und deshalb ist es zwar gut, wenn Xing Betatests unternimmt und sich zu Open Innovation bekennt. Problematisch wird es aber, wenn personenbezogene Daten automatisch aggregiert werden. Dies ist aus meiner Sicht eine sich immer weiter und &#228;u&#223;erst rapide ausbreitende Unsitte, die dem Reputation Management von Einzelpersonen, aber auch von Unternehmen &#252;berhaupt nicht entgegenkommt. Dass periodisch &quot;gepr&#252;ft&quot; wird, ob ein Unternehmensprofil erstellt werden kann, macht die Sache nur dann besser, wenn die Kriterien daf&#252;r bis ins Detail glasklar sind.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Klar ist nun sicher, dass ich f&#252;r Betatests und Open Innovation gro&#223;e Sympathien hege. Genauso klar muss aber sein, wo die Grenzen bei der automatischen Datenverarbeitung sind. Es kann nicht angehen, dass personen- und unternehmensbezogene Daten in einer Art und Weise aggregiert, weiterverarbeitet und &#246;ffentlich dargestellt werden, die im Ergebnis ohne Weiteres realit&#228;tsverzerrend wirken kann. &#220;brigens f&#228;llt dies in Form einer negativen Qualit&#228;tswahrnehmung mitunter auch auf das aggregierende Unternehmen zur&#252;ck: Bei LinkedIn erhalte ich seit Jahren stets die sinngem&#228;&#223;e Anzeige: &quot;50 new colleagues from Freelancer joined LinkedIn&quot;. Das spricht f&#252;r sich.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Tobias und Bj&#246;rn,</p>
<p>herzlichen Dank f&#252;r Eure Kommentare, die ich zum Anlass nehme, das Thema noch etwas zu vertiefen. </p>
<p>Open Innovation ist ein Thema, mit dem ich mich nicht zuletzt beruflich intensiv auseinandersetze. Produkte im Vorserienstadium, wie man die Beta-Phase bei Hardware wie Mobile Phones nennt, habe ich ein Jahrzehnt lang intensiv getestet und den Marktstart Hunderter Produkte begleitet. Ich habe erlebt, wie sich Unternehmen wie beispielsweise f&#252;hrende Handyhersteller aus Finnland von gro&#223;en Geheimniskr&#228;mern zu offenen, vernetzt denkenden Marktteilnehmern entwickelt haben. Heute nutze ich etliche Dienste produktiver als man eigentlich sollte, die &#8220;beta&#8221; oder gar &#8220;alpha&#8221; sind. Meine Toleranz hierbei ist sehr gro&#223;. Ich finde es mutig und hervorragend, wenn Unternehmen sich mit neuen Ideen fr&#252;hzeitig der &#214;ffentlichkeit stellen. Ich selbst nehme an Open Innovation in meiner eigenen Branche zudem bewusst aktiv teil, indem ich immer wieder &#246;ffentlich &#252;ber Trends im Bereich Public Relations schreibe und referiere, die noch nicht reif f&#252;r den Massenmarkt sind, sondern sich erst langsam abzeichnen. </p>
<p>Soweit zu meiner pers&#246;nlichen Haltung zu Betatests und Open Innovation. Ob die deutsche Community sich daran noch gew&#246;hnen muss vermag ich nicht zu beurteilen, ich bezweifle es aber. Wenn ich betrachte, mit welch geringen Komplikationen so mancher Betatest hierzulande &#252;ber die B&#252;hne geht, so wundere ich mich eher ab und zu dar&#252;ber, wie gelassen die Community den einen oder anderen &#8211; teils sicherheitsrelevanten &#8211; Bug nimmt.</p>
<p>Eine Besonderheit sind meines Erachtens jedoch Betatests, in deren Rahmen personenbezogene Daten verarbeitet und publiziert werden. An diesem Punkt ist meine Toleranz deutlich geringer als beim durchschnittlichen Betatest. Hier m&#246;chte ich etwas weiter ausholen. Nehmen wir einmal etwas Abstand zum aktuellen Beispiel Xing-Beta. Betrachten wir Personensuchmaschinen wie Yasni. Hier hat sich ein Produkt auf dem Markt eingeschlichen, das mit personenbezogenen Daten in verantwortungsloser Art und Weise umgeht. Beliebige Suchtreffer werden aggregiert und automatisch zu vermeintlichen Personenprofilen zusammengefasst, die zutreffen k&#246;nnen &#8211; oder auch nicht. Ohne Weiteres k&#246;nnen Personen in einen reputationssch&#228;digenden Kontext gestellt werden und sich dagegen nur wehren, indem sie der Personenmaschine gleichsam in die Arme fallen, sich dort anmelden und beginnen, Yasnis Arbeit gratis zu erledigen, indem sie dort Suchergebnisse bewerten und sortieren. Angefangen hat Yasni als unscheinbarer Testballon, heute wissen viele von uns, was es bedeutet, wenn das Yasni-Listing beim Googeln des eigenen Namens an erster oder zweiter Stelle steht.</p>
<p>Yasni ist nur ein Beispiel daf&#252;r, wie wichtig es bei personen- und unternehmensbezogenen Daten ist, Misst&#228;nde sofort beim ersten Auftreten beim Namen zu nennen; gerade in den j&#252;ngsten Tagen hatten wir ja wieder einige interessante Diskussionen im Web zum Thema Reputation, Reputationsmanagement und dem Umgang mit pers&#246;nlichen Daten und Privatsph&#228;re. Es ist ein Irrtum, zu glauben, dass die Branche, die Social Software und Websites produziert, mit unseren Daten schon richtig umgehen wird. Im Gegenteil, so manches, was in diesem Bereich passiert, ist wirklich erschreckend; ich verweise auf mein j&#252;ngstes Posting hier auf der Site zum Thema Datensicherheit bei Facebook.</p>
<p>Zur&#252;ck zu Xing, das ich trotz des Kostenaspekts, den man als Anwender wohl einfach ausblenden muss, ungemein sch&#228;tze und das als seri&#246;ses und marktf&#252;hrendes Social Network f&#252;r Deutschland nat&#252;rlich nicht einmal ansatzweise mit Yasni &#038; Co. vergleichbar ist. Das ist gut so. Das zeigt, das Qualit&#228;t ihren Preis hat und am Markt ankommt. Das soll auch so bleiben. Und deshalb ist es zwar gut, wenn Xing Betatests unternimmt und sich zu Open Innovation bekennt. Problematisch wird es aber, wenn personenbezogene Daten automatisch aggregiert werden. Dies ist aus meiner Sicht eine sich immer weiter und &#228;u&#223;erst rapide ausbreitende Unsitte, die dem Reputation Management von Einzelpersonen, aber auch von Unternehmen &#252;berhaupt nicht entgegenkommt. Dass periodisch &#8220;gepr&#252;ft&#8221; wird, ob ein Unternehmensprofil erstellt werden kann, macht die Sache nur dann besser, wenn die Kriterien daf&#252;r bis ins Detail glasklar sind.</p>
<p>Klar ist nun sicher, dass ich f&#252;r Betatests und Open Innovation gro&#223;e Sympathien hege. Genauso klar muss aber sein, wo die Grenzen bei der automatischen Datenverarbeitung sind. Es kann nicht angehen, dass personen- und unternehmensbezogene Daten in einer Art und Weise aggregiert, weiterverarbeitet und &#246;ffentlich dargestellt werden, die im Ergebnis ohne Weiteres realit&#228;tsverzerrend wirken kann. &#220;brigens f&#228;llt dies in Form einer negativen Qualit&#228;tswahrnehmung mitunter auch auf das aggregierende Unternehmen zur&#252;ck: Bei LinkedIn erhalte ich seit Jahren stets die sinngem&#228;&#223;e Anzeige: &#8220;50 new colleagues from Freelancer joined LinkedIn&#8221;. Das spricht f&#252;r sich.</p>
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		<title>Von: Tobias</title>
		<link>http://blog.jodeleit.de/unfreiwillige-xing-profile-fuer-unternehmen/comment-page-1/#comment-262</link>
		<dc:creator>Tobias</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Apr 2009 05:45:58 +0000</pubDate>
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		<description>Ein sehr interessanter Beitrag, Bernhard, bei dem ich vor allem zwei Dinge erkenne: Meine Vermutung im Kommentar an Jason Goldberg unter &lt;a href=&quot;http://digg.com/u1ch4&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;http://digg.com/u1ch4&lt;/a&gt; sehe ich best&#228;tigt, dass die dt. Community-Landschaft noch ihre Problem hat mit OpenInnovation-Methoden in diesem Ausma&#223; -- oder sich zumindest stark daran gew&#246;hnen muss. Wenn du schlie&#223;lich als jemand, der sich bewusst im XING Forschungspanel angemeldet hast, schon den Eindruck gewinnst, XING g&#228;be sich eine Bl&#246;&#223;e, nur weil sie um Feedback fragen..., was werden dann &quot;die anderen&quot; denken? &lt;br&gt;Das andere ist, dass OpenInnovation wie Jason Goldberg sie bei socialmedian in einem Produkt wie XING wirklich viel schwerer und mit mehr Feingef&#252;hl angegangen werden muss. &lt;br&gt;&lt;br&gt;Ich hoffe jedoch sehr, dass die dt. XING Community sich auf diesen neuen Stil einl&#228;sst und XING nicht verteufelt, nur weil sie sich &#246;ffnen und Ideen mit ihrer Community teilen!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ein sehr interessanter Beitrag, Bernhard, bei dem ich vor allem zwei Dinge erkenne: Meine Vermutung im Kommentar an Jason Goldberg unter <a href="http://digg.com/u1ch4" rel="nofollow">http://digg.com/u1ch4</a> sehe ich best&#228;tigt, dass die dt. Community-Landschaft noch ihre Problem hat mit OpenInnovation-Methoden in diesem Ausma&#223; &#8212; oder sich zumindest stark daran gew&#246;hnen muss. Wenn du schlie&#223;lich als jemand, der sich bewusst im XING Forschungspanel angemeldet hast, schon den Eindruck gewinnst, XING g&#228;be sich eine Bl&#246;&#223;e, nur weil sie um Feedback fragen&#8230;, was werden dann &#8220;die anderen&#8221; denken? <br />Das andere ist, dass OpenInnovation wie Jason Goldberg sie bei socialmedian in einem Produkt wie XING wirklich viel schwerer und mit mehr Feingef&#252;hl angegangen werden muss. </p>
<p>Ich hoffe jedoch sehr, dass die dt. XING Community sich auf diesen neuen Stil einl&#228;sst und XING nicht verteufelt, nur weil sie sich &#246;ffnen und Ideen mit ihrer Community teilen!</p>
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